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Special Effects für Fortgeschrittene.

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Nicht mit dem Feuer spielen.

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Feuerzauber auch für Amateure.

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Arbeit in der Bockschen Wanderwerkstatt.

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Schön sterben.

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Zu langsam bei der Conre-Salve und daher schön gestorben.

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Die Seele des Workshops: Helferlein in der Küche.

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Der letzte Weg der Sau.

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Ulli Jakubek erklärt den Unterschied zwischen Schmied und Schmiedl.

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Wiederentdeckung vergessener Instrumente.

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Nur auf den ersten Blick ein Durcheinander: Alte Tänze.

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So schön kann Bruchenball sein.

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Aufbautraining mit dem Langen Schwert.

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Chemische Versuche mit freundlicher Unterstützung des Sponsors.

Amateurtheater und Solides Handwerk,
Hämmern und Handeln

der workshops! 2009 auf Burg Wildegg
10. 12. 2009 - 20:00
Florian Seidl


Endgültig zur Tradition geworden ist das jährliche Workshops-Wochenende des Profil Liverollenspielvereins aus Wien. Auf der Seminarburg Wildegg bei Mödling (NÖ) fanden sich auch heuer knapp hundert Teilnehmer ein, um in über 50 Veranstaltungen Wissen über Handwerk und darstellendes Spiel auszutauschen.

Unbeschwert von Diskussionen über Reenactment versus Fantasy versammelte der Profil Liverollenspielverein vom 23.-26. Oktober schon zum sechsten Mal interessierte Menschen aller Neigungen zum szeneübergreifenden Erfahrungsaustausch. Das offene Konzept sah vor, dass jeder sein Wissen und seine Neigung zur Verfügung stellen kann. Einzige Vorgabe war ein Zusammenhang mit dem Themenfeld Mittelalter oder ein Bezug zum Liverollenspiel. Die Angebotspalette umfasste einmal mehr das Alphabet der bildenden und darstellenden Kunst: von A wie Amateurtheater bis Z wie Zinngießen. Das lange Wochenende kostete diesmal je nach Alter und Vergünstigungsklasse maximal 90 Euro für drei Tage Vollpension und Jugendherbergsunterbringung.

Festgelage inbegriffen

Höhepunkte des langen Wochenendes waren neben dem opulenten, fünfgängigen Ritteressen und einem römischen Gelage (im Seminarpreis inbegriffen!) kleine Ausflüge ins Liverollenspiel ("Finsterwaldreise", "Das Wirtshaus an der Römerstraße") und manch anspruchsvolle Handwerksangebote wie Schmieden mit Ulrich Janacek und Langbogenbau mit Rudi Böttcher. Spezialthemen des Liverollenspiels griffen Thomas Tschematschar und Sam Grundnigg mit den Seminaren zum Thema "Schön sterben" und "Tavernenschlägerei" auf. "Eine echte Einstiegsdroge", wie eine Kursteilnehmerin meinte. Die Einführung in Pyrotechnik und Alchemie von Stefan Nestelbacher (Gaukelei) und Harry Halas erfreuten sich nicht zuletzt durch die Freiluftversuche großer Aufmerksamkeit. In der Bockschen Werkstatt konnte Material von Leder bis Knochen bearbeitet werden, das Ehepaar Dörr war mit den Klassikern Zinndrehen und Färben vertreten (eine vollständige Aufzählung und Würdigung aller Workshopse würde den Rahmen sprengen).

Es geht weiter, keine Frage

Die Koordination der vielen Kurse bedarf besonderer Organisation - hier leistete das Team (Katharina Barczynska, Patrick Baliko, Gerald Hasenkopf und Kai Herrmann) erstaunliches. Wen die unvermeidlichen Terminkollisionen daran hinderten, alle angepeilten Seminare zu absolvieren, sei vertröstet: Trotz einer gewissen Erschöpfung nach Abschluss des Wochenendes kündigte das Team auch für nächstes Jahr die Veranstaltung an, die weit über die Liverollenspielszene hinaus ihr Stammpublikum gefunden hat.


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