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(C) Radio AENA

(C) Florian Machl
Ab sofort zu Gast bei Radio Aena: Die Radiosendung unseres Magazins.

(C) Florian Machl
Unter anderem wird der wegen Streamstörungen nahezu unverständliche Live-Beitrag aus der Vergangenen Sendung wiederholt: Professor Ruprechtsberger spricht über den Donau-Schwertfund.

Huscarl on air ab sofort bei Radio Aena
Das Radiomagazin am 16. Dezember
14.12.2010 - 10:00
Florian Machl Du must im System angemeldet sein, um Privatnachrichten zu versenden.

Der heutige Dienstag ist der dritte Dienstag im Monat. Dies war bislang der traditionelle Sendetermin. Seit dem 28. März 2008 hat Huscarl on air Monat für Monat als Radioformat die Angebote des Printmagazines ergänzt. Aufgrund von anhaltenden Schwierigkeiten mit dem Webstream und demonstrativem Desinteresse des Senders Radio B-138, an diesem Status etwas zu ändern (siehe untenstehende Stellungnahme der Geschäftsführerin), wird ab sofort das Funkhaus aber auch der Termin gewechselt. Das Magazin bewegt sich zu einem Anbieter, der sowohl von Mittelalter, als auch stabilen Webstreams etwas versteht und sich schon lange Zeit darum bemüht hat, ein österreichisches Format im Sendeplan bieten zu können. Kräfte werden vereint, eine bereits drei Jahre währende Freundschaft zwischen den Medienunternehmen vertieft: Ab dem 16. Dezember, 19:00 sendet Huscarl on air via Radio Aena.

Mit Radio Aena wird Huscarl on air zusätzlich zur österreichischen Hörerschaft zusätzlich auch das deutsche Publikum ansprechen. So gebietet es die Höflichkeit, aber auch die inhaltliche Notwendigkeit, das Sendeformat dort erst einmal vorzustellen. Dafür wurde der Weg einer vorproduzierten Sendung gewählt, im Zuge dessen die Sendungsmacher einige Beiträge aus der Vergangenheit selektierten. Ebenso werden wichtige Elemente der Sendung vom November wiederholt, die bedauerlicher Weise aufgrund der Leitungsausfälle großteils unverständlich war und nach zwei Stunden abgebrochen werden musste. Ebenso wird die Chance genutzt, der deutschen Hörerschaft ausgewählte Musik aus Österreich zu präsentieren und somit der heimischen Musikszene eine größere Bühne zu geben.

Die Inhalte der Sendung vom 16. Dezember 2010

Professor Ruprechtsberger, der Linzer Stadtarchäologe, spricht über neue Erkenntnisse in der Untersuchung des Hochmittelalterlichen Schwertfundes an von Linz. Rahmendaten des Schwertes und eine Einführung in die Thematik kommen von der Moderation.

In einem weiteren Themenblock widmet man sich dem aufkeimenden Trend der mittelalterlichen Weihnachtsmärkte in Österreich. Sind diese erfolgreich? Was haben sie im Vergleich zu einem sommerlichen Mittelaltermarkt oder einem herkömmlichen Christkindlmarkt zu bieten?

Eine Auswahl von Außenreportagen und Satiren des rasenden Außenreporters Florian Seidl sollen das deutsche Auditorium mit diesem wichtigen Teil der Sendung vertraut machen. Für die heimischen Hörer bieten sich dabei einige Wiederholungen in verbesserter Audioqualität.

Das Bezahlschema von Radio Aena

Keine Sorge: Huscarl on air bleibt auch weiterhin frei zugänglich. Allerdings gibt es bei Radio Aena, einem ähnlich ambitionierten und vor allem privat finanzierten Projekt wie Huscarl, die Möglichkeit, für die bescheidene Gebühr von 3,50 Euro eine Mitgliedschaft zu erwerben. Mit diesem "Premium Stream-Account" bietet Radio Aena folgende Leistungen: Drei Musikwünsche pro Stunde (außerhalb moderierter Sendungen). Alle Sendungen sind in der Streamqualität 192 KB/44kHz Stereo zu genießen. Darüber hinaus gibt es noch den Premium VIP-Stream in CD-Audioqualität (320 KB/44kHz Stereo). Mehr Informationen sind im Anschluß an diesen Artikel verlinkt. Radio Aena sendet - um es der Vollständigkeit halber zu erwähnen - rund um die Uhr und bietet somit auch zu anderen Zeiten mittelalterlich inspirierten Hörgenuss, Charts und diverse moderierte Sendungen.

Livechat wird angeboten

Auch wenn es sich erstmalig nicht um eine Livesendung handelt, wird der Skype Livechat über den Skype-Benutzer "huscarlonair" angeboten. Diesmal bleibt den Sendungsmachern auch mehr Zeit, über dieses Medium mit den Hörern zu kommunizieren und Gedanken auszutauschen. Sehr wichtig wird für die Sendungsmacher die Rückmeldung sein, ob die Stream Qualität nun dem entspricht, was wir von der Sendung immer erwartet hatten. Live-Telefonate wird es dann im neuen Jahr geben, wo der Sendeplatz dem neuen Sendeschema folgt: Jeder 3. Donnerstag im Monat - bei Radio Aena!

externer Link Livestream 128 KB/s starten (Winamp, Mediaplayer)
externer Link Livestream 128 KB/s starten (Realplayer)
externer Link Livestream 128 KB/s starten (Macintosh)

externer Link Homepage von Radio Aena
externer Link Huscarl-Vorstellung von Radio Aena im Jahr 2007
externer Link Radio Aena: Optionale Premium Accounts


Nachdem unsere ehemaligen Freunde von Radio B-138 auf die Bitte hin, für ihre gewünschte Anmerkung doch das Kommentarsystem zu nutzen, bislang nicht reagiert haben, veröffentlichen wir nachfolgend einen Text der Geschäftsführerin des Senders, die sich aufgrund unserer Kritik an den anhaltenden technischen Störungen menschlich enttäuscht fühlt. Eine zeitnahe Behebung der technischen Unzulänglichkeiten wurde ausgeschlossen.

