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Die neuesten Benutzerkommentare

Kommentare zu Kurznachrichten

Kommentar von Florian Machl am 15.05.2012 um 11:49

Keine Neuigkeiten ...
... bislang können wir leider keine aktuellere Entwicklung nachtragen. Die Staatsanwaltschaft bleibt auch auf Rückfrage bei ihrer Darstellung des Zustandes.

Kommentar von Florian Machl am 11.05.2012 um 22:17

Sehr erfreulich ...
... das zu hören. Wen können wir kontaktieren, um das zu überprüfen? Unser Redakteur hatte heute Kontakt zur Staatsanwaltschaft, diese obenstehende Information wurde ihm übermittelt. (Vielleicht hätte die Behörde dann auch gerne einmal einen aktuellen Stand?)

Edit: Danke für die Infos via Chat, wir prüfen das nach und ergänzen/aktualisieren sobald wir mehr wissen.

Kommentar von Tjelve am 11.05.2012 um 22:14

Falschmeldung!
Hallo liebes Huscarl-Team,

wie ich gerade schon bei Facebook verlauten ließ, handelt es sich hier definitiv (!) um eine Falschmeldung die sich echt gewaschen hat!

Der Verletzte liegt nicht mehr im künstlichen(!) Koma und schwebt auch nicht mehr Lebensgefahr.
Ich weiß nicht von welcher unseriösen Quelle ihr eure Informationen bezieht, aber ich solltet da ggf. nochmal über eure Quellen nachdenken...

Ich möchte hiermit darum bitten, das hier für alle ersichtlich klar zu stellen.
Nicht, dass diese Unwahrheit sich noch weiter verbreitet.

Schönen Gruß
Chris

Kommentar von Florian Machl am 10.05.2012 um 17:10

Gratulation
Somit seid ihr derzeit wohl die auf YouTube meistgeklickte österreichische Mittelalterband! Das wird viele freuen, dass man doch kein "Vollhorst" sein muss, um es zu einer gewissen Öffentlichkeit bringen.

Kommentar von hellemuath am 10.05.2012 um 16:50

Haga Skalden auf Youtube
Ein Saltarello von Haga Skalden gespielt, hat bereits 15625 Klicks:
http://www.youtube.com/watch?v=mT9ymBdvG7I&feature=plcp

Das Video "Medieval /Mittelalter Folk Trio plays Branle de Chevaux at Ottenstein"
hat derzeit 9601 Klicks:
http://www.youtube.com/watch?v=X1L19O31B6g&feature=plcp

Ich glaube kaum, dass wir so viele Klicks haben, weil wir so miserabel spielen, oder uns zum "Vollhorst" machen.

Freundliche Grüße

Hellemuath der Pfiffige vulgo Helmut

Kommentar von Ortwin am 10.05.2012 um 00:22

Eyn gar myttelalterlich Spectaculum...
Man sieht: tiafer geht's imma! Wer's braucht!

Kommentar von Florian Machl am 09.05.2012 um 09:25

Gut so...
Wo Du Recht hast hast Du Recht. Danke für die Mithilfe.

Kommentar von Live_Forever am 09.05.2012 um 07:01

nicht 10 quadratmeter
es handelt sich um 10 Quadrat - KILO - Meter.

tschuldigung für diese "Obergescheidheit"

;-))

Kommentar von Arch am 08.05.2012 um 14:48

Dazu
Keine Ahnung wer aus der akademischen Welt das zugemeldet hat, aber "Buch" ist recht klar definiert. Nämlich mehrere mit Bindung und Einband versehene Blätter welche Abbildungen oder Schriftzeichen beinhalten.

Papyri mögen zu Schriftstücken gehören, fallen aber nicht in die Kategorie Buch. Die Frage nach dem ältesten Buch Österreichs kann man aber in zwei Varianten betrachten. Das älteste im Gebiet des heutigen Österreich hergestellte Buch oder das älteste Buch, das derzeit in Österreich ist. Oder das älteste Buch, welches in Österreich in Besitz ist. Nachdem erster Ansatz aber auf einem recht anachronistisch Gedanken basiert, wird i.d.R. das älteste vorhandene Buch herangezogen. Und das findet man klar in St. Paul. Dazusagen muss man aber, dass es sich bei den St. Pauler Beständen nicht um uralte Bestände des Stifts St. Paul handelt, sondern größtenteils um Werke welche aus den Klöstern St. Blasien und Spital am Pyhrn nach St. Paul gekommen sind. Über die Provenienz der beiden erwähnten Werke kann ich auf Anhieb nichts Stichfestes sagen, bin mir aber ziemlich sicher, dass auch diese nicht zur ursprünglichen St. Pauler Bibliothek gehörten, welche mit der Auflösung des Stifts 1787 zersprengt wurde.

