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Musikalische Untermalung des Abends: Trollferd.

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Ein Blick durch die Reihen des Publikums.

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Die stolzen Doppelsieger der Musik-Kategorie in ungewohntem Outfit.

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Vorbereiteter Scherz: Diesmal werden die Preise ab Platz 44 verlesen - oder doch nicht?

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Oft nach vorne geholt: Manfred Litscher als offizieller Vertreter des Heeresgeschichtlichen Museums in Wien.

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Eine Riesendelegation aus Kaprun freut sich über den vierten Platz.

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Eine kleine Sensation war die Platzierung des Mittelalterfest Lockenhaus.

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Platz gehalten - das Szenefest Langenzersdorf.

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Feuerdarbietungen von Solaris sollten auflockern.

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Ende endlich gut - Platz Eins ging ein weiteres Mal an Purgstall.

Versuch einer Preisverleihung
Wo man noch viel zu lernen hat ...
17. 4. 2011 - 14:30
Bitterböser Bernhard

Der Abend der Preisverleihung kam ... und ging. Zum Glück? Ich darf schreiben, was ich will, haben sie gesagt. So soll es geschehen. Ich will berichten, von einem bitterkalten Abend mit vielen Hoppalas und keinem Spannungsbogen. Sich gegenseitig verstärkende Umstände, die wohl eine der belanglosesten Preisverleihungen in der Geschichte der Leserwahl ausmachten. Schade? Oder gut, weil man aus dem Versuch gelernt hat und beim nächsten Mal wieder alles ganz anders macht?

Ich war bisher bei mehreren Preisverleihungen. Die ersten Male fanden diese in einem düsteren Keller-Schlurf statt. Die Rede ist vom Viper Room Wien, einem Nachtlokal, in dem sich Nachtschwärmer offenbar wohl fühlen. Preisträger hingegen nicht, einige von ihnen probten im Vorjahr den Aufstand. Den weiten Weg hätten sie nun oft genug auf sich genommen, aber die Mühen der Festveranstaltung würden etwas mehr Ambiente verdienen. Rittersaal oder keine weitere Teilnahme.

Ortswechsel

So wechselte man von Wien nach Aggstein, obwohl auch eine Einladung auf die Burg Kaprun vorgelegen hätte. Florian Machl, Huscarl Herausgeber und ausführender Kopf hinter der Durchführung der Leserwahl, im Vorfeld dazu: "Der Abend auf Burgruine Aggstein ist ein Versuch. Wir wissen nicht, ob wir damit irgendjemanden aus dem Großraum Wien ansprechen können, woher die meisten Szenebegeisterten kommen. Alles ist offen. Vom verbesserten Ambiente erwarten wir uns viel. Ob auch Gäste kommen, kann kein Mensch sagen." In der Ankündigung las man: "Eine weitere Neuerung ist die Tatsache, dass Huscarl die Veranstaltung nicht selbst durchführt, sondern ausgelagert hat. In die erfahrenen Hände des Veranstalters und Eventcaterers Torxes von Freygeyst. Dieser wird dafür sorgen, dass hungrige Mägen gefüllt und durstige Kehlen befeuchtet werden. An Speisen wurde angekündigt: "Wildererpfanne mit Spätzle" und "Fisch- und Gemüsepasteten auf rotem Gewürzkraut". Dazu soll Bier, Met und natürlich Antialkoholisches fließen. Darüber hinaus führt Torxes als Moderator durch den Abend und sorgt auch dafür, dass ein thematisch passendes Rahmenprogramm geboten wird."

Was die Gäste vor Ort erlebten ...

Im Grunde genommen war schon von Anfang an der Wurm drin. Die Band, Trollferd, traf mit einer Stunde Verspätung ein. Statt um 19:30, wie das ausliegende Programm verkündete, gab es ganz gute und auch authentische Klänge - aber erst ab viertel nach acht. Panik in den Augen der Veranstalter. Dem Einvernehmen nach könnte das Programm bis 24:00 dauern. Mit so viel zusätzlicher Verspätung ließ dies Schlimmes erahnen. Freilich, Trollferd spielte nicht vor vollem Haus. Die Gäste tröpfelten sehr spät herein. Kein Unterschied zu einem Miroque in Wien, wo seitens der Gäste die Einlasszeiten grundsätzlich ignoriert werden und man die Band fast immer eine Stunde warten lässt. Der Grund in Aggstein sei ein anderer gewesen. Das Navi hätte fast die Hälfte der Gäste und die halbe Band gleich mit auf die andere Seite der Donau geführt. Die nächste Donaubrücke ist weit. Wiener in der Provinz - und das ohne Tourguide? Der erste Teil des Versuches, der einmal gründlich in die Hose ging.

