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Die Gilde 2: Renaissance
Man sollte nur Tee aufgießen…
1. 9. 2010 - 17:30
Andrea Eberl


Die Gilde, ein rundenbasierendes Wirtschaftssimulationsspiel aus dem Jahre 2002 aus dem Hause JoWood, ist im ausklingenden Mittelalter des 15. Jahrhunderts angesiedelt. Etliche Addons und Erweiterungen folgten. Das neueste Produkt aus dieser Reihe ist das als Erweiterung bezeichnete, aber auch ohne vorherige Titel spielbare Die Gilde 2: Renaissance. Mit dem am 27. Juli erschienenen Titel verspricht Publisher Jowood weitere Berufe, größere Weltkarten und eine neue künstliche Intelligenz.

Man beginnt als unbedeutende Person im Jahre 1400 n Chr., kann unter verschiedenen Städten und Berufen wählen und muss sich gegen konkurrierende Dynastien behaupten. Tägliche Arbeitsabläufe wollen koordiniert, aber auch Familienangelegenheiten sollten geregelt werden. Dazu gehört beispielsweise Brautwerbung oder die Förderung der Entwicklung der Kinder. Will man politisch tätig werden, können Ämter auf Stadt- und Landesebene erreicht werden. Die gesamte Welt wird in 3D-Grafik dargestellt und läuft in Echtzeit ab. Gespielt wird es ausschließlich mit der Maus.

Dann kam der zweite Teil

Der Nachfolger des Spiels erschien unter dem Titel Die Gilde 2 im September 2006. Das Motto lautete "Handle und ziehe die Konsequenzen" und zeichnete sich unter anderem durch die größere Bedeutung des Privatlebens der Figuren aus. Es umfasste eine größere Auswahl an Berufen, eine umfangreichere Spielwelt, detailreichere Grafik und eine verbesserte künstliche Intelligenz. Schon bei diesen Versionen litt der Spielgenuss unter gravierenden Bugs, Grafikfehlern, Spielabstürzen und defekten Spielständen, die nur durch mehrere Patches zumindest teilweise behoben werden konnten. Inwiefern entwickelte sich das Spiel bei den Standalone Addon Die Gilde 2: Renaissance weiter? Hatte man aus den Fehlern der letzten acht Jahre gelernt und die Stärken ausbauen können? Ein persönlicher Erlebnisbericht kann da vielleicht Aufschluss geben. Die Rezensentin hat bis jetzt alle Teile gespielt und war schon sehr auf dieses Addon gespann.

Überraschung in Schwarz

Laut Herstellerseite erwarten einen unzählige, oft unerwartete Herausforderungen. Das ist vollkommen richtig. Eine dieser Herausforderungen erwartete mich gleich bei Spielbeginn. Trotz absolut neuem Equipment und aktuellen Treibern bestand das Intro aus einem schwarzen Bildschirm. Doch Intros werden überbewertet und ich stieg ins Spiel ein, wählte meinen Charakter, die leichteste Spielform und beschloss in Wien meine Dynastie zu gründen. Natürlich nicht, ohne vorher den neuesten Patch aufzuspielen. Als Beruf erkor ich mir Patronin und baute sofort einen Betrieb auf der nächstgelegenen freien Fläche, die mir netter Weise mit grüner Markierung aufgezeigt wurde. Um meinen Betrieb am Laufen zu halten, muss ich vom Markt Rohstoffe besorgen, die dann im Betrieb verarbeitet werden und dann am z.B. Markt wieder verkauft werden können. Bei Die Gilde2: Renaissance gibt es auch die Möglichkeit Kontore anzufahren, wenn dort die Preise besser liegen.

Der Handwagen, so intelligent wie in der Realität

Um die Sachen zu transportieren, steigt man zu Beginn mit einem Handwagen ein, dem die Route üblicherweise über eine Landkarte angezeigt wird und dann selbstständig seinen Weg findet. Mitnichten hier. Mein Handkarren fand, obwohl genau gegenüber vom Marktplatz, leider nicht alleine aus dem Grundstück, und musste mühsam per Hand umgeleitet werden. Endlich dann doch angekommen entdeckte ich den Stephansdom, gleich gegenüber des Rathauses. Das gab mir gleich ein heimeliges Gefühl. Unter anderem erkannte man den Dom dadurch, dass man auf dessen Dach das Adlerwappen mit der Jahreszahl 1831 sehen konnte. Es irritierte mich nur kurz, denn im Spiel befanden wir uns erst bei 1400, aber der Handkarren benötigte doch mehr Aufmerksamkeit, da er wieder in den Betrieb zurückgelotst werden wollte.