Kommentar von Florian Machl am 08.05.2012 um 10:27

Ältestes Buch
... ist immer eine Definitionsfrage.

Mancherorts werden z.B. auch schon ägyptische Papyri als älteste Bücher geführt. Hier sind Exemplare aus dem 3. Jahrtausend v.d.Z. erhalten.

Ich freue mich darüber, dass die akademische Welt Huscarl so genau verfolgt und uns immer wieder wertvolle Hinweise gibt.

Kommentar von baron75 am 07.05.2012 um 10:55

Büchlein zu diesem Thema
Es gibt seit einigen Monaten ein Büchlein zur Biograpghie des Elefanten Karls des Großen:
Achim Th. Hack, "Abul Abaz - Zur Biographie eines Elefanten", Badenweiler 2011, 101 Seiten, 4 Abb.

Kommentar von kellergeist am 25.04.2012 um 16:13

schlachtfeld
es ist eine schande das man auf dem ehm. schlachtfeld und flugfeld eine wohnsiedlung baut.geht man so mit der geschichte österreichs um?

Kommentar von Renatus Germanicus am 17.04.2012 um 18:35

Wegen der entstehung..
Das frühe Christentum wäre nur eine Jüdische Sekte geblieben die vielleicht nie große Bedeutung erlangt hätte wenn nicht ein Mann gewesen wäre. Und da meine ich nicht Jesus sondern Paulus von Tarsus (Saulus), ein Jude der das Römische Bürgerrecht besaß.
Er vertrat mit seinen Anhängern die Idee der Missionierung was ihn schon zu Lebzeiten mit den Konservativen Anhängern von Jesus in Konflikt brachte. Was auch wiederum die Apostel zum Zugzwang verleitete.
Vom Geschichtlichem her weis man das zb Paulus und Petrus wegen unterschiedlicher Ansichten überhaupt nicht miteinander konnten.
Trotzdem, Paulus verbreitete mit seinen Anhängern seine Idee des Christentums im Mittelmeerraum die gut den Römischen Zeitgeist der Assimilierung wiederspiegelt und legte so den Grundstein des Christlichen glaubens.
Egal ob Jesus am Kreuz gestorben wäre oder auf einem Rad oder sonstwas, ohne Paulus sähe das Christentum sicher anders aus.

Kommentar von cigarman am 17.04.2012 um 10:42

Symbolik
Stimmt Flo, erst die Kopten haben das Kreuz zum Symbol gemacht. Und das in erster Linie, weil sie es mit dem älteren Ankh in Verbindung gebracht haben. Und das wa schon seit Jahrtausenden ein Zeichen für Göttlichkeit, Leben, Auferstehung usw.
Erst wir Europäer haben da dann wieder Leid und Sterben zurückinterpretiert, würde ich sagen.

Kommentar von Florian Machl am 17.04.2012 um 09:38

Ja, ja, die alte Cartoonserie von Hader...
Hader hat das mal gezeichnet in "MOFF". Was wäre, wenn Jesus nicht am Kreuz...
(Wobei vom Ästhetischen her, auch von der Bedeutung, wäre ein Rad auch ein schönes Symbol für eine Religion.)

Was in der Diskussion völlig außer Acht gelassen wurde: Das Christentum hatte "zufällig" eine Menge Elemente und Erzählungen vieler anderer populärer Religionen dieser Zeit. Weder der zentrale Märtyrer war neu, noch die Wiederauferstehung. Unter anderem im Mithras Kult enthalten. Und auch die Feiertage sind übernommen worden... Da ist die Form des heiligen Symbols eher nachrangig... Zu Beginn war es ohnehin der Fisch. Viel sympathischer, ein Symbol des Lebens, nicht ein Folter- und Mordwerkzeug.

