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Anna Schabetsberger
Mächtige Äste wie dieser wurden den Lagernden und Besuchern zum Verhängnis.


Pöchlarn: Vorwürfe gegen Veranstalter nicht nachvollziehbar
Augenzeugen widersprechen vehement
Florian Machl
31.07.2012 10:51

Nach der Unwetter-Katastrophe während des Mittelalterfestes in Pöchlarn wurden quer durch Sensationsmedien aber auch im öffentlich-rechtlichen ORF Vorwürfe laut. Angeblich hätte man die Katastrophe vorhersehen können, angeblich hätte man früher zur Räumung des Geländes rufen können, angeblich wäre dies gar wegen Profitgier nicht geschehen. Für viele Menschen in der Mittelalterszene aber vor allem für viele, die das Geschehen vor Ort miterlebt haben, wird dies als Schlag ins Gesicht empfunden. Augenzeugen widersprechen vehement.

Zwei Menschen wurden unter tragischen Umständen viel zu früh aus dem Leben gerissen. Viele andere liegen noch im Krankenhaus und hoffen gemeinsam mit ihren Lieben auf baldige Genesung. Waren die Folgen der Katastrophe in Pöchlarn "höhere Gewalt"? Polizei und Staatsanwaltschaft ermitteln. Das bedeutet allerdings nichts, denn dazu sind die Behörden nach schweren Unfällen verpflichtet. Und natürlich wird geprüft, ob eine Absage möglich gewesen wäre, ob sich alle Beteiligten verantwortungsvoll verhalten haben. Geprüft wird auch, ob die Bäume, deren Umknicken und Abbrechen durch den Sturm zu den Todesopfern und Verletzten führten, korrekt gepflegt und beurteilt worden waren.

Die Kommentare in den Online-Ausgaben der Massenmedien sind an Primitivität und Pietätlosigkeit oft nicht zu überbieten und sollen hier nicht weiter kommentiert werden. Sehr wohl relevant sind aus der Perspektive der Mittelalterszene die Aussagen zweier marktbegleitender Veranstalter, von denen zumindest eine die Nachrichtenberichterstattung und öffentliche Meinung zentral geprägt hat.

Marktbegleitende Festveranstalter äußerten sich

So äußerte sich "Strudelbäcker" Walter Zinser, der entgegen ursprünglicher Annahmen ("nur Besucher") vor Ort mit seinem Stand tätig war, gegenüber dem ORF wie folgt:

"Wenn man schon weiß dass in Salzburg nach und nach die Unwetter sind, dann hätte man vorher eine Warnung herausgeben müssen und das abbrechen."

Dem gegenüber kann aber als in der Veranstalterlandschaft völlig unüblich  beschrieben werden, dass ein Unwettergeschehen im 200km entfernten Salzburg Auswirkungen auf Ereignisse in Niederösterreich hätte. Tatsächlich gab es weite Landstriche zwischen den beiden Orten, in denen nur ein laues Lüftchen und 10-15 Minuten Regen feststellbar waren. Ob diese Wortspende für eine Berichterstattung in Fernsehen und Radio tatsächlich so große Relevanz hatte, darf kritisch hinterfragt werden.

Als "einfach zum Nachdenken" leitete der umstrittene Veranstalter Peter Werner aus Graz mehrere öffentliche Aussagen zur Thematik ein. Er gibt dabei sein eigenes Verhalten im Jahr 2010 zu Protokoll, wo er bei Schlechtwetter angeblich in ständigem Kontakt mit dem Wetterdienst gestanden wäre und sich nach einer Absprache mit den teilnehmenden Gruppen "den finanziellen Verlust in Kauf nehmend" zu einem Abbruch entschieden hätte.

Der immer häufiger direkt oder indirekt geäußerte Vorwurf, die Veranstalter hätten aus finanziellen Gründen nicht abgebrochen, ist nüchtern betrachtet am wenigsten schlüssig. Wer die Mechanismen eines Mittelalterfestes kennt, weiß auch, dass nach 17:00 Uhr selten noch Kassen geöffnet sind. Das Geschäft mit den Eintritten macht man etwa zwischen 10:00 und 16:00 Uhr. Falls in Pöchlarn dennoch noch Kassen geöffnet gewesen wären, kann wohl kaum jemand mit klaren Sinnen annehmen, dass bei Gewittereinbruch noch Besucher Einlass begehrt hätten. Kein Veranstalter würde dies glauben und aus diesem Grund geöffnet halten.

Augenzeugen äußern nahezu
einheitliche Sachverhaltsdarstellungen


Faktum ist nach nahezu einheitlicher Aussage der vor Ort Anwesenden, dass die Geschwindigkeit, mit der das Sturmgeschehen über den Park hereinbrach, keineswegs vorhersehbar war. Eine allgemeine Sturmwarnung wäre bekannt gewesen und eine Stunde zuvor vom Herold an alle Teilnehmer ausgegeben worden. Daraufhin wurde, wie es bei allen Mittelalterfesten in Österreich üblich ist, mit Sicherungsmaßnahmen der Zelte begonnen: Einschlagen zusätzlicher Heringe, festeres Verspannen der Seile. Jeder, der schon auf Mittelalterfesten gelagert hat weiß, dass Stürme und Gewitter keine Seltenheit darstellen.

Gegenüber dem ORF äußerte sich beispielsweise auch Anton Tiefenbacher von der Polizei Pöchlarn dahingehend, dass der Sturm überraschend gekommen wäre. Es hätte keine Möglichkeit gegeben, den Park zu räumen. Dafür wäre kein zeitlicher Spielraum vorhanden gewesen.