Stellungnahme zum Onlineartikel vom 17.11.10 auf Huscarl.at

Liebes Redaktionsteam von Huscarl.at,

Radio B138 gibt zum Artikel "Anhaltende Leitungsprobleme beim freien Radio B138 bedingen Suche nach Alternativen" auf huscarl.at vom 17.11.10 folgende Stellungnahme:

Radio B138 ist ein freies terrestrisches Radio. Dies bedeutet konkret, dass interessierten Sendungsmacherinnen und Sendungsmachern zur Gestaltung ihrer Sendungen kostenlos Sendeplatz zur Verfügung gestellt werden kann. Inhaltlich arbeiten die Sendungsgestalter und Sendungsgestalterinnen völlig eigenverantwortlich und frei. Inhaltliche Einschränkungen gibt es nur in Bereichen, die zur Ethik des Senders im Widerspruch stehen. Das bedeutet, dass Nichtkommerzialität und wertschätzender Umgang mit den Mitmenschen gewährleistet werden muss.

Die Frage, welche zusätzlichen finanziellen Aufwendungen für die Sendungsgestaltung gemacht werden, liegt im alleinigen Ermessen der Sendungsverantwortlichen. Radio B138 sieht hier keine Zuständigkeit. Die Sendungsmacherinnen und Sendungsmacher arbeiten ehrenamtlich.

Radio B138 sieht sich als Lokalradio. Das bedeutet, dass die Sendeformate für die Menschen der Region gestaltet werden. Mit großer Freude hat Radio B138 auch "Huscarl on air" Sendeplatz zur Verfügung gestellt, da das Sendeformat interessante "Nischeninformationen" verbreitet, die in ihrer gestalterischen Aufbereitung auch für Personenkreise des terrestrischen Sendegebiets, die nicht Teil der österreichischen Mittelalterszene sind, interessant sind und gerne gehört wurden. Die Aussage, dass "im Kremstal die wenigsten Hörer wohnen, die den Sender auch terrestrisch empfangen könnten", schmerzt unter diesem Gesichtspunkt natürlich.

Unter dem Aspekt des Lokalradios und der Ehrenamtlichkeit der am Betrieb beteiligten Personen ist auch die Problematik des Webstreams zu beleuchten: Natürlich ist es seit längerer Zeit bekannt, dass Radio B138 Probleme mit dem Webstream hat. Die Funklösung, die Radio B138 für die Übertragung ins Internet gewählt hat, wird als gute Lösung erachtet, die Störanfälligkeit hat andere Ursachen: Der Webstream wird - wie viele andere Hintergrundarbeiten auch - von engagierten ehrenamtlichen Personen aus dem Kremstal in ihrer Freizeit betreut. Im Gegensatz zur Ansicht von Huscarl on air ist der Webstream keineswegs das Herzstück des Senders, sondern wird als zusätzliche Option zum Konsum des Radioprogramms erachtet. An einer Optimierung des Betriebs wird zwar kontinuierlich gearbeitet, aber nicht mit höchster Prioritätsstufe.

Für Radio B138 hat die Bereitstellung der terrestrischen Empfangbarkeit höchste Priorität, um dem Anspruch des Lokalradios weiterhin gerecht werden zu können. Durch diese Priorisierung sind natürlich auch wertvolle Personalressourcen gebunden.

Aus diesem Grund ist es nicht möglich, in den kommenden Wochen eine nachhaltige Lösung für einen einwandfreien Webstreambetrieb zu erarbeiten.

Radio B138 lädt natürlich engagierte Menschen der Mittelalterszene, die mit entsprechendem technischem Wissen gesegnet sind, ein, sich des Problems anzunehmen. Wir haben Huscarl on air sehr gerne als unsere Gäste im Kremstal gehabt, es wurden über den langen Zeitraum von über zweieinhalb Jahren wertvolle Sendungen gestaltet. Unter diesem Aspekt ist die aktuelle menschliche Enttäuschung an der doch sehr harschen Kritik am Sender zwar unangenehm, es überwiegen dennoch die positiven Erinnerungen an die Zeit mit Huscarl on air. Wir wünschen Huscarl nach dem virtuellen Kofferpacken und erfolgreichen Umzug alles Gute für dieses schöne Sendeformat.

Im Sinne der journalistischen Sorgfaltspflicht erachten wir es als selbstverständlich, dass unsere Stellungnahme an gut sichtbarer Stelle auf huscarl.at veröffentlicht wird.

Mit kollegialen Grüßen

Elisabeth Neubacher
Geschäftsführung Radio B138



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1. Kommentar von Florian Machl (Administrator) am 16.12.2010 um 11:51

Musik aus Österreich
Wie versprochen, stellen wir dem neuen Auditorium vor allem auch unsere heimischen Bands vor.
Diesmal mit dabei sind:

Die Gasslspieler
Die Schandgesellen
Jera
Ballycotton
Umnachter
Satara
Dulamans Vröudenton
Rhiannon
Rudolf Zauner
Riharc Smiles
Die Tuivelsminne

und - ganz wichtig - zwei nagelneue Nummern von Wûtas, die auch in Österreich wohl noch nie gehört wurden!

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2 Benutzer finden diesen Kommentar gut.

2. Kommentar von Grimjau am 17.12.2010 um 13:30

Sehr gelungen.
Gibt es einen Mitschnitt zum Downloaden.

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