Eisbärenparade

Gleich zu Beginn zeigte sich, dass es schwer werden würde, den Gästen so richtig einzuheizen. Denn eingeheizt hatte im Rittersaal niemand. Gnadenhalber entzündete man den großen Kamin als einzige Wärmequelle, der nach einigen Tagen sicher Wirkung gezeigt haben dürfte. Während der Veranstaltung sorgte er hauptsächlich für dichte Atmosphäre: Rauchschwaden in der Luft, ausnahmsweise nicht von den Rauchern erzeugt. Ein Unterschied zum Miroque im Keller.

Raunzerzone eröffnet ...

Ein erster Grund für die Gäste, um zu raunzen. Was ebenso schon am Anfang nicht funktioniert haben dürfte, war die Informationsweitergabe an die Dame an der Kassa. So sollen nicht bei allen geladenen Gästen die beiden Freikarten eingehalten worden sein. Wer nicht über das Vereinbarte verhandelte, zahlte den Preis von 10 Euro. Der natürlich den spärlichen Gästen aus der Mittelalterszene, geschätzt um die zehn Köpfe, wieder einmal viel zu hoch war. Auch die am Marktareal anwesenden Händler sahen das ähnlich, von denen einige schon zuvor murrten: Nein, Eintritt werde man sicher nicht zahlen. Was sich diese Leute dabei denken, weiß ich nicht, in dem Punkt können einem die Veranstalter eigentlich nur leid tun. Ein schönes Umfeld wurde erwartet, natürlich mit Musik, natürlich mit Moderator und Unterhaltung - aber zahlen? Nein, zahlen wolle man dafür nicht. Sein Geld brauche man schlussendlich fürs Saufen und überhaupt geht es ja nur noch überall um das große Abkassieren. Ob sich die Veranstalter von geschätzten 60 Gästen wirklich einen neuen Rolls Royce kaufen werden? Man kann es nie allen recht machen, der Mittelalterszene im Besonderen. Doch mit dem Ablauf wäre es auch schwer gewesen, es wohlmeinenden Gästen recht zu machen.

Etikettenschwindel Essen

Aufgekocht wurde in einer großen, urigen Pfanne, gleich neben dem Kamin. Die Wildererpfanne entpuppte sich als zähe, klebrige Spätzle mit einigen Beimengungen. Sicher gut gemeint - für Fans. Vielleicht waren welche da. Wenn man im Publikum saß, war es eher der Zündstoff für Raunzer. Verstärkt dadurch, dass man auf ordentliches Geschirr verzichtet hatte. Billigste Picknick-Papierteller reichten für die Gäste ja auch. Mitdenker ahnten auch schnell, warum. Das große Torxes-Ritteressen vom Samstag war abgesagt worden. Diesen Gästen hätte man wohl ordentliches Geschirr gegönnt, doch warum für die Szene Mühe auf sich nehmen? Im Mittelalter haben ja auch alle mit den Fingern gegessen, da ist ein Pappteller schon eine Steigerung. Mit den Fingern hätte man sicher auch die versprochenen Pasteten essen können, hätte es sie denn gegeben.

Rahmenprogramm: akzeptabel

Das Rahmenprogramm, und da stimmte die Vorankündigung, wurde von der Musikgruppe Trollferd und einem Nachwuchs-Gaukler namens Solaris gestaltet. Gehüllt in feinsten Piratenzwirn, gaukelte und feuerkünstelte ein wenig vor Publikum, verbrannte sich beim Feuerspiel zuerst die Finger und ließ sich bei so manchem Zaubertrick vom genauen Beobachter durchschauen. Trotzdem - im Viper Room hätte sein Auftritt gut funktioniert, vor allem die Nummer mit dem Feuerfächer. Trollferd hingegen hat man in Wien schon oft gehört, es handelt sich um musikalische Profis. Hier hätte man sich elektronische Verstärkung gewünscht, um die sanften Weisen gemeinsam mit den Rauchschwaden durch den Raum zu tragen.

Akustik: mau

Nicht jeder hat ein Organ wie Torxes und Arnulf. Und so kam es, dass nur Torxes und Arnulf bis in den letzten Winkel zu hören waren. Arnulf bei der Übernahme seines Doppelpreises in der Kategorie Musik für die Schandgesellen. Und Arnulf war es auch, der ein echtes Highlight des Abends anführen durfte. Die Schandgesellen waren mit sechs Mann vor Ort, gekleidet in moderne Abendanzüge - sie spielten in Anerkennung der Stimmen aus der Szene gleich vier Nummern. In dieser Viertelstunde war echte Stimmung im Saal, denn die Schandgesellen brauchen keine Bühne, um zu funktionieren und um gehört zu werden. Das konnte man an diesem Abend weder von Trollferd, noch von Torxes behaupten. Vor allem aber hatten die Preisträger keine Möglichkeit dazu, eine Ansprache zu halten. Es sei denn, sie hätten Selbstgespräche geliebt.