Relativ schnell erreichte ich Stufe drei und konnte einen zweiten Betrieb gründen. Da mich der Handkarren noch immer beschäftigte, stellte ich den zweiten Betrieb auf künstliche Intelligenz, sprich Automatikmodus. Das stellte sich dann doch als Fehler heraus, denn in Windeseile war ich plötzlich bankrott. Die künstliche Intelligenz war offensichtlich vom Kaufrausch befallen und lebte über ihre Verhältnisse. Ich verabschiedete mich dadurch von der Patronin und begann als Handwerkerin neu. Wobei ich die persönliche Beziehung zum Handkarren vermissen werde.

Handwerk und Beziehungspflege

Als Handwerkerin, diesmal in der Schweiz, baute ich meinen Betrieb etwas vorsichtiger und verlagerte mich mehr auf die persönliche Ebene. Ich suchte mir einen Mann. Einfacher als im realen Leben werden einem passende Partner vorgeschlagen. Ich wählte natürlich den attraktivsten Mann aus. Ich umwarb ihn mit all meinen Möglichkeiten und was machte er? Er starb. Er hätte ja auch ablehnen können...

Also auf zum Nächsten. Diesmal lebte er lange genug, dass ich ihm auf Knien einen Antrag machen konnte. Gott sei Dank erledigt das Programm das alleine und man kann per Nahaufnahme wunderbar zusehen. Meine Handwerkerin fällt mit innigem Blick vor ihrem Angebeteten auf die Knie, nimmt seine Hand... und zwischen ihnen taucht eine völlig fremde Figur auf und geht durch beide wie ein Geist hindurch... aus war es mit der Romantik. Wir heirateten trotzdem und bekamen lustig herumhüpfende Kinder. Und wenn sie nicht gestorben sind, dann hüpfen sie noch heute.

Nette Erweiterung für Fans

Fazit: Für Liebhaber der Gilde ist es aber doch eine nette Erweiterung mit neuen Karten. Das Spiel punktet auch mit einer hochwertigen musikalischen Untermalung. Der bekannte Dirigent Bernd Ruf sorgt mit der Thüringer Philharmonie für ein konzertantes Erlebnis. Trotz Grafikschwächen der beweglichen Bilder punktet Renaissance mit wunderschönen Bildern und liebevollen Details. Prinzipiell leidet diese Version aber unter denselben Fehlern wie die vorhergehenden Teile. Die Figuren laufen immer noch durch Handwagen oder Kamine durch, Vegetation schießt plötzlich aus dem Boden und manche Spielteile sind noch sehr unausgereift. Für ein Spiel, welches schon acht Jahre auf dem Markt ist, dürfte man sich schon ein wenig mehr Entwicklung und Innovation erwarten. Vor allem, weil es viele vergleichbare Spiele gibt, wo diese Probleme nicht auftauchen. Weiters gibt es kein Tutorial, obwohl Die Gilde 2: Renaissance ein Standalone Produkt ist und dadurch auch von Einsteigern gekauft werden könnte. Meiner Meinung nach lohnen sich die ca. 18 Euro für dieses "Addon" nur für wirkliche Liebhaber der Gilde, da die Neuerungen, im Gegensatz zu bisherigen Erweiterungen dieses Spiels, kaum ins Gewicht fallen und man mehrere Patches benötigt, um es spielbar zu machen.

Wertung der Rezensentin
Höchstmögliche Punktezahl: 5

Grafik: PunktewertungPunktewertungPunktewertungPunktewertung
Musik / Soundeffekte / Sprache: PunktewertungPunktewertungPunktewertungPunktewertungPunktewertung
Handlung / Story: PunktewertungPunktewertungPunktewertungPunktewertung
Spieldauer / Spielspaß: PunktewertungPunktewertungPunktewertung
Benutzerführung: PunktewertungPunktewertungPunktewertungPunktewertungPunktewertung
Technik / Fehlerfreiheit: PunktewertungPunktewertung


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