Kommentar von regenwetter am 16.04.2012 um 14:48

umkehrschluss
da der artikel in interviewform gehalten ist, glaube ich nicht, dass der wissenschaftler tatsächlich zu diesem Thema "forscht". Er wurde um eine Einschätzung gebeten.
Ich glaube auch nicht, dass Sinn des Artikels ist, wilde Geschichten zu spinnen, sondern im Umkehrschluss zu zeigen, wie Jesus' Selbstopferung das Christentum angestoßen hat und dieses dann die Weltgeschichte beeinflusst hat. Immerhin war sie ja unfraglich einer der ausschlaggebenden Punkte, warum das Christentum so erfolgreich war, weil man sich die Geschichte von jemand erzählte, der sogar bereit war zu sterben für den Glauben, den er vertrat. Die Auferstehung, die Errettung durch Gott wenn man nur bereit ist, genug zu glauben ist doch das zentrale Motiv des Christentums.

Kommentar von Teutone am 16.04.2012 um 11:41

Hätte man Jesus ertränkt...
hätt ma alle ein Aquarium im Herrgotts-Winkel stehen!
Sorry, der mußte sein ; )
Sich als Forscher diese Frage zu stellen ist ansich schon unsinnig und ich hoff, der bekommt für den Scheiß keine Fördermittel.
Daß das Charisma dahin wäre, wäre er nicht gekreuzigt worden, ist eine dumme und oberflächliche Aussage. Mal abgesehen davon kann man nur charismatisch sein, wenn man lebt...
Im übrigen gibt es noch zahlreiche andere Märtyrer-Tode, wie uns ja viele Schutzheilige zeigen.
Wie gesagt, ist diese Frage genauso unsinnig wie "was wäre, hätten die Wikinger keine Schiffe gebaut", oder "was wäre, hätte Vespucci nicht Amerika (offiziell) entdeckt" oder "was wäre, hätten die Kreuzzüge nicht stattgefunden".
Summa summarum gibt es mit Sicherheit lohnendere Forschungsgebiete.

Kommentar von crystyen am 16.04.2012 um 07:20

Eintrittskarten
Die Eintrittskarten sind absofort hier, unter rzn.steiermark.at oder unter +43 664 / 7501 3974 erhältlich!

Kommentar von Rotschopf am 21.03.2012 um 09:04

schade...
...dass man sie noch nicht in New York festgestellt hat :-) Das wär doch endlich der Beweis!

Kommentar von angusvonardingen am 16.03.2012 um 10:36

Hier eine Zusammenfassung als Video
http://youtu.be/RI7Iij-z2tA

Man muss ja nicht allem ZUstimmen, aber die historischen Fakten sprechen für sich

Kommentare zu Artikeln

Kommentar von MaximilianBurger am 12.05.2012 um 19:52

Nächstes Jahr wieder
Weida so

Kommentar von Schwerthase am 10.05.2012 um 12:59

GRATULATION JUNGS!!!
haette da noch eine Frage bezueglich der Ausruestung: Der Bernhard hat mir was von einer weissrussischen Quelle erzaehlt, ist da was draus worden?

Kommentar von cigarman am 10.05.2012 um 12:04

Ninja-Schwerter
Gott sei Dank hab\' ich keine Ninja-Schwerter, sonst müsste ich mich jetzt ja angegriffen fühlen ;-)

Forza Gromi!

Kommentar von Ortwin am 09.05.2012 um 22:33

doof
Die doofe Schnürlederhose fehlt noch...und der oberdoofe Fellumhang

Kommentar von anachronismus am 08.05.2012 um 07:32

\"anstrengender geschichtsunterricht\"
da haben wir ja schon den knackpunkt. anscheinend ist Bildung heute nur noch \"anstrengend\"

Kommentar von das Schandmaul am 08.05.2012 um 02:21

Sogar auf der RPC in Köln
... kannten Leute, die sich für diesen Vollkontaktsport interessieren Namen wie Bluthunde, Prima Nocte und Wurzian ...
Die Jungs haben echt was bewegt, denke ich.

