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(C) Andrea Eberl
Robert Polsterer von Ballycotton erklärt Technik und Geschichte des Obertongesangs.

(C) Mittelalterlich Phantasie Spectaculum
Der Pressesprecher des Mittelalterlich Phantasie Spectaculum Maxlrain ist live zu Gast.

(C) Cityfoto Wiesler
Pfarrer Mag. Franz Zeiger spricht über den Bezug der Kirche zu Mittelalterveranstaltungen.

(C) Florian Machl
Herausforderungen und Erfahrungen bei der Produktion des Eggenburger Scriptums.

(C) Florian Machl
Rückblicke auf die Tuivelsminne und Ausblicke auf das kommende Konzert der Schandgesellen gibt Arnulf Zeilner.

Das Radiomagazin im September
Neues und Interessantes aus der Mittelalterszene
21. 9. 2010 - 13:30
Florian Machl


"Ach, es ist wieder der dritte Dienstag im Monat", sagte Martin Obert, Programmdirektor von Radio B-138. "Da macht ihr wohl wieder Eure Sendung, wie hieß die nochmal, 'Ups, die Mittelalter-Pannenshow'"? Ja lieber Martin, Du hast recht! Die chaotischste Radiosendung der Mittelalterszene geht auch im September wieder auf Sendung und lässt sich von den Wirrnissen der Technik keinesfalls aufhalten. Auch wenn inzwischen wieder einmal das ganze Studio umgebaut wurde... Wie versprochen, mit brandaktuellen Themen und Gästen.


Die Inhalte der Sendung vom 21. September 2010

Obertongesang - Robert Polsterer

Der österreichische Musiker Robert Polsterer, bekannt aus vielen Bandprojekten, am meisten vielleicht von der Fantasy-Folk Gruppe Ballycotton, wird zu zwei Themen mit dem Moderator plaudern: Zum Einen interessieren den Sendungsmacher die Erlebnisse und Eindrücke genannter Band als einer der Hauptacts des Sonntages auf der großen Bühne des Festival Mediaval III in Selb. Zum anderen soll von dem Vollblut-Musiker in Erfahrung gebracht werden, was es mit dem immer öfter zu hörenden Obertongesang auf sich hat. Und auch zum Thema der mongolischen Gesänge, wie sie immer häufiger zu hören sind, gibt es einiges zu erfahren.

Mittelalterlich Phantasie Spectaculum
Das größte reisende Mittelalter Festival der Welt


Österreich hinkt, was Mittelalterfeste- und Szene betrifft, dem Nachbarland Deutschland nach wie vor um gut zehn Jahre nach. Dort haben sich Feste etabliert, von denen man hierzulande nur träumen kann. Am kommenden Wochenende ist eines dieser Feste, das Mittelalterlich Phantasie Spectaculum, nahe der Grenze zu Gast. Alleine das Line-Up der Bands liest sich prominent wie bei einer Musik-Großveranstaltung. Liest man sich die Attraktionen des Events durch, erscheint dies fast schon nebensächlich. Von einer derartigen Fülle von Programm kann man hierzulande nur träumen. Die Veranstaltung tourt quer durch Deutschland, mit über 20 Terminen pro Jahr. Grund genug, um bei Edwin Ball, dem Pressesprecher der Veranstaltungsreihe, einmal neugierig nachzufragen und daraus zu lernen.

Das Mittelalter und die Kirche

In wenigen Wochen findet in Linz das dritte Pfarrspecaculum statt. Ein kleines, besinnliches Mittelalterfest, ausgerichtet auf Familienbesucher und Kinder. Die Pfarre St.Theresia ist ein ruhiger Zufluchtsort, den man inmitten einer Landeshauptstadt nicht erwartet hätte. Für die Verbindung der katholischen Kirche zur Mittelalterszene zeichnet Pfarrer Mag. Franz Zeiger verantwortlich. Hier soll herausgefunden werden, was die persönliche Faszination des Kirchenmannes hinsichtlich Geschichte und Mittelalter ausgelöst hat. Welche Rückmeldungen es zu diesem Engagement aus Kirchenkreisen gibt. Und es soll auch zur Sprache kommen, dass der Klerus des Mittelalters ein Motor für Kunst und Gesellschaft darstellte. Die Wahrnehmung des Mittelalters ist diesbezüglich viel zu häufig nur auf die Kreuzzüge konzetriert, doch es gibt viel mehr zu wissen.