Dass der Sturm mit Windspitzen von 120 km/h das Land aber auch den Park nur punktuell heimsuchte, belegen Berichte aus Nachbargemeinden aber auch die Tatsache, dass zahlreiche Lager und Zelte vollkommen unbeschadet aus der Katastrophe hervorgingen. Andere hingegen verloren alles, wie beispielsweise ein Marmeladenhändler. Ein Foto der traurigen Überreste seines Standes wurde von der APA verbreitet und ist allgemein bekannt. Diesem Händler und vielen anderen war es ein großes Anliegen, die Massenmedien-Berichterstattung gegenüber Huscarl richtig zu stellen.

Wir möchten uns bedanken, wir leben!

"Es war eine Naturkatastrophe, die Leitung der Veranstalter war sehr gut. Es wurde an jeden eine Warnung ausgesprochen, bei der 2. Warnung war das Wetter auch schon da. Keiner konnte diese Katastrophe vorhersehen. Wir haben alle unsere Zelte verstärkt, es hat nichts geholfen." "...ich suche die Schuld bei keinem Menschen. Man hätte in dieser Geschwindigkeit nichts mehr Absagen oder evakuieren können. Die Evakuierung war schnell, gut organisiert und es war binnen 1 Stunde alles da, von essen, trinken, decken und Gewand. Wir möchten uns bedanken, wir leben!"

Vielleicht erleben wir gerade die Auswirkungen der Amerikanisierung einer Vollkasko-Gesellschaft, die Schuld immer beim Anderen sucht. Vor allem muss scheinbar im Jahr 2012 an alles und jedem stets irgendjemand Schuld sein. Dass diese Schuldzuweisung im Moment sogar einen Toten betrifft, ist für manche, die der Ansicht sind, dass ebendies völlig unangemessen und unrichtig ist, emotional schwer zu verdauen. Wäre nicht insgesamt eigentlich eine Zeit der Stille eher angemessen? Die Behörden werden gemäß den Buchstaben des Gesetzes ihre Untersuchungen durchführen. Unqualifizierte Besserwisserei von gänzlich unbeteiligten Dritten ist hier wie auch bei anderen Katastrophen fehl am Platz.

Gedanken in Richtung Zukunft

Was völlig ohne Schuldzuweisung möglich sein muss, sind selbstverständlich weiterführende Gedanken, damit sich solche Unglücke nach bestem menschlichen Ermessen nicht wiederholen. Wäre beispielsweise eine Optimierung der Kommunikationswege zwischen Behörden und Veranstaltern möglich? Nachdem Veranstaltungen behördlich angezeigt und genehmigt werden müssen, wäre es möglicherweise die ideale Abfolge, wenn im sich anbahnenden Katastrophenfall die Behörde aktiv an die Veranstalter herantritt. Die Realität ist eben, dass ein Veranstalter so viele Pflichten hat, dass eine halbstündliche Abfrage von Wetterdaten keine praxisnahe Forderung ist.

Ebenso muss der Gedanke zulässig sein, dass man die Sicherheit von Festen in Parkarealen völlig neu zu bewerten hat. Viele Mittelalterfeste finden in lauschigen Parks mit riesigen, uralten Bäumen statt. Dass diese zur Todesfalle werden können, hat überrascht. Es soll nie wieder vorkommen müssen. Eine verpflichtende Evakuierung bei einem gewissen Unwetterrisiko - sowie Evakuierungspläne mit der Identifikation geeigneter Schutzräumlickeiten im Umfeld - wären denkbare Lösungsansätze. Hierbei ist neben dem Schutz des Lebens aber auch das Thema eines Wachschutzes zentral wichtig. Wie sich in Pöchlarn zeigte, schreckten freche Plünderer in der Nacht nach der Katastrophe nicht davor zurück, mit Kisten zum Unfallort anzureisen - glücklicherweise wurden sie dabei gestellt.


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1. Kommentar von Werner am 31.07.2012 um 12:18

Toll ...
So richtig toll finde ich es ja, wenn sich nach so einem Unglck immer sofort Leute zu Wort melden, die ja alles besser wissen und allen erzhlen mssen, was sie in der Situation selbst (als Veranstalter) alles mit Sicherheit besser gemacht htten ... Da kann einem so richtig schlecht werden ...

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2. Kommentar von anachronismus am 31.07.2012 um 12:58

moderne gesellschaft
sowohl dieses als auch das fest in Hochosterwitz zeigen klar, dass auch wenn ein moderner Klowagen auf dem Gelnde steht und auch wenn Stromkabel verlegt sind, so finden diese Feste immer noch in freier Natur statt und die hat ihren eigenen Willen. Ist es mglich, dass wir ihre Krfte erheblich unterschtzen? Immerhin machte anscheinend auch eine "gewhnliche" Unwetterwarnung nur einen Teil der Besucher vorsichtig. Dachten die anderen, Leinenzelte knnten ihnen Schutz gewhren? Selbst wenn das Unwetter nicht zur Naturkatastrophe geworden wre, es ist saugefhrlich, sich in solchen Witterungen drauen aufzuhalten. Was mir hier fehlt ist ein Grundrespekt vor den Naturgewalten, den nicht nur der Veranstalter haben sollte, sondern auch die Besucher selbst. Gerade unter Mittelalterumstnden romantisiert man gerne die rohe Wildheit der unberhrten Natur, wie kommt es dann, dass uns der Respekt vor ihren Krften fehlt?

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3. Kommentar von Fizban am 31.07.2012 um 13:44

Alles weitere persnlich
Ich mchte zu bedenken geben, dass bei einem "Abbruch durch Behrden", wie ich eine Andeutung verstanden habe, pltzlich viele halbabgebaute Zelte (mit abbauenden Menschen) stehen. Es war nicht mglich, in der Zeit, wo die Sturmwarnung ausgegeben wurde, bis zur Be alles komplett abzubauen.
Es gab Zelte, die Schutz boten, ich war selber zeitweise unter einem. Zuflligerweise hat der Ast darber gehalten. Das hat mit fehlendem Respekt oder Romantik nichts zu tun. (siehe auch Flle, wo Leute in einer Schutzhtte vom Blitz getroffen wurden.)

