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(C) historische Abbildung / Chivalry Bookshelf / Guy Windsor
Guy Windsor ist einer der Autoren, die mutmaßlich von dem US-Verlag geschädigt wurden. Über eine deutsche Ausgabe seines Werks soll er nicht einmal informiert worden sein.

Betrugsvorwürfe gegen Chivalry Bookshelf
Verlag soll Autoren seit Jahren nicht bezahlen
13. 3. 2011 - 23:30
Florian Machl

Chivalry Bookshelf galt unter den historischen Fechtern für lange Jahre als empfehlenswerte Bezugsquelle für Bücher oder Ausrüstungsgegenstände, die via Revival.us vertrieben werden. Nun sind Vorwürfe aufgetaucht, daß der Betreiber, Brian Price, seit Jahren keine Lizenzen an seine Autoren bezahlt hat. Eine Gruppe von sieben mutmaßlich Geschädigten bereitet nun eine Klage vor.

Die Liste der Vorwürfe, die unter anderem in einem Beitrag von Roland Warzecha von der Fechtgruppe Hammaborg nachzulesen sind (siehe Linkliste), ist lang. Eines der Unternehmen, die sich geschädigt fühlen, soll der hierzulande auch nicht ganz unbekannte Verlag Agilitas.tv sein. Auch dort wäre nie eine Zahlung für DVDs eingegangen, die über Chivalry Bookshelf vertrieben wurden. Agilitas hat inzwischen darauf reagiert und den US-Vertrieb zu Freelance Academy Press verlegt.

Veruntreute Versicherungsbeiträge?

Seit den frühen neunziger Jahren soll Brian Price in der Reenactment und Fechterszene aktiv sein, unter anderem auch als bekannte Figur innerhalb der SCA. Er war Gründer der historischen Fechttruppe Schola Saint George. Doch auch aus dieser Gruppe werden Vorwürfe laut. So sollen die Mitglieder jahrelang Beträge für Versicherungen einbezahlt haben - die allerdings nie an eine Versicherung weitergeleitet wurden. Sollten sich diese Vorwüfe erhärten, liegt sicherlich ein besonders dreister Betrug vor, denn ohne Versicherung steht man in den USA im Fall des Falles vor einem schwerwiegenden Problem.

Sieben Autoren wollen klagen

Sieben betroffene Autoren haben nach teilweise sieben Jahren des Wartens auf Tantiemen für ihre Schrift- oder Bildwerke die Nase voll. Wie Autor und Zeichner Will McLean in einer ausführlichen Zusammenfassung in seinem Blog schreibt (siehe Linkliste), wird derzeit eine gemeinsame Klage vorbereitet. Einhergehend wurde ein sofortiges Verbot für die Verwendung der Materialien ausgesprochen. Zuvor wurde noch ein letztes Mal eine außergerichtliche Einigung "im Guten" versucht. Ein damit verbundenes Ultimatum soll ohne Reaktion von Brian Price verstrichen sein. Betroffene Bücher sind: "Jousts and Tournaments", "Deeds of Arms", "Fighting with the German Longsword", "Secrets of German Medieval Swordsmanship", "In Service of the Duke", "Arte Gladiatoria: 15th century swordsmanship of Filippo Vadi", "The Art of Dueling", "The Art of Medieval Swordsmanship", "The Swordsman’s Companion", "The Duelist’s Companion"


Weiterführende Links

externer Link Thrad zum Thema bei der SCA
externer Link Blog von Will McLean zum Thema
externer Link Roland Warzecha zum Thema
externer Link Entzug des Copyrights durch die Autoren
externer Link Chivalry Bookshelf
externer Link Revival.us



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