Eggenburg im Rückblick

Noch nicht lange ist es her: Die Eggenburger Zeitreise, eine der wichtigsten und größten Mittelalterveranstaltungen Österreichs, ging über die Bühne. In Eggenburg ist man sich seiner Stellung und Größe bewußt. Doch Stillstand ist hier nicht angesagt, im Gegenteil - Jahr für Jahr wagt man es, neue Wege zu beschreiten. Diese Versuche sind finanziell oft in einer Dimension, die das Budget eines marktbegleitenden Mittelalterfests sprengen würden. Beispielsweise das Eggenburger Scriptum, österreichs erster gedruckter Mittelalterzeitung. Aber auch das Bruchenballturnier und das Eggenburger Musikstipendium waren neue Programmpunkte. Im Gespräch mit Georg Geml vom veranstaltenden Verein wird ein kritischer Rückblick unternommen, bei dem vor allem diese Versuche beleuchtet und auf Praxistauglichkeit untersucht werden sollen.

Die kommende Miroque-Musiknacht...
...und das bedauerliche Ende der Tuivelsminne

Als letzter Telfongast der Sendung hat sich Arnulf Zeilner angekündigt - und somit schließt sich der Kreis, was mit Musik begann, wird mit Musik beendet. Aktuell ist das Ende der Tuivelsminne - anlässlich des Mittelalterfestes Eggenburg gab man die endgültige Bandauflösung bekannt. Begeisterte Zuhörer beklatschten die Abschlusskonzerte. Arnulf Zeilner war lange Jahre Mitglied der Tuivelsminne und wird einige Worte der Erinnerung finden, aber vielleicht auch die eine oder andere interessante Anekdote zum Besten geben. Nachdem die Fest-Saison endet, beginnt in Österreich die Musiksaison mit Konzerten und Tanznächten. Auch hier hat Arnulf einiges beizutragen, denn seine Band, die Schandgesellen, eröffnen diese Musiksaison mit einem Konzert am 15. Oktober in Wien - beim Miroque 11.

Aktiv teilnehmen

Wer aktiv teilnehmen will, kann dies via Skype tun (während der Sendung den Benutzer "huscarlonair" kontaktieren, nur geschriebener Text, kein Mikrofon notwendig!). Auch ein Telefongespräch zu den aktuellen Themen ist möglich. Hier werden die Anrufer gebeten, sich vorher unter 0676 4052060 anzumelden, um den Gesprächszeitpunkt und Inhalt in etwa einteilen zu können. Doch auch spontane Anrufe wärend der Sendung sind willkommen und werden je nach Möglichkeit zugeschaltet. Die Sendung ist terrestrisch im Kremstal und international via Live-Stream zu empfangen.

Technischer Hinweis

Nachdem unsere Online-Hörer während der letzten Sendungen leider immer wieder von Leitungsabbrüchen berichtet haben, empfehlen wir Windows-Benutzern die Verwendung des Freeware-Programmes Winamp, um den Stream zu hören. Der Radiostream ist auf der Seite von Radio B138 zu finden (Symbol: Livestream, ganz oben auf der Seite). Das sich öffnende Fenster bietet an, den Stream auch mit anderen Programmen zu hören. Wir haben sowohl den auf der Website angebotenen Player als auch Windows Media Player und Winamp getestet und keine Fehler gefunden.

externer Link Homepage von Radio B138
interner Link Bericht: Magazin Huscarl bekommt eigene Sendung



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