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4. Kommentar von laluna am 31.07.2012 um 17:20

Lehren
lasst es uns als vermchtnis der verstorbenen  ansehen, unsere lehren fr knftige feste und veranstaltungen daraus zu ziehen....
wir werden danach trachten uns auch gegen solche naturgewalten zu wappnen, gegen hochwasser, sturm, blitzschlag, hagel und steinwurf......

es kann nicht sinn der sache gewesen sein (wobei sich mir die frage nach der sinnhaftigkeit sowieso stellt) die schuld, so es denn eine gibt, von einem zum andern zu schieben, sondern konstruktiv lsungen zu finden, die solche katastrophen verhindern......

wenn unsere wunden dann verheilt sind, die uns das leben schlug!

 friede den seelen und rasche heilung den verletzten!!

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5. Kommentar von fkascha am 31.07.2012 um 18:03

Tragisch, aber wahrscheinlich unabwendbar
Auf heranziehende Unwetter zu reagieren ist fast unmglich. An Tagen, an denen die Wiener Radios "Unwetterwarnung" den ganzen Tag hinausposaunen, fehlen den Veranstalter zuerst die Besucher - und dann das Unwetter - denn es kommt keines. Diverse Warnungen am Handy sagen uns minutengenau wann es kommt (das Unwetter) und wann es vorbei ist. Stimmt beides nicht. 2011 wurde in Gablitz das Fest wegen "Unwetterwarnung" frhzeitig beendet. Im Schloss Neugebude war groe Aufregung. Nach meinem Wissen ist an beiden Schaupltzen kein Unwetter gewesen.
Ich finde es tragisch genug, dass zwei Menschen ums Leben gekommen sind, aber ich denke nicht, dass ein "Mitveranstalter" absichtlich keine Warnung herausgibt um dann selbst zu Schaden zu kommen.

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6. Kommentar von Mimin am 31.07.2012 um 18:59

Der Mensch...
...muss sich einfach eingestehen, dass er nicht alles kontrollieren kann. So tragisch es ist, aber hier wurde uns wieder vor Augen gefhrt, dass selbst rasche Hilfe und Handeln eine Katastrophe nicht verhindern konnte. Es ist traurig und tragisch, aber es konnte, soweit ich die Situation einschtze nicht verhindert werden. Man wurde berrascht, das ist aber nichts schlimmes. Man kann daraus vielleicht etwas mehr Feingefhl fr Unwetter entwickeln, aber ich glaube nicht, dass es groe praxisnahe Verbesserungsmglichkeiten gibt.
Ich war in Friesach und bei uns gab es auch eine Sturmwarnung, sodass ich lieber im Kloster bernachetet habe. Gekommen ist am Ende nichts. Ich glaube auch nicht, dass es zielfhrend ist, bei jeder kleinen Mglichkeit eines Unwetters, gleich eine Veranstaltung abzubrechen. Abgesehen davon ist das Areal in Pchlarn von einer Mauer umgeben. Der Wind htte also sowieso ber die Mauer blasen mssen.
Und Schuldzuweisungen nutzen keinem etwas. Man muss sich eben eingestehen, dass es auch Dinge gibt, an denen niemand Schuld trgt. Diese Jagd nach einem Sndenbock bei solchen Fllen widert mich an. Statt seine Energie mit so etwas zu vergeuden, sollte man vielleicht besser nach Verbesserungsmglichkeiten suchen (auch wenn ich, wie gesagt nicht glaube, dass es recht viel zu verbessern gibt). Und die Gedanken sollten bei den Hinterbliebenen sein und nicht mit der Suche nach einem Schuldigen beschftigt sein. Dass man Schuld beim Veranstalter sucht, denn es tdlich getroffen hat finde ich dabei umso piettloser...

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7. Kommentar von Esteriell am 31.07.2012 um 21:35

Schlimm
Ich finde es auch unglaublich, dass Schuldige gesucht werden. Manche Dinge kann man nicht wissen und schon gar nicht ahnen. Ich wohne in Pchlarn und ich kann mich nicht daran erinnern, einmal ein schlimmes Unwetter erlebt zu haben. Ich wre auch nicht gegangen, weil ich nie damit gerechnet htte das es so schlimm zuschlgt.
Man kann wirklich nur versuchen, in Zukunft im Notfall darauf vorbereitet zu sein. Aber ein jedes Fest wegen einem jeden Gewitter zu evakuieren halte ich fr sinnlos....
Wir in Friesach hatten eben auch Unwetterwarnung und die Veranstalter haben gleich darauf reagiert, alle gewarnt und uns aufgefordert im Notfall die Zelte zu verlassen und im Kloster Schutz zu suchen. Das ist meiner Meinung nach eine gute Lsung und am Ende ist schon noch jeder fr sich selbst verantwortlich....

