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(C) photoproduction MARCOorlando
Die Tarshari Ritter von Ekarloél.
(C) Marco Orlando Pichler

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Fee Gewels in ihrem Zuhause.
(C) Marco Orlando Pichler

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Die Elfen Daron Dawn, Plixt und die Lylac Fee beim Tanz.
(C) Marco Orlando Pichler

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Der Ritter Saragerel Cara.
(C) Marco Orlando Pichler

Women Were Also Knights
Auch Frauen waren Ritter
Die Geburt der Tarshari Ritterinnen

1. 7. 2009 - 9:00
Ken G. Warwick


Haben Sie jemals innegehalten und sich gefragt, ob es vielleicht zu irgendeinem Zeitpunkt der Geschichte auch Ritterinnen gab? Tatsache ist, dass wir zum Beispiel von berühmten Piratinnen wissen, die die Meere befuhren. Die griechische Mythologie erzählte uns vom Volk der Amazonenkriegerinnen. Jahrhundertelang haben Frauen auf der ganzen Welt auf hervorragende Weise beim Militär gedient und wurden erst später als "Cross Dressers" (Frauen in Männerkleidung) mit geheimem Geschlecht entlarvt. Wo also sind unsere Ritterinnen geblieben? Die historische Persönlichkeit, die am meisten mit der Ritterschaft in Verbindung gebracht wird, jedoch niemals in den Ritterstand erhoben wurde, ist natürlich die Heilige Johanna von Orléans, auch bekannt als Jeanne d'Arc. Diese Themen und Gedanken waren es, die die Regisseurin und Multi-Arts-Artist Buenaventura Negron Rivera de Braunstein sehr inspirierten und sie motivierten, ihr Projekt "Women Were Also Knights" weiter zu entwickeln.

Dieses Projekt, das einst als musikalische Darbietung begann, entwickelte sich schlagartig in weitere Richtungen - aufregend, künstlerisch und mit vielen weiteren Ideen. Auf Basis ihrer langjährigen Erfahrung beim Theater, Fernsehen und bei Konzerten (national & international) wurden "Die Tarshari Ritterinnen" geboren. Buenaventura nennt das die "Phase Eins" ihrer Produktion. Die fantastischen Bilder, die im Bayerischen Wald von dem bekannten deutschen Fernsehfotografen Marco Orlando Pichler gemacht wurden, laden Sie schnell ein in die Welten von "Goda Wylls", "Saragerel Cara" oder "Prinzessin Adelita Aguela", um nur ein paar der Figuren zu nennen.

Multikulturell und vielschichtig

Diese multikulturellen Ritterinnen sind nicht nur geistreich, sensibel, stark und intelligent, sondern darüberhinaus auch verletzlich und loyal - und sie sind Kämpferinnen. Der Zuschauer erkennt sofort, dass es Buenaventuras Ziel ist, ihre Charaktere als Frauen und nicht als Comicheft-, Fantasy- oder Hollywoodfiguren darzustellen. Dieses Ziel erreichte sie auf eine wunderbare Weise, als sie einige der weiblichen und sehr talentierten Mitglieder der "Herzog-Tassilo-Ritter" aus Rehling in Bayern zu den Aufnahmen einlud.

Zweites, mystisches Ensemble

Buenaventuras kreativer Geist hörte hier jedoch nicht einfach auf. Ihr zweites Ensemble, das auf seine freche und flotte Art einen wichtigen Teil des "Women Were Also Knights"-Projekts bildet, ist unter dem Namen die "Cutarlwyetel Feen und Elfen der Nobiobi-Wälder von Whatcey" bekannt. Die Cutarlwyetels zeigen eine eindrucksvolle Akrobatik, sie tragen wunderschöne Kostüme und das Ganze spielt an einem mystischen Ort. Die weltberühmten Pariser Akrobaten "Duo Iouvilov" reisten extra nach Deutschland und verwandelten sich auf magische Weise in die Fee "Gewels", den Elf "Daron Dawn" und andere märchenhafte Gestalten.

Ergänzung durch ein Buch

Als alleiniger Finanzier dieses Projekts ist Buenaventura sehr stolz darauf, "Women Were also Knights" ins Leben gerufen zu haben, aber natürlich hoffen sie und ihr Team, dass sie weitere Sponsoren für ihre zukünftigen Pläne gewinnen können. Zurzeit ist sie damit beschäftigt, das Buch zu "Women Were Also Knights" zu schreiben.

Bilder, Videos, Informationen

Wessen Interesse nun geweckt ist, klickt auf den Link von "Women Were also Knights" bei www.voicesoftwilight.com. Dort findet man Bilder, Auszüge aus der Handlung (auf Deutsch und auf Englisch), kurze Videoclips (das "Making of") und vieles mehr. Jetzt, nachdem ich Buenaventura begegnet bin, dieser modernen energiegeladenen Ritterin aus unserer heutigen Zeit, hoffe ich, dass eines Tages die Geschichte ein paar Ritterinnen entdeckt, die seit langer, langer Zeit übersehen wurden.


Weiterführende Links:


BERICHT AUS EIGENER PERSPEKTIVE
Dieser Bericht gibt die eigene Sicht der Künstlerinnen und Künstler wieder. Die inhaltliche Verantwortung liegt beim einreichenden Autor.




Zum glänzenden Mittelalter!
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1. Kommentar von Mimin am 01.07.2009 um 11:25
Nix für ungut...
...liebe Frauen, aber das ist einfach feministischer Unsinn. Entweder hab ich da was falsch verstanden oder die Damen meinen das wirklich ernst. In dem Fall: o.O
Die Show mag aber trotzdem gut aussehen. Die Bilder der Elfen-show schauen schon recht gut aus...

2. Kommentar von Michl am 01.07.2009 um 11:50
kunst...
...darf alles (beinahe alles - aber das hier darf sie auf jeden fall ;-)) und solange "kunst" drauf steht und nicht "living history" oder "reenactment" bin ich voll dafür.

3. Kommentar von Huscarl-Redaktion am 01.07.2009 um 12:02
Wohl erkannt...
... lieber Michl. Da steht Kunst drauf und es ist Kunst drinnen. Die Fotos auf der Seite des Projekts sind ebenso sehr hübsch.

Allerdings gibt die Künstlerin ja an, an historischen Daten interessiert zu sein. Dass die Quellenlage dürftig ist, ist ihr bekannt. Vielleicht kann ihr ja jemand unserer geschichtlich bewanderten Leser mit herausragenden weiblichen Figuren des Mittelalters weiterhelfen - so es solche gibt. Ich nehme an, dass nicht nur Kriegerinnen in das Bild ihres Projektes passen - und Fantasy scheint ja ebenso erlaubt.

4. Kommentar von Mimin am 01.07.2009 um 12:20
Asso...
...na wenn´s in dem Rahmen läuft is es eh ok. Hab ich dann doch falsch verstanden...

5. Kommentar von TF_Eveline am 29.07.2009 um 11:57
Kämpferin
es gab sehr wohl kämpfende frauen.sowohl am schlachtfeld als auch zur Verteidigung von Haus/Hof/Stadt. die europäischen Schreiberling fanden nur nicht erwähnenswert, die Sarazenen erwähnten sie sehr wohl.

hinweisen möchte ich auch das Towerbuch (I33) - Stichwort Walpurga.

daß dies nicht Üblich war versteht sich von selbst.


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