Stimmungsbefreites Warten

Von Beginn bis zum Ende gelang es außer den Schandgesellen niemandem, Stimmung in den Saal zu bringen. Die Hände der Zuseher waren viel zu sehr damit beschäftigt, steifgefrorene Körperstellen zu massieren, als dass sie sich zum Klatschen hätten motivieren lassen. Dabei wären einige Pointen sehr gut gewesen. Beispielsweise als Florian Machl an Mittelalterevents-Chef Thomas Hirmann als Preis eine Flasche Met von Roland Heinzle überreichte, die dieser sogleich weiterschenken wollte. Oder als der Eggenburger Delegation ein Piratenhemd und ein Wappenlappen von Leonardo Carbone überreicht wurden. Das selbe Spiel gab es umgekehrt, für Roland Heinzle gab es Met von Thomas Hirmann und Isi. Die als Torxes-Kabarett angekündigte Begleitrede zum verbesserungswürdigsten Fest entlockte bestenfalls höfliches Lachen.

Was die Gäste wirklich interessierte

Die Frage, die mehr Menschen zu bewegen schien, als das Geschehen vor der Saalbestuhlung, war, was eigentlich mit der Nase von diesem Machl los war. Soff er heimlich, um all das nicht sehen zu müssen? Oder hatten ihn die Grazer Ungustln irgendwo abgepasst, um mit ihm über die Platzierung ihres Festes zu diskutieren? Falls ja, geholfen hat es ihnen nichts. Jeder landete auf den Platz, den er sich verdient hatte. Und außer Eggenburg hatte auch niemand von den "Goldene-Himbeere-Festen" den Mut, bei der Veranstaltung zu erscheinen, obwohl man ihnen Maulheldentum sonst nicht absprechen kann. Wobei Eggenburg keinen Grund zum Klagen hatte, denn in nahezu jeder Kategorie wurde ein Preis eingeheimst. Nur der Vertreter des Heeresgeschichtlichen Museums wurde noch häufiger nach vorne gebeten, um einen Preis zu empfangen. Zurück zur Nase. Diese habe unter der Ozonloch-Sonne in Langenzersdorf gelitten, war die Auskunft. Oder doch eine gelungene Tarnung für eine Wanderung durch das Waldviertel?

Die Spannung blieb in der Steckdose

Man wartete von Kuvert zu Kuvert quer durch die Kategorien auf die Erstplatzierten der Leserwahl, die knapp nach 22:00 Uhr bereits verkündet wurden. Ohne nennenswerten Applaus, ohne Reden der Preisträger geht eben alles ein wenig schneller. Zum Glück. Somit verpuffte auch die letzte vorbereitete Pointe in Nebelschwaden, als es hieß, dass die Leserwahl diesmal ab dem Platz 44 (Fest im Prater) verliehen werden würde. Ich bin mir sicher, im Viper Room, begleitet von 200 jubelnden und skandierenden Mittelalterfans hätte sie funktioniert. Dort war bei so mancher vergangener Preisverleihung auch schon einiges peinlich. Aber es hat keinen gestört. Wo Stimmung ist, (er-)trägt sie vieles. Wo keine aufkommt, geht eben alles daneben, egal wie gut gemeint. Der geplante Höhepunkt des Abends wirkte wie die drogenlastigen Schlussfolgen der Kultserie Twin-Peaks. Spätestens als Torxes begann, am herumstehenden Schlagzeug seine eigenen Trommelwirbel zu versuchen, weil ihm die Band den Einsatz verweigerte. Dass einige Preisträger darauf gespannt waren, welchen Platz sie erzielen würden, haben sie wie ein regungsloser Indianerhäuptling verstecken können. Die Spannung blieb schlußendlich in der Steckdose, wo sie auch dazu gebraucht wurde, um die Gerätschaften von DJ Julu im Anschluss mit Strom zu versorgen.

Für manche dennoch ein gelungener Abend

Spaß ist, wo man ihn sich selbst mitbringt. Und einige Hartnäckige feierten dann doch noch bis fünf Uhr früh. Somit war die Veranstaltung nicht für alle ein Reinfall. Am Preis/Leistungsverhältnis kann eigentlich nicht gemeckert werden. Ursprünglich war sogar ein Unkostenbeitrag von 20 Euro angedacht gewesen. Eine Summe, mit der man vielleicht besser hätte arbeiten können. Für den Besucher stellt sich die Frage, ob ein Kellerschlurf in Wien nicht vielleicht doch idealer zu den Menschen der Mittelalterszene passt. Wo jeder weiß, was ihn erwartet, aber ein vollwertiges Konzert, eine vollwertige Bühne, eine Beleuchtung derselbigen, eine Entlüftung und ordentliche Technik vorhanden sind. Und wo sichtbar zehn Personen gemeinsam am Gelingen des Abends arbeiteten, während die drei Figuren vor dem Publikum diesmal einfach nur verloren wirkten. In Aggstein hat etwas erstmalig nicht funktioniert, was sich in Wien seit Jahren bewährt hat. Vielleicht gab es am Ende des Tages, hinter verschlossenen Türen, noch eine weitere Urkunde. Für die verbesserungswürdigste Preisverleihung 2011. Ganz ohne Publikumsvoting.