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8. Kommentar von cusil am 31.07.2012 um 23:02

danke danke danke
danke florian fr diesen bericht.
normalerweise ist man anderes von dir gewohnt.
aber dieser bericht sagt eigentlich alles aus, so wie es sehr viele menschen sehen und auch denken die in pchlarn vorort waren und das geschehen mitgemacht haben.
das mit der profitgier ist ja sowas von dmmlich, wir sind ca. 5min. bevor die welt unterging bei der kassa vorbeigegangen und da war niemand drin und es ist so wie du es geschieben hast. bei den meisten veranstaltungen wird um diese uhrzeit meistens kein eintrittsgeld mehr verlangt....... naja es gibt ausnahmen, aber die kennen wir ja eh sowieso alle........
was die medienberichte anbelangt, das ist meines erachtens einfach nur zum kotzen, halbe wahrheiten, unqualifizierte aussagen und berichte, berichte die absolut nicht deckungsgleich sind, aussagen die zu bertrieben gettigt wurden.

ich sag dazu nur "Pfui Teufel, schmts euch..." und das schlimmste ist, dass selbst nach diesem wochenende noch immer die menschen in pchlarn von den medien belagert und ausgefragt werden.... also meines erachtens eine belstigung in allermieser form. es ist beschmend fr mich, dass sich renomierte medien sich mit solchen mitteln infos ranschaffen mssen.

pfui teufel...........

charles de laa-montagne

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9. Kommentar von cusil am 31.07.2012 um 23:09

achja noch etwas........
das muss ich auch noch los werden.

schm dich strudelbck, das htte ich nie von dir erwartet.
ich bin sehr schwer enttuscht von dir, deinen imperator nonsens und deine schaumrollen kannst du in nchster zeit selbst verzeeren.
solche aussagen ffentlich gegen den veranstalter, der dich eingeladen hat damit du ein geschft machst, vor laufender kamera zu ttigen, ist meines erachtens ein verrat sondergleichen und sich dann noch als einziger kurze zeit nach dieser schrecklichen katastrophe so dermassen aufregen, das schlgt alles was ich bisher erlebt habe......

ich bin einfach nur sehr, sehr enttuscht von dir....................

charles de laa-montagne

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10. Kommentar von anachronismus am 31.07.2012 um 23:27

strudelbcker
ich finds jetzt aber auch nicht so super, wenn jetzt alle gegen den strudelbcker schimpfen, der im ersten schreckmoment vielleicht gar nicht darber nachgedacht hat, was er mit dieser aussage bewirken kann. immerhin betreibt er keine kampagne gegen die veranstalter, sondern hat nur dieses eine statement gegeben an die presse. konnte sich ja keiner denken, dass das gleich zu einem riesen skandal umschlgt. klugscheien und wichtig machen ist das eine, aber ihm hier hinterhltige absichten, die sogar zu strafrechtlichen konsequenzen fhren, zu unterstellen, ist voll daneben.

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11. Kommentar von Schrebergartenschmied am 31.07.2012 um 23:47

Es wre eine durchaus sinnvolle
Beschftigung, sich mit der Thematik Sturm und Zeltlager allein schon vereinsintern und im eigenen Lager auseinanderzusetzen... mir fllt dazu selbst auf, dass ich nach 15 Jahren bei der Feuerwehr und somit so einigen strmischen Erlebnissen an diese Sache auf einem Mittelalterfest noch nie konkret gedacht habe. An alles mgliche, aber das fehlte bislang...

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12. Kommentar von Ivenhard am 01.08.2012 um 07:47

Strudelbcker
Meine persnliche Meinung ist das die Aussage von Strudelbcker sehr wohl berlegt war und nicht des Schreckens Moment anzurechnen ist. In einen Schreckmoment wei ich nicht genau wann und wo im Umkreis von ca. 200km Unwetterschden waren. Ich glaube es war geplant um sich in Zukunft selbst besser als Veranstalter darzustellen zu knnen.

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13. Kommentar von Inga am 01.08.2012 um 08:05

ORF Konkret vom 31.01.12
Ich wei nicht ob jemand gestern im ORF die Sendung Konkret gesehen hat. Thema war unter anderem die Sicherheit von Zeltfesten wie z.B. Pchlarn.

Mir sind fast die Finger beim Zhlen der schlecht recherchierten Halbwahrheiten ausgegangen.

Begonnen wird mit den Worten, dass am kommenden Wochenende wieder Zeltfeste in sterreich stattfinden und die Meteorologen wieder Gewitter nicht ausschlieen. Daher ist die Sicherheit der Feste in Frage zustellen laut Konkret.
Wo kommen wir den hin, wenn wir am Dienstag ber die Absage eines Zeltes vom Samstag/Sonntag spekulieren? Wie weit ist die Menschheit gekommen, wenn sie vor jedem Gewitter den Schwanz einzieht und den Kopf in den Sand steckt? Wieviele Zeltfeste, 3-Beach-Partys, Open-Air-Konzerte oder Mittelaltermrkte gebe es denn, wenn wir vor jedem Gewitter davon laufen wrden? Nur als Beispiel Heidenreichstein htte es nicht so oft gegeben, wenn wir vor jedem Regen und Gewitter davongelaufen wren.

Als nchstes vergleicht der ORF ein Partyzelt mit einem Mittelalterzelt. Jeder aus der Szene wei, dass viele der Zelte bzw. das Zeltgestnge in mhevoller handarbeit selbstgebaut sind. Unsere Zelte sind ja auch zum Schutz fr uns und nicht zum Schutz der Besucher gebaut.
Dann sollte man auch nicht vergessen, dass Partyzelte meist ein Aluminium und anderes Metallgestnge haben, im Vergleich zu mittelalterlichen Zelten mit Holzgestnge ist, die in Konkret erwhnte Blitzschlaggefahr, ja doch eine erheblich andere (so viel Physik sollte jeder gelernt haben).
Und last but not least sollte man auch noch bedenken, dass ein Mittelalterfest nicht eine Radiodauerbeschallung hat und man eben nicht alle 30min. die 3 Unwetterwarnung hrt, deren Zuverlssigkeit und Genauigkeit ebenfalls in Frage zu stellen ist.