Kommentar von Requiem am 07.05.2012 um 23:10

HUSCARL - Florian - Rosenburg
Seid gegrüßt, Ladies and Lords! Ritter! (...und die zwei da, die es noch werden wollen...*schmunzel*)

Wer die Donau ab Melk kennt und schon einige Lenze zählt, der wird sich noch an die weitgehend dem Verfall preis gegebene Ruine Aggstein erinnern. Keiner hätte damals gedacht, daß die Burg Aggstein wieder zu solch Leben erwacht, doch der Geist, der Idealismus, das Engagement vieler Hände und Köpfe aus unseren Reihen der Mittelalterszene hat dies ermöglicht.

Genau so wurde nunmehr die romantische Rosenburg endgültig aus dem langjährigen Dornröschenschlaf erweckt. Ebenfalls mit dem Idealismus, der Hingabe und dem vielfältigen Engagement vieler Hände und Köpfe aus unseren Reihen der Mittelalterszene. Auch wenn es mir nach all den Jahren Rosenburg diesmal terminlich nicht gegönnt war, diese Premiere zu besuchen, so habe ich bei meiner Rückreise nach Wien viele Fotos gesehen und lobende Worte gehört. Natürlich kann man es nie allen recht machen, aber es war das erste Fest auf der Rosenburg, das sich diesen wunderbaren, weitläufigen Ambiente als spürbar würdig erwiesen hat.

Wie viele Orte gibt es denn, wo man das Auge die Runde schweifen lassen kann, und nicht oder kaum an die Moderne erinnert wird? Am Abend im weitläufigen Burghof unter lauter Gleichgesinnten bietet die Rosenburg nahezu die perfekte Zeitreise. Da kann man auch bezüglich der wenigen in den vorgelagerten Artikeln als eher fantasylike gestylten Akteuren schon mal ein Auge zudrücken. Es muß ja kein strenger Geschichtsunterricht sein, so ein Fest soll ja auch der Unterhaltung aller dienen. Und was die Unterhaltung betrifft, an der alle Akteure ihren Teil beitrugen, so hört man, oder zumindest ich höre bis ins ferne Tirolerland, daß es ein SUPERFEST war.

Ein umfangreiches, vielfältiges Lager, eine echte Belebung der Burg wo ständig und überall was passiert, Langeweile zum unbekannten Fremdwort wird.

So hoffe ich, daß allen voran Florian mit HUSCARL sich auch 2013 wieder aufrafft und mit seinen schon legendären Engagenemt das Mittelalterfest Rosenburg 2013 ausrichtet.

Deus lo vult!

Es grüßt
Ritter Requiem vom See





Kommentar von Silk am 07.05.2012 um 06:13

Bei den Dresch-Flegeln...
...definitiv KEINE Kampf Stiefel vorhanden :). Lediglich bei Auf und Abbau des Lagers.
Einer hat Reiterstiefel an, ja. Rest hat alles gängige Mittelalterstiefel verschiedener Hersteller, Händler und Qualitäten. Nur so am Rande. :)

Black Fantasy? Uhm...erm...okaaaay...

Silk von den Dreschies.

Kommentar von anachronismus am 06.05.2012 um 19:01

ich liebe es
wenn leute mehr ausreden als wissen haben :-)

Kommentar von Lancelot vom See am 06.05.2012 um 18:18

Gott sei Dank
Na dann Gott sei es gedankt, gibt es Menschen die ja offensichtlich diese Zeit entweder selbst noch miterlebt haben ( ich bezweifle jedoch, dass du so alt bist ) oder einen Doktor in Geschichte besitzen um genau zu wissen welche Kittellänge ein Kreuzfahrer des 12ten Jhdt. getragen hat. Wo es noch dazu sooo viele Funde davon gibt und die Abbildungen überhaupt nicht idealisiert sind und die Mensche damals ja in einer Region genau wussten was in einer anderen region gerade die modische Länge der Kittel und Form der Schuhe war .... Ich neige mein Haupt vor deinem unendlichen Wissen in Demut .... hoffentlich werde ich auch einmal so gescheit ... oder nein ... wenn ich mirs recht überlege möcht ich das gar nicht ;-)