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1. Kommentar von castello am 17.04.2011 um 11:35

LEIDER
nun abgesehen vor den Preisträgern, nochmals Glückwunsch, war der groß angekündigte
Abend ein TRAUERSPIEL!

die Anzahl der Gäste, überschaubar, das ESSEN - gleich zum VERGESSEN (wenn nicht eine Zumutung),
die Preisverleihund schlepppppend und WITZLOS.
WIRKLICH HERVORRANGEND UND TRÄGER DES ABENDS - TROLLFERD, dafür HERZLICHEN DANK !!!

Viele der WENIGEN Gäste (zahlend oder nicht) werden das nächste Event nicht mehr besuchen und dazu zähle ich mich auch!

LEIDER - DIE GEWECKTEN ERWARTUNGEN NICHT ERFÜLLT::::::::

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2. Kommentar von burg kaprun am 17.04.2011 um 15:23

Misha della Notte - Burg Kaprun
... wie medial angekündigt, die Kapruner sind schuld...
Wir haben ohne Navi in die Wachau gefunden, waren pünktlich und haben die vermeintliche Wildererpfanne verschlungen, einerseits weil wir nach knapp 300 km Hunger hatten (hätten auch im Hotel essen können), anderseits weil wir hofften, dass uns dadurch wärmer wird. Es gibt diesem Bericht nichts hinzuzufügen, wir stimmen allen Punkten zu, aber es gibt noch einen: es gab keinen Wein. Gut, dass die Imbissstube welchen verkaufte.
Es stimmt, dass wir das Kellerloch kritisierten, boten aber gleichzeitig unsere Burg Kaprun (die Burg Kaprun gehört dem Burgverein Kaprun, davon sind drei von 18 Besitzern angereist, ist also in Privatvesitz) kostenlos als Austragungsstätte an. Einzig allein, dass wir im Land Salzburg, inmitten der hohen Berge, weit weg von den Ballungszentren der "schönsten Mittelalterfesten Österreichs" liegen, war der Grund, dass man Burg Aggstein wählte, um nahe genug an den zahlreichen Mittelalterfans zu sein. Ob das so stimmt, sei dahin gestellt, auf jeden Fall waren an diesem Abend kaum welche zu sehen.
Wir danken allen, die für uns gevotet haben und stellen fest, dass wir für diesen missglückten Abend wirklich nichts dafür können.

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3. Kommentar von Florian Machl (Administrator) am 17.04.2011 um 15:34

Leider ...
... kam diesmal tatsächlich nicht alles so, wie wir es uns gewünscht hatten. Ich werde nicht anfangen, Ursachen zu suchen, einige wurden dankenswerter Weise in aller Deutlichkeit im Bericht erwähnt. Faktum ist, wie manche von uns auch befürchtet hatten: Die Wiener Szene kommt nicht aus Wien heraus. Auch nicht in einen schönen Rittersaal. Auch nicht wenn es im Doppelpack mit einem Mittelalterfest ist. Das heißt in weiterer Folge - kommende Preisverleihungen werden wieder in Wien stattfinden - eventuell in einem Theater, da eindeutig "oben" die Bühne fehlte - und "unten" der angenehm dunkle Bereich für die Fans - zum ausgelassen Toben und Jubeln. Wenn man sich die Votings ansieht, dann gibt es für die Wahl eines Begleitkonzertes sowieso keine Wahl, und wir werden Preisverhandlungen mit den Schandgesellen starten.

Nicht böse sein, liebe Misha - es mag sein dass in Kaprun viel lokales Publikum gekommen wäre, da ich weiß, dass ihr jedes Konzert mit 500 Menschen ausverkauft habt. Aber aus Wien wäre garantiert niemand gekommen, nicht einmal die Preisträger. Wir haben darüber im Vorfeld mit vielen Menschen gesprochen. Vielleicht wenn ein Vierstern-Wellness-Wochenende dabei ist. Was ich jedem vergönne, aber nicht bezahlen kann. Wir kochen nur mit Wasser und backen auch nur sehr kleine Brötchen, die diesmal im Ofen ziemlich schwarz geworden sind. "Alles gratis" - das gibts nur bei der Caritas, im Film und im Märchen. Wenn jemand eine Idee hat, wie man einen vergleichbaren Abend finanzieren kann, sind wir gerne bereit, zuzuhören.