Dann wird eine Magistratsmitarbeiterin aus Wien zu Veranstaltungsrichtlinien und -auflagen befragt. Sie erwhnt dabei, dass es eine gngige Auflage sei, dass sich Veranstalter bei einem Wetterwarndienst mit dem Handy registrieren mssen um Warnsms zu erhalten und draufhin eine Evakuierung einzuleiten. Ich selbst bin aus privatversicherungsgrnden bei so einem Portal registriert. Am Samstag erhielt ich genau 8min. vor eintreffen der Unwetterfront an meinem Heimatort (65km von Pchlarn entfernt) die Warnsms. Wer bitte kann in 8min. ein Fest evakuieren? Wir reden hier von geschtzen 800 Personen. Vom Festabbruch mit Abbau fang ich da erst gar nicht an. Ach nur so als Anmerkung am Rande, sterreich hat neun Bundeslnder und Veranstaltungsgesetzte gibt es in jedem Bundesland eigene! Ob Wien = Niedersterreich ist?

Zum Schlu des knapp 3,5min. Beitrags sagt die Dame der Wiener Magistratsabteilung dann noch etwas fr mich ganz wichtiges: "Ein Restrisiko ist immer. Man kann nicht alle Gefahren zu 1000% abdecken, aber das ist dann nur ein Restrisiko."

Dann wird noch die Frage nach der Eigenverantwortung gestellt. Die Magistratsmitarbeiterin meint dazu, dass man ja selber nach Hause gehen knnte, wenn man die Gewitterwolken herannahen sieht und dann bringt der ORF noch den Schlager des Jahres ins Spiel. Sie vergleichen die Evakuierung der Wienerfanmeile bei der Euro 2008 mit der eine Zeltfestes. Ist ja auch genau das selbe, mit der gleichen Personenanzahl an Besuchern und Mitarbeitern, an Technik und finanziellen Mitteln.

Ganz ehrlich, nach allem was ich in diesem 3,5 min. vom ORF gehrt habe stellt sich mir die Frage wo die wirkliche Pressearbeit stattfindet? Wird heut zu Tage noch etwas recherchiert und kritisch hinterfragt oder werden die Beitrage von der APA Wort fr Wort bernommen und ein bisschen persnliche Meinung und Senf dazugemischt?

Fr jene die sich von der Scheuslichkeit des Beitrags berzeugen wollen hier der Link zur ORF TVthek und dem Beitrag in Konkret
http://tvthek.orf.at/programs/1336-Konkret/episodes/4406843-Konkret--Das-Servicemagazin

Liebe Flo ich mchte mich bei dir fr deine Arbeit bedanken.

Allen Verletzten gute Besserung!

Den Hinterbliebenen mein aufrichtiges Beileid.

LG Inga

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14. Kommentar von Cu Ardin am 01.08.2012 um 08:07

???
....als ob diese Tragdie nicht schlimm genug wre. Warum melden sich immer wieder vllig unbeteiligte Personen mit vllig irrelevanten Aussagen zu Wort?
Wen interressiert es atm wie gut man 2010 in Graz mit den Wetterdiensten in Kontakt stand? Gibt es nicht andere Mglichkeiten in die Medien zu treten?
Danke Florian, fr diesen Bericht ohne Schuldzuweisungen!

Wir wnschen den Hinterbliebenen viel Kraft und drcken unser tiefempfundenes Beileid aus!
Christian

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15. Kommentar von halibux am 01.08.2012 um 09:21

Graz 2010 - Pchlarn 2012
Den Zusammenhang mit Graz 2010 kann ich auch nicht erkennen, und ich war dabei, in Graz 2010.
2010 hat es bereits Freitag ein schweres Gewitter gegeben, das ich mit meinen Kindern und den Salamanda-Kindern in unserem Wohnmobil abgewartet habe. In der Nacht von Freitag auf Samstag waren wieder schwere Regenflle und auch Wind, samstags morgens stand die Wiese (=das Festgelnde) unter Wasser, ein Zelt einer Hndlerin war so schwer beschdigt, dass sie nur mehr abbauen und nach Hause fahren konnte.
Die tatschliche Absage erfolgte dann tatschlich, als die Sturmwarnung eintraf, aber die Entscheidung war nicht mehr sehr schwer, weil das Festgelnde bereits mehr oder weniger festuntauglich war und sich alle Festteilnehmer einig waren, genug Schlechtwetter ausgehalten zu haben.
Im huscarl-Festbericht von 2010 ist folgendes zu lesen:
"Der amtliche Wetterbericht kndigte immer wieder schwere Unwetter mit Sturmwarnung an, doch das Fest blieb beinahe drei Tage vom rgsten verschont, dann allerdings kamen die angekndigten Strme und Windben ber das Fest. Zuvor wurde man bereits durch Regen und Hagel geplagt. Schweren Herzens sah sich der Veranstalter aus Sicherheitsgrnden gezwungen, das Fest am Samstag gegen vier Uhr nachmittags als beendet zu erklren und den Sonntag komplett abzusagen."
So war Graz 2010 und - auch wenn ich dieses Jahr nicht dabei war, nach den Berichten der Augenzugen ist das ist in keiner Weise mit dem Unwetter in Pchlarn 2012 vergleichbar.
Und wer Mirco gekannt hat, kann ihm in auf keinen Fall Geldgier vorwerfen, gerade ihm nicht, der so bemht war, sein Hobby zu leben und allen Teilnehmern und Besuchern ein schnes Mittelalterfest zu bieten.
Und das kann ich sagen, weil wir die ersten beiden Mittelalterfeste in Pchlarn dabei waren, und Mirco als Veranstalter erlebt und mit ihm zusammengearbeitet haben.
Meine Familie und ich sind erschttert ber das Unglck in Pchlarn, die beiden Todesflle und die Verletzten, wir alle wnschen den Hinterbliebenen viel Kraft, den Verletzten gute Besserung - und ich bin zutiefst erbost ber die entbehrlichen Wortmeldungen von Menschen, die - im Nachhinein - alles besser wissen und besser gemacht htten.
Bux

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16. Kommentar von Florian Machl (Administrator) am 01.08.2012 um 09:23

Ergnzung zu Inga
Inga zitiert den ORF-Bericht wie folgt:

"...dass es eine gngige Auflage sei, dass sich Veranstalter bei einemWetterwarndienst mit dem Handy registrieren mssen um Warnsms zu erhalten und draufhin eine Evakuierung einzuleiten."