Kommentar von Lancelot vom See am 06.05.2012 um 18:16

Gott sei Dank
Na dann Gott sei es gedankt, gibt es Menschen die ja offensichtlich diese Zeit entweder selbst noch miterlebt haben ( ich bezweifle jedoch, dass du so alt bist ) oder einen Doktor in Geschichte besitzen um genau zu wissen welche Kittellänge ein Kreuzfahrer des 12ten Jhdt. getragen hat. Wo es noch dazu sooo viele Funde davon gibt und die Abbildungen überhaupt nicht idealisiert sind und die Mensche damals ja in einer Region genau wussten was in einer anderen region gerade die modische Länge der Kittel und Form der Schuhe war .... Ich neige mein Haupt vor deinem unendlichen Wissen in Demut .... hoffentlich werde ich auch einmal so gescheit ... oder nein ... wenn ich mirs recht überlege möcht ich das gar nicht ;-)

Kommentar von Niko am 06.05.2012 um 17:25

Nur kurz ..
\"Die Gewandungen der Darsteller des Kreuzfahrerlagers waren ebenfalls historisch in die Zeit 1200 - 1300 passend\"

Vielleicht war das so, in deinem eigenen kleinen Universum deines Lagers .. ABER Leute in weißen Schlabberhosen, Schwerter am Rücken, kein vernünftiges paar Schuhe, Kittel zu kurz .. und einiges mehr .. sagen wir so, du und deine Leute waren weder besser noch schlechter als die typische MA-Markt-Grppe (MA steht hier für Märchen und Abenteuer), aber sich mit breiter Brust hinzustellen und zu sagen das war \"passend\" zu irgendeiner Epoche vor dem 21.Jhdt. ist absolute Realitätsverweigerung !

FAZIT: \"Passend\" wars, zu einem typischen MA-Markt halt, von denen ich viele (auch in D) und fairerweise schon deutlich schlechtere als den auf der Rosenburg gesehen habe .. aber mehr als Mittelklasse war die Rosenburg halt leider trotz aller Erwartungen auch nicht.

Kommentar von Lancelot vom See am 06.05.2012 um 09:36

Dank und Anerkennung
Ich möchte hier gerne einmal ein großes Lob an den Veranstalter loswerden ! Die Mühen die sich dir RB dieses Jahr gemacht hat ist allemal ein dickes DANKE wert. Vom ersten Tag an war das Essen gut und ausreichend vorhanden - auch konte wegen der überschneidenden Auftrittszeiten auch ausserhalb der offiziellen Zeiten gegessen werden. Die Duschen und Toiletten waren zu jeder Zeit sauber und mit das warme Wasser ebenfalls immer verfügbar. Die Anlage war so sauber wie ich es auf noch keinem Fest erlebt habe und die Orga hatte zu jederzeit für Probleme jedweder Art ein offenes Ohr.

Das angesprochene Problem mit den Hunden war in Wirklichkeit auch keines da die Hunde zwar nach 19.00 teilweise frei herumliefen aber da waren sowieso keine Besucher mehr anwesend und den großteil der Darsteller störte das auch nicht. Auch wurden diverse Hinterlassenschaften der Vierbeiner von den Besitzern sofort entsorgt .... mir ist über 4 Tage KEIN einziges Hundstrümmerl untergekommen !

Als Leader der \"Kreufahrer\" möchte ich nur so viel zu den gemachten Angaben bemerken: Ikea Kerzenhalter und afrikanische Gebährstühle hat es deffenitiv keine gegeben .Einige Metall-Laternen gab es ( aber bestimmt net aus Schweden ) Throne , Tische und Bänke im Steckverfahren gab es sehr wohl ... wie sollte man die auch sonst über 1000e KM transportieren ?!

Weiters wurden die Kampfvorführungen zu jeder Zeit mit Schutzausrüstung vorgeführt und Turnschuhe / Kampfstiefel hatte von unseren Gruppen auch ganz bestimmt KEINER an .... vielleicht liegt hier ja eine Verwechslung mit den \"Dreschflegeln\" vor die ja eher in Black Fantasy Kleidung ( teilweise mit Kampfstiefeln ) unterwegs waren .....

Die Gewandungen der Darsteller des Kreuzfahrerlagers waren ebenfalls historisch in die Zeit 1200 - 1300 passend - sowohl die, der zivilen Handwerker / innen , der Kinder, der Ritterbrüder und der Sergenten.