Trotzdem - bei allen Unkenrufen - ein großes Danke ist der Burgruine Aggstein als Gastgeber auszusprechen. Ich bedanke mich bei Torxes und seinen Gehilfen für den tatkräftigen Einsatz bis in die frühen Morgenstunden, auch wenn fraglich ist, ob er die Unkosten, die durch Künstler und Arbeitskräfte entstehen, wieder einspielen konnte. Vermutlich ein Nullsummenspiel. Ich bin auch fest davon überzeugt, im Viper Room hätte die Veranstaltung mit denselben Personen exzellent funktioniert. Wir haben etwas versucht - und ich muss dazu stehen, dass der Versuch fehlgeschlagen ist. Meine Entschuldigung an alle, die diesen Abend nicht so genießen konnten, wie es vorgesehen war.

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4. Kommentar von Florian Machl (Administrator) am 17.04.2011 um 16:28

Und...
... weils noch nicht ausreichend so ausgedrückt wurde. Natürlich sind die Kapruner nicht "schuld" am Misslingen des Abends, denn was kann jemand der eine gute Idee hat dafür, wenn sie nicht gut umgesetzt wird?

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5. Kommentar von Mellifera am 17.04.2011 um 17:03

Ich war nicht dort
somit kenn ich nur diesen Artikel zu dem Thema.
Ich wäre dafür, es mal mit Kaprun (oder einer ähnlichen Location) zu versuchen. Ich weiß, dass Wiener generell Wien ungern verlassen, aber vielleicht könnte man einen Bus und ein anständiges Essen zu einem anständigen Preis (ich rede hier von deutlich mehr als 20 EUR) organisieren. Eine wirklich glanzvolle Abendgala, die nicht an einem Freitag stattfindet. Immerhin arbeiten die meisten am Freitag noch, da ist es auch verständlich, dass viele nicht so weit fahren. Mit Anreise per Bus und/oder Übernachtung im Hotel ist auch die Frage des Trinkens und abendlichen Heimfahrens geklärt.
Meiner Meinung nach wäre auch ordentliche Organisation und Ankündigung im Vorfeld ein wesentlicher Punkt den Leuten die Veranstaltung schmackhaft zu machen!
Man könnte eine Umfrage starten, wie so eine Gala im Kreis der üblichen Verdächtigen aufgenommen wird.

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6. Kommentar von Grimjau am 17.04.2011 um 17:51

Seltsam, oder doch nicht?
Für die Wiener Szene ist es selbstverständlich dass man nach Wien pilgert.
Hauptsache man bleibt unter sich (Achtung Sarkasmus).

PS: Versucht es mit Kaprun, da könnte man mehr Auswärtige ansprechen. Die "MA-Szene" besteht nicht nur aus Wien.

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7. Kommentar von finerl am 17.04.2011 um 19:23

.
Leider gibts um Aggstein zuwenig Übernachtungsmöglichkeiten - die Zimmer rundherum waren schon lange vor dem Event ausgebucht und nach dem feiern noch lange heimfahren oder im Auto schlafen ist eben nicht jedermanns Sache...

Zum Viperroom gibt es genug Öffis die die ganze Nacht durchfahren und Taxis die innerhalb von Minuten da sind..
Übernachtungsmöglichkeiten in Wien für Freunde von ausserhalb gibts meist bei Freunden aus der Szene - das fiel in Aggstein leider auch weg.
Also mit "die wiener Szene will unter sich bleiben" hat das wohl wenig zutun.

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8. Kommentar von Florian Machl (Administrator) am 17.04.2011 um 19:27

Das ...
... glaube ich auch nicht. Abgesehen davon gibt es, wie sehr richtig gesagt wurde, nicht nur in Wien Mittelalterbegeisterte. All diese anderen waren schlussendlich auch nicht da. Es hat mit dem Großraum Wien nur insofern zu tun, als dass dort die meisten Feste und Vereine beheimatet sind und die Anfahrt nach Aggstein zumutbar ist - wohingegen Vorarlberger am Fest eher überrascht hätten. Also würde man aus Wien-Umgebung anteilsmäßig auch die meisten Besucher erwarten. Anteilsmäßig waren die meisten Besucher auch von dort - mit einer Ausnahme aus Salzburg.

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9. Kommentar von Teutone am 17.04.2011 um 20:03