Ich habe mindestens ein Dutzend Open-Air Veranstaltungen in mehreren Bundeslndern betreut oder selbst veranstaltet. Eine solche Auflage stand noch nie in einem behrdlichen Papier, auch das Veranstaltungsgesetz sieht so etwas nicht vor. Ich wei aber sehr wohl, dass NACH der Pchlarn-Katastrophe solche Klauseln in zumindest eine Bewilligung in einem anderen Bundesland eingefgt wurden.

Was ich mir vorstellen knnte, ist, dass man beim ORF-Interview einen Vergleich mit Musikfestivals gezogen hat (Nova Rock, FM4). Dort ist mit groer Sicherheit eine Wettervorschrift in den Auflagen.

Was beispielsweise bei Mittelalterfesten nicht oder selten gefordert wird, sind Notfallplne wie Evakuierungsplne. In der Regel reicht es, ungefhre Fluchtrouten anzugeben - insbesondere wenn das Gelnde in alle Richtungen offen ist.

Auf jeden Fall mssen wir alle uns erlauben, jeden Gedanken zuzulassen, der die Sicherheit kommender Feste erhht. Aber was auch viel zu wenig betont wird: Festbesucher sind in der Regel erwachsene Menschen, die ihr Gehirn hoffentlich nicht am Eingang abgeben. Jeder davon ist eigenverantwortlich und hat selbst ebenso auf sein Leben und das seiner schutzbefohlenen Kinder aufzupassen. Man kann sich nicht nachher hinstellen und behaupten, ein Veranstalter wre ausschlielich verantwortlich fr alle Besucher. Auch wenn die Tendenz zu so einer Rechtsansicht erkennbar ist. Man sollte dem entgegentreten, weil nicht nur Untwetter eine Gefahrenquelle darstellen. Die vielen Feuerstellen oder auch Waffen sind nicht minder gefhrlich, besonders fr Kinder.

Wenn ich auf einem Fest 1000 Gehirne habe, die funktionieren, mitdenken, verantwortlich warnen und handeln - dann kann man sich weitaus geschtzter fhlen. Habe ich ein paar Veranstalter, die ohnehin von zwanzig Seiten gefordert sind, dann ist es schlicht und ergreifend unrealistisch, sich und seine Sicherheit diesen anzuvertrauen. Abgesehen davon auch ziemlich unmndig.

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17. Kommentar von wolstein666 am 01.08.2012 um 11:52

Warnungen vor Unwettern
Ich frage mich nur immer wieder wozu auf jedem Feuerwehrhaus und besonders in Grostdten Sirenen aud den Dchern montiert sind. Wrde man diese beim herannahen von solch starken Unwettern in Betrieb nehmen wrde so mancher anders reagieren und sich so manche Gefahr und Folgeschden abwenden lassen. Die zustndigen Behrden sollten sich dies mal durch den Kopf gehen lassen. Denn wenn eine Sirene 3 min Dauerton aussendet und wenn dann auch noch der auf und abschwellende 1 mintige Ton hrbar ist muss Mensch sich doch was denken.

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18. Kommentar von Herr Bert am 01.08.2012 um 12:17

Warnung vor Unwettern, Mglichkeiten
Da ja Unwetterkatastrophen wie Sturm und Hochwasser, auch nach den Versicherungs-Schadenstatistiken, in Europa definitiv zunehmen sollte eine Lsung wie schon lange in den USA bestehend angedacht werden.

In den USA gibt es den sogenannten Wetterkanal mit landesweit verteilten Sendern. Diese senden auf einer eigenen Frequenz, die mit sog. Wetterkanalempfngen, aber auch mit dafr ausgersteten CB-Funkgerten, welche ja in den USA noch weit verbreitet sind, empfangen werden knnen. Diese Empfnger haben dort auch die Hilfsorgansiatioen wie z.B. Feuerwehr. Es gibt auch einen eigenen 24 Stunden sendenden Wetterkanal im TV.
Die nationale Wetterbehrde kann also die lokalen Wettersender mit Information ansteuern und so kann rasch der betroffene Landstrich gewarnt werden. Gekoppelt ist das brigens auch mit den Sirenen.

Die USA haben diese Einrichtung schon lange, da gerade bei den dort kurzfristig auftretenden Tornados eine mglichst rasche Warnung Menschenleben rettet. Wenn es soetwas bei uns gbe dann htten die Veranstalter von Freiluftveranstaltungen wenigstens noch eine Chance zu reagieren.

Wre ja vielleicht endlich mal was "Gescheites" fr unsere EU.

 

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19. Kommentar von Herr Bert am 01.08.2012 um 12:30

Nachtrag zu meinem Eintrag von vorhin
Details kann man brigens hier nachlesen:
http://en.wikipedia.org/wiki/Weather_radio

Ich glaube ich schreibe da einen Leserbrief an die Krone. Vielleicht liest das dann ja ein Politiker und erkennt die Mglichkeit, sich hier zu profilieren. Und vielleicht bewegt sich dann wer oder was. Naja, die Hoffnung stirbt zuletzt.....

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20. Kommentar von Norbert am 01.08.2012 um 12:41

ber die Qualitt der Berichterstattung in Zeitungen und ORF - und die ffentlichen Diskussion
Nach Aussage eines Bekannten von mir, der in einer leitenden Position beim Kurier arbeitet, stehen die groen Zeitungen, aber auch der ORF, aufgrund der allgemeinen Situation und des Informationsangebotes in alternativen Medien schon seit einiger Zeit unter einem ernormen Kostendruck, was sich sehr schlecht auf die Informationsqualitt auswirkt. Die Gehlter der dort arbeitenden Redakteure sind extrem niedrig, besonders zu Beginn ihrer Karriere, und zu Recherchen bleibt kaum Zeit. Fazit: sehr schlecht bezahltes Personal guckt mal schnell ins Internet oder in das APA mail, schreibt das ab und gibt unqualifizierten Senf dazu.