Dass die...
Mittelalterszene, zum Großteil aus Wienern besteht, wage ich zu bestreiten, da selbst namhafte Wiener Vereine Legionäre aus den Bundesländern haben bzw. sich aus "Zuagrasten" zusammensetzen.
Warum man das Darstellerische immer auf Wien polarisiert, ist mir schleierhaft.
Ich stimme da auch mit Grimjaus Aussagen überein.
Daß die Preisverleihung auf der Aggstein ein "Reinfall" war schreibe ich zum Großteil eigentlich nicht den Hauptakteuren, sprich den Veranstaltern, den Preisträgern und Künstlern zu, sondern eher einem trantütigen Publikum.
Sonst schrein immer alle: "wir wollen sowas in einer ambientigen Umgebung haben", aber sobald dann eine Veranstaltung in der Größenordnung auf einer Burg stattfindet, von welcher man halt nicht volltrunken und out of control mit den Öffis heimfahren kann, beginnen manche zum rumsudern.
Übrigens sollten sich die Leutchen mal selbst bei der Nase nehmen, denn wenn man auf einem Festl agiert (ich weiß, das a Festl unter freiem Himmel was anderes ist) beschwert man sich ja auch net über den Rauch des Lagerfeuers und den Schlangenfraß, den man sich manchmal freiwillig reinstopft.
Sind einfach nur laut gedachte Gedanken...
Gratulation an die Veranstalter, daß ihrs zumindest versucht habt, das Publikum kann man sich eben net aussuchen...

Ein kleines P.S. zum Festl selbst: Es ist schon ein schwerwiegendes Hoppala, wenn ich meine Family heut mal allein (der Bischof war ist mit der Renovierung seines neuen Domizils beschäftigt) auf die Aggstein schick, weils dort oben so schön is und dann müssen alle zu Fuß rauflatschen, weil die dumben Busfahrer wieder mal (so wie in den letzten Jahren) vergessen haben, daß um 10 Uhr Dienstbeginn ist und net um 11 Uhr. Das nur so am Rande...

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10. Kommentar von Narr am 17.04.2011 um 22:39

Tja leider
hat nicht alles geklappt, und das das Essen nicht so toll war tut mir persönlich leid.

ein geknickter Narr

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11. Kommentar von Evfemia am 18.04.2011 um 01:25

auf
... Aggstein gabs ein paar "Hoppalas" auch am Samstagabend...

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12. Kommentar von rosenhexe am 18.04.2011 um 09:05

also ...
leute leute
ich lese lediglich das negative - die musik war sehr gut,solaris hat sich alle mühe gegeben - aber künstler brauchen ein publikum das stimmung macht und stimmung können auch wenige machen - sagen wir mal die menschen wirkten ein wenig steif - wo sie ihr lachen gelassen haben wissen alleine die götter
ein lob an die veranstalter sich einmal zu trauen was neues zu probieren - altbewährtes ist leicht hochzujubeln
dieser abend hat einfach erfahrungswerte gebracht - warum auch nicht
spätabends/frühmorgens war die stimmung ausgezeichnet und endlich war wieder das wichtigste zu hören - "lachen"
den idealen ort für alle zu finden ist auch so eine schwierige sache - irgendwer hat immer eine lange anreise - genauso wie auf jedem mittelalterfest - also darüber zu streiten ist müssig
das fest samstag und sonntag hatte von allem etwas und war somit eine wunderbare angelegenheit
ich danke allen,die dies möglich machten für dieses schöne wochenende
die rosenhexe

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13. Kommentar von julu am 18.04.2011 um 12:28

ich bin ein generischer kommentartitel
gehts, leuteln, ernstlich... natürlich hatte die veranstaltung freitags einiges an "ausbaupotential", aber ganz im ernst: warum jetzt die massiven schuldzuweisungen (die wiener warens ! die veranstalter ! die kapruner ! der kasperl, die oide sau !) ? ursachenforschung werden eh die veranstalter selber betreiben, so wie ich sie kenn, und wenn ich das richtig seh, versuchen, für nächstes jahr aus den gemachten fehlern zu lernen. ich gestehs natürlich ein, ich hab meistens eine bisserl eine entspanntere perspektive (ich leg viel auf, und hab in meinem leben schon ein paar auftritte gespielt, da bewegt sich die preisverleihung trotz aller mankos noch immer nicht bei den katastrophen), aber da jetzt hintenan zu streiten wegen dem ganzen, halt ich für ein wenig übertrieben - und ja, auch bei anderen mißglückten festln isses nicht notwendig, sich deswegen in die haare zu kriegen.
persönlich hatte ich schon einen haufen spass auf der preisverleihung (am tag danach nicht so, das bier vom torxes war sicher schlecht !), trollferd waren wie immer grandios, gegen mitternacht wurde es dann auch warm im saal (ja, hätte man vielleicht vorher einheizen sollen, aber dann hätte das feuerholz garantiert nicht gereicht), und gefeiert wurde auch anständig, wenn auch ab dem ende der preisverleihung nicht mehr so zahlreich... stellt sich nur mehr die frage, welche eindrücke man selber mitnehmen will vom fest, und ob man auf gemachten fehlern lieber rumreitet und hackt, oder sich über die positiven dinge freut, und auf die verbesserte version 3.0 hofft. ich für meinen teil freu mich lieber, als daß ich mich wegen den schiefgegangenen dingen gift, am ende macht man doch seinen spass bis zu einem gewissen grad selber... ;)
für nächstes mal wissen wir, was anders laufen muss, und bis dahin: auf eine neue saison, und bis 2012 !

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14. Kommentar von julu am 18.04.2011 um 12:29

und torxes, du narr...
fürs nächste jahr zeig ma dir noch, wie ein tusch auf der julu'schen snare geht ^^

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15. Kommentar von das Schandmaul am 18.04.2011 um 13:52

Und ja ...
... wir haben gefeiert - und Spaß gehabt - und getanzt - und getrunken - und in der Spätzle/Wildpfanne war reichlich Fleisch (und ja, sie hatte durchaus adhäsive Eigenschaften) - und die Bratwürste hätte es von Anfang an geben können, weil die lecker waren (und ja, die Pasteten waren nicht da). Dass das Bier vom Fass ausging konnte man mit dem Flaschenbier verschmerzen und ich habe einige Leute getroffen, mit denen ich eh schon länger einmal wieder reden wollte usw.

... hatte ich schon erwähnt, dass wir gefeiert haben???

Schließe mich Julu an, möchte allerdings auch anmerken, dass ich es voll in Ordnung finde, dass Huscarl.at Eigenveranstaltungen mindestens ebenso kritisch betrachtet, wie die anderen Feste. Hut ab!

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16. Kommentar von Riharc am 18.04.2011 um 15:59

Trollprobleme...
Holla da draußen !

Also : Trollferd haben sich das erste Mal seit Jahren verspätet, da am selben Tag eines unserer Autos havarierte -
die Fahrt mit Zug und Bus nahm lange Zeit in Anspruch und aufgrund eines Orientierungsfehlers (Ortsnamen)
hat sich das alles noch weiter verzögert.
An dieser Stelle ein Dank an die Resttrolle (bereits vor Ort) - sie haben ohne uns begonnen, was mich zur Akustik
weiterführt : Die Halle dämpft leider stark, wenn belebt - da wir nicht mit Drumsets und lauten Säcken spielen,
war es wohl nicht optimal von der Lautstärke her.
Fazit : Wir fanden den Event nett und entschuldigen uns bei Veranstaltern / Beteiligten für die entstandenen Probleme.
Die nächsten zwei Tage waren übrigens sehr schön !

Flo / Riharc
für Trollferd

PS: Nochmal Gratulation an die Schandgesellen - keep it up !

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17. Kommentar von Grimjau am 18.04.2011 um 17:12

@finerl
Nicht jeder hat Freunde in Wien!

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18. Kommentar von das Schandmaul am 18.04.2011 um 18:18

Geneinerweise ...
... haben wir und schön weit vorne hingesetzt und daher Trollferd genießen können. Keep it up!

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19. Kommentar von Arch am 18.04.2011 um 18:39

@Grimjau
nicht jeder hat Freunde auf Burg Aggstein

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20. Kommentar von finerl am 18.04.2011 um 18:43

@grimjau
..Leute aus Vereinen und der Mittelalterszene kennt fast jeder,da gibts Platz oder zumindest den einen oder anderen guten Tipp für günstiges Übernachten.
in Aggstein oder Schönbühel schauts da anders aus,also bitte nicht absichtlich falsch verstehen.

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21. Kommentar von Skima am 19.04.2011 um 08:36

Einheizen!
also ich kann mich eigentlich nur über die Kälte beschweren.

Musiker waren super und haben sich wirklich gut gehalten - Hut ab :)
... und getanzt wurde ja doch!
Außerdem haben sich die Schandgesellen extra schick gemacht für den Gala-Abend ^^

Die Idee hat mir gefallen, die Preisverleihung direkt vor einem Fest anzusiedeln, wo man vielleicht sowieso hin wollte. Dann spart man sich einen Anfahrtsweg extra! Wie viele Leute dann endgültig kommen ist mir im Prinzip egal - die Feierlaune bringt man selbst mit.

Ich denke zu klimatisch besseren Bedingungen würde von einem gelungenen Fest die Rede sein! Einfach ein bisschen was zum Knabbern auf die Tische stellen um den Magen zu beruhigen und etwas länger vorher einheitzen oder zusätzliche Heizstrahler dazustellen - dann steigt auch die Stimmung (und man kann über manch andere Kleinigkeiten hinwegsehen).

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22. Kommentar von Umbra am 22.04.2011 um 18:53

Macht es wie beim Fussball!
Leute, ihr dürft eines nicht vergessen, unsere Szene ist unter ALLEN Szenen eine Randgruppe!
Die durchschnittlliche Mitgliederzahl eines Vereins/Gruppe bewegt sich bei ca. 10-15 Leuten. Nun kommt eine Veranstaltung wie diese, die ausschließlich den Veranstaltern innerhalb der Mittelalterszene zugute kommen soll. So gut wie ich diese Idee an sich halte, aber was hat das mit den Vereinen/Gruppen zu tun?