Angelehnt an eine krzliche Wortspende eines bekannten Sportlers und Trainers kann man sagen: Wer mit Bananen bezahlt, darf sich nicht wundern, wenn bei ihm Affen arbeiten - und wenn man denen dann auch keine Zeit zum Arbeiten gibt, dann kommt sehr wahrscheinlich auch kein herzeigbares Ergebnis dabei raus.

Ich durfte Mirco auch vor einiger Zeit kennenlernen und an was ich mich erinnere, war seine offene und freundliche Art und sein breites Lachen - und sein Bemhen um das Fest, auf dem ich ihn getroffen habe. Sehr schade, es tut mir sehr leid um ihn.

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21. Kommentar von Bruder Bernhard am 01.08.2012 um 14:08

Presse
Gerade komme ich von Mircos Eltern, dort mute ich erfahren das gestern ein Team von ATV das Haus strmte in dem Mirco wohnte und im Stiegenhaus laut rief kommt`s ausse, um einen Interviewpartner zu finden, Nachbarn muten sie vertreiben, whrend seine Mutter weinend in meinen Armen hing kreiste ber uns ca 15 min lang ein Pressehubschrauber, wenn das die heutige Art von Journalismus ist, nein Danke.
Ich habe mit Mirco einige Feste Besucht, wir schliefen in einem Zelt und haben viel erlebt, sowas aber hat er nicht verdient, pfui Teufel

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22. Kommentar von anachronismus am 01.08.2012 um 15:11

Vorurteile und Hexenjagden
"Meine persnliche Meinung ist das die Aussage von Strudelbcker sehr wohl berlegt war und nicht des Schreckens Moment anzurechnen ist. In einen Schreckmoment wei ich nicht genau wann und wo im Umkreis von ca. 200km Unwetterschden waren. Ich glaube es war geplant um sich in Zukunft selbst besser als Veranstalter darzustellen zu knnen."

Voreilige Verurteilungen fallen wohl immer gleich aus, egal ob der Verurteilte Mirco Klar oder Strudelbcker heit. Man nimmt etwas ber das angebliche Vorwissen und Nicht-Wissen und die vermeintlich eigenntzigen Absichten des zu Verurteilenden an und platzt dann einfach mal raus damit, ohne zu berlegen, was so eine Aussage im Nachhinein bei Unbeteiligten bewirken kann. Bei Mirco Klar war es die Profitgier, beim Strudelbcker die Selbstdarstellung als besserer Veranstalter. Gerade wenn man sich, wie hier, offensichtlich so wahnsinnig einig darber ist, wie eine Urteilsfindung auszusehen hat, find ich solche Aussagen reichlich entlarvend.

Na vielleicht beruhigt es manche ja, zu sehen, dass Vorverurteilungen eine ganz menschliche Sache sind, womit wir immerhin ein bisschen zum Inhalt des Artikels beitragen.

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23. Kommentar von Altair am 01.08.2012 um 15:57

Thema Sicherheit
Wie vielleicht einige wissen war ich ein Mitglied bei Mirkos ehemaliger Drachensporn Truppe. Auch nach dem Auseinander gehen der Gruppe hatte ich noch Kontakt mit Mirko. Hierzu muss man eines wirklich sagen:
Zu sagen Mirko wre es ums Geld und nicht um die Sicherheit gegangen, ist einfach nur falsch.

Hierzu muss man sich nur in Erinnerung rufen wie sehr er immer auf korrekte Besprechungen bei den Feldschlachten bestand. Wie er uns bei Drachensporn stndig einblute das unsere Waffen keine Spielzeuge seien, das wir jeden Besucher darauf hinzuweisen hatten das die Dinger ordentlich Aua machen.
Mehr als einmal hat er einen Wutanfall bekommen wenn wir wider aller Logik Bldsinn gemacht haben.

So mancher Veranstalter hatte schon alle mglichen Einflle wo Mirko dann sagte "hm so nicht!"
Auch bei Schaukmpfen war er darauf aus "Sicherheit geht vor". Ich kann mich noch daran erinnern wie er darauf bestand das auch bei einer bung des Ablaufs derjenige der auf den Tisch geworfen wird unter der Rstung auch noch eine Motorrad Garnitur anhat um Verletzungen zu vermeiden!
Es wre fr mich persnlich undenkbar das er seine Einstellung zu diesem Thema und zu seinem Hobby (wer von euch mal in seiner Wohnung war wird verstehen wenn ich sage Da hngt viel Metall an der Wand) von heute auf morgen ber den Haufen wirft.

Das die Behrden jetzt Ermittlungen aufnehmen, ist leider ntig. Die Aussagen einiger Leute hier hat der Veranstalter nicht alles gemacht was in seiner Macht liegt, ist grade wenn man die Erfahrung, die Einstellung und auch das Know How das Mirko auf diesem Gebiet hatte bedenkt, einfach nur eine Aussage die ich nicht ernst nehmen kann.

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24. Kommentar von wolstein666 am 01.08.2012 um 16:24

Seltsam
Es wundert mich warum gerade das Unglck von Pchlarn in den Medien so hochgespielt wird.
Was ist mit dem Unglck von Hochosterwitz,sind die dortigen Verunglckten und Geschehnisse weniger wert als die von Pchlarn.