Wir Hirschensteiner kennen ja praktisch alle vorderen Preisträger, haben es verdient! Absolute Top Veranstaltungen. Aber wenn von jeder Gruppe zu diesem Zeitpunkt, schwerlich nur 2 oder 3 Leute dazu zu bewegen sind 200-300 km einfach so ihre Stahrösser zu besteigen, wo soll dann eine erklägliche Zuschauerzahl (sagen wir mal 500) herkommen?
So viele Vereine gibt es in Österreich und Ost-Bayern zusammen nicht.

Warum also nicht den "Pokal" der "Siegerveranstaltung" bei deren Fest des Folgejahres verleihen?!
Vorteil für Huscarl, deutlich weniger Organisationsaufwand, weniger Kosten, und die "Fans" sind schon vor Ort!

Auch von meiner Seite Respekt, das Huscarl sich hier freiwillig voll der öffentlichen Kritik aussetzt. Das sieht man sehr selten!

Gruß Andi

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23. Kommentar von Erich von Erdberg am 26.04.2011 um 14:27

Einmal sind es nicht wir!
Es ist schön mal davon zu hören, dass es mal nicht wir sind die in der Kritik stehen! Auch huscarl.at hat es ein Mal erwischt, auch wenn es die Organisation auslagerte an Torxes, so bleibt doch der Hauptverantwortliche huscarl.at.
Wir sind auch nicht erschienen, da man uns wohl nur schwer kritisiert hätte, auch wenn wir unsere Fehler längst eingestanden haben, da halten wir für nicht zielführend! Trotzdem bedanken wir uns für die Urkunden, welche uns von Arnulf noch übermittelt werden.

Ich muss ehrlich sagen, dass ich so was erwartet habe, zum einem wegen der Entfernung von Wien und auch all den anderen Zentren der Mittelalterszene und zum anderem eben der immer harscher werdenden Kritik von huscarl.at an Veranstaltern und Teilnehmern von div. Festen. Das kann nur kontraproduktiv sein und über kurz oder lang nur negative Folgen haben für die Szene.

Es ist gut, dass es eine Plattform gibt die, die Szene „vertritt“, doch muss diese Plattform auch objektiv sein und nicht nach eigenem Gutdünken Handeln! Ich habe das einige Male schon kritisiert, doch diese Kritik verhallte ungehört, was ich unter Kollegen doch traurig finde. Schließlich arbeite auch ich seit nunmehr zwei Jahren als zunächst Onlineredakteur und inzwischen freier Journalist und habe auch da viel gelernt, vor allem was Kritik und Leserwünsche angeht.
Da hat huscarl.at meiner Meinung nach Nachholbedarf, wobei ich auch anmerken muss, dass huscarl.at schon mal besser und vor allem objektiver war! Als ich Florian kennen lernte war er für alles offen und durchaus gesprächsbereit, doch leider hat sich das in den letzten zwei Jahren ziemlich gewandelt und dem schlossen sich auch noch einige Redakteure an, sodass unserer Meinung nach huscarl.at an Glaubwürdigkeit verlor!
Dies zeigte auch der spärliche Besuch der Veranstaltung auf Aggstein, sowie die Wortmeldungen dazu! Das diese offenbar mutmaßlich als Motzerei und Maulerei abgetan werden finde ich unfair und auch sittenwidrig! Das gehört sich für ein großes Medium und als „Plattform“ der Mittelalterszene einfach nicht!
In diesem Sinne hoffe ich / hoffen wir, dass man sich wie wir auch ein Beispiel nimmt und aus diesen Fehlern lernt!?

E. Weber

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24. Kommentar von Huscarl-Redaktion am 26.04.2011 um 15:36

Anschrift und Aufenthaltsort wären hilfreich...
Sehr geschätzter Erich Weber,

es wäre für die Anwälte der Parteien, deren Forderungen nach dem Versuch eines Mittelalterfestes am Praterstrich noch immer offen sind, sehr hilfreich, eine gültige, ladungsfähige Anschrift von dir zu erhalten. Kolportierter Weise sind auch vierstellige Beträge noch offen.

Ansonsten herzliche Gratulation zum unangefochtenen Platz 1 der verbesserungswürdigsten Feste mit 19,35 aller abgegebenen Stimmen (Platz 2 folgte mit 13,08, Platz 3 mit 9,86). http://www.huscarl.at/markttreiben182.php

Beste Grüße
Die Redaktion

P.S.: "Kollegen" geht dann doch ein wenig weit, meinst du nicht auch?

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25. Kommentar von Brecuno am 30.05.2011 um 18:42

Twin Peaks
\"Der geplante Höhepunkt des Abends wirkte wie die drogenlastigen Schlussfolgen der Kultserie Twin-Peaks.\"
Oh Mann, hab selten so ausgiebig gelacht..sorry, ist nicht böse gemeint!

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