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25. Kommentar von Schrebergartenschmied am 01.08.2012 um 18:59

es ist nun heutzutage so, dass
Tod und Zerstrung die Medien regiert bzw. die Konsumenten genau das wollen. Ein verwstetes Festgelnde mit Verletzten und Toten ist heutzutage "wichtiger" als ein Felsen der viel weniger Leute trifft. Voyeurismus in der Verpackung hochwichtiger Information versteckt lsst dann auch wenig schlechtes Gewissen ber die eigene innere Fehlhaltung aufkommen. Es ist echt eine abartige Sache, wie schnell diese sogenannten Informationsmedien vor Ort sind. Die knipsen schon, wenn du erst als erstes Einsatzfahrzeug vor Ort bist. Schaut euch mal im Internet um was es da an Seiten gibt, die sich nur damit beschftigen! Da werden Tglich 30 Fotoserien zu Unfllen erstellt, wo alles reinkommt was geknipst wurde, auch wen ndas Bild noch so scheisse ist und der Inhalt noch so piettlos. Nur schnell gewisses verschleiert, damit es keinen rger gibt und upload.
Wahrlich zum kotzen

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26. Kommentar von Erich von Erdberg am 02.08.2012 um 11:48

Unwetter war unvorhersehbar!
Auch wir haben uns als zeugen vor Ort zu Wort gemeldet:

http://www.oesterreichmagazin.at/niederoesterreich/

Was ich persnlich schlimm finde, ist, dass man ber Veranstalter und / oder Organisatoren herzieht in Anbetracht der Situation vor Ort! Ebenso wo doch der Hauptorganisator dabei selbst sein Leben lassen musste, doch davon redet kaum wer!?

Das sich groe Medien vor Ort dann ungebhrlich benahmen ist nichts neues, umso mehr ist jedoch zu begren, dass sich grade diese Medien letzten Endes positiv ber den Organisator Torak v. Bechelaren geuert haben und seine Leidenschaft zum Rittertum honoriert wurde!

In wie weit der Hauptveranstaleter, die Gemeinde Pchlarn an der Kathastrophe Schuld trgt wird wohl ein Gericht klren mssen, doch ich bin der Ansicht, dass man einfach nicht davon ausgehen konnte, dass der Baum bricht.

In diesem Sinne, noch mal mein Beileid an Lebensgefhrtin und Familie von Mirco.

Erich v. Erdberg

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27. Kommentar von Ivan-der-Sturmfalke am 02.08.2012 um 14:28

Zum Thema Sicherheit
Als einer der Vereins-Hauptleute die unter der Regie von Mirco die Orga wahrgenommen und mitgeholfen haben, muss ich sagen, dass gerade im Bereich Sicherheit Mirco & Co immer hchste Masstbe angelegt haben. Seit dem 1. MA Fest in Pchlarn wurden immer maximale Sicherheitsabstnde fr das Publikum, extrem restriktive Vorgaben fr das Kampfgetmmel und eine mehrfache Begehung des Gelndes als Standard festgelegt. Nicht umsonst war die EINZIGE Verletzung in allen "Feldschlachten" in Pchlarn der Splitter im Auge von Mirco. (Vergleicht das einmal mit der Wehwehchen-Statistik hnlicher Veranstaltungen)
Ebenso wurde das Gelnde selbst mit allen Geh- und Laufrouten vom Orgateam mehrfach abgegangen und auf Sicherheitsrisiken gecheckt. Es gabe keine wie auch immer ersichtliche Gefahrenquelle.
Das Unwetter kamm derart spontan und in einer Heftigkeit, die dieses Geldne noch niemals gesehen hatte.
Niemand htte da irgendwas voraussehen knnen.

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28. Kommentar von Erich von Erdberg am 03.08.2012 um 08:54

Sichehrheit in Pchlarn
Ich muss da Ivan Zustimmen, zumal wir bei den letzten zwei Festen auch den Ordnerdienst machten, da wir dies bei zahlreichen anderen Festen (nicht nur Mittelalterfesten) auch immer wieder tun, wie z.B. dem Donauinselfest oder der Regenbogenparade uvm.! Von Feldschlachtsicherung bis Verkehrsdienst haben wir Mirco immer unter die Arme gegriffen, halfen auch bei der Sicherung der Zelte wenn wo Not am Mann war. Doch nicht aus Eigennutz, nein wir waren und sind Mirco und der Ritterschaft zu Bechelaren verbunden und versuchten immer unser mglichstes zu tun.
Da die Meisten von uns vom Fach sind (Sicherheitsdienst, Exekutive udgl.) haben wir natrlich unser Wissen Mirco zur Verfgung gestellt und wir taten das gerne! Schade, dass wir grade heuer nicht teilnehmen konnten, denn helfende weitere  Hnde htten sicher nicht geschadet.

Wie wir in unserem Medium schon berichteten, gab es immer wieder "Unwetter" bei den Festen, doch wie auch Ivan anmerkte, war ein solches Unwetter einfach nicht voraussehbar, wie mir auch unsere Redakteurin, die vor Ort war sagte. Es ging derartig schnell, sodass einfach eine Evakuierung odgl. einfach nicht mehr mglich gewesen whre!

Schade ist nur, dass es jetzt seitens der Gemeinde heit, dass es keine Feste mehr im Schlosspark Pchlarn geben wird!? Wir und sicher auch Andere haben uns immer sehr wohl dort gefhlt und es war immer fr alles gesorgt, was bei anderen Festen leider nicht so war / ist. Auch die Kameradschaft war immer vorbildlich, da half immer jeder, jeden und man war stets freundlich zueinander, was leider in der Szene auch schon selten wurde!?

So hoffe(n) ich / wir, dass es trotz der schrecklichen Geschehnisse weiterer Feste in Pchlarn gibt, auch im Gedenken an Torak von Bechelaren, denn die Natur ist nun mal unberechenbar und geschehen kann immer etwas. Ich denke (hoffe ich irre mich nicht) es whre in Mircos Sinn diese Tradition in Pchlarn fortzufhren!

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