Was ich so gesehen habe war die Bogenaktion zwar nicht gerade die inteligenteste jedoch haben die Teilnehmer mit 15 Pfund LARP-Bögen und Pompfenpfeilen aufeinander geschossen. Da war kein scharfer Pfeil mit Lappen umwickelt ...... Da die Kids immer wieder mitmachen wollten und ins Rund gelaufen sind , wurde das aber bald abgebrochen .....

Die Kampfauftritte mögen teilweise etwas holprig gewesen sein aber man möge bitte bedenken , das diese von Teilnehmern 5 verschiedener Gruppen in voller Rüstung bei 30 Grad abgehalten wurden. Auch wurden die Kämpfe im Freikampfverfahren und nicht in einer vorgefassten Choregraphie durchgeführt.

Die Schnitttests mit Reisstrohmatten und einem halben Schwein waren ein Publikumserfolg( grosses Lob dafür gab es auch von Graf Markus Hojos dem Burgherren ) und die Stundengebete sowie der \"Ritterstrip\" haben beim Publikum ebenfalls grossen Anklang gefunden.

Alles in Allem darf man nicht ausser Acht lassen, dass das Fest auf der RB ein Fest FÜR das Publikum ist / war welches die Erfüllung eines gewissen Klischés erwartet ..... und dieses zu erfüllen, ist die Aufgabe des Veranstalters und der engagierten Gruppen. Es geht hierbei vorrangig um den Spassfaktor und die wirtschaftliche Seite für den Veranstalter.....aber das haben die Teilnehmer ja alle im Voraus gewusst .

All das ist unter den gegebenen Vorlagen legitim und wer sein Hobby damit nicht \"beschmutzen\" und das mit seinem geschichtlichen Gewissen nicht vereinbaren kann, der muss solchen Veranstaltungen eben fern bleiben ....

Unterm Strich besehen war das Fest auf der RB einer der besten Events von der Orga her, die mir je untergekommen sind und den Kritikern am Event selber bzw. an den Lagergruppen möchte ich nur noch zu bedenken geben : konstruktive Kritik ist sicher immer gut und auch gewünscht , wer destruktiv kritisiert möge es erst mal nachweislich besser machen bevor er sich zu weit aus dem Fenster lehnt !

Zum Abschluss möchte ich mich nochmal bei meinen Gästen bedanken, dass sie eine Anreise von teilweise weit über 1000 km auf sich genommen haben um dieses Fest mit uns abzuhalten und dass sie mitgeholfen haben, den Event mit ihren Beiträgen zu einem Erfolg zu machen ! Und ein Erfolg war es deffinitiv - die Besucherzahlen sprechen hier eine mehr als eindeutige Sprache !

Deus lo vult !
Lance

Kommentar von Ivan-der-Sturmfalke am 05.05.2012 um 18:58

Danke
dass ihr uns den Martin lebend zurückgebracht habt ;)

Kommentar von puisenberg am 05.05.2012 um 17:44

Respekt
Bravo Leute, gut gemacht!!!

Kommentar von Julia am 03.05.2012 um 22:04

Rettungspräsenz und Bogenschießübungen
Besonders aufgefallen ist mir die Präsenz der mobilen Rettung. Immer wieder kamen Rettungsleute an den Lagergruppen, Ständen, ... vorbei um im Fall des Falles eingreifen zu können. Ein tolles Plus!

Was mir gar nicht gefallen hat: am Wochenende hat eine der kämpfenden Lagergruppen ein \"freies Bogenschießen\" auf der unteren Aussichtsterasse unternommen; die Pfeilspitzen mit Säcken (?) umhüllt (Gruppe A versuchte Gruppe B am anderen Ende des Platzes zu treffen). Leider mit frei spielenden Kindern mitten in der Schussbahn. Ich finde: keine gute Aktion!

Das Ambiente der Burg war wunderbar, das Rundherum für mich als Darstellerin (beinahe) perfekt! Super Lagerplatz, Toiletten (sauber!) und Duschen (Warmwasser) vor Ort. Die Verpflegung vorhanden (aber m.M. nach etwas Verbesserungswürdig in Punkto Mittag/Abendessen).
Toll auch, dass das Fest über mehr als 2 Tage ging - zum Lagern, für Projekte, zum Erleben ideal! Ich hoffe auf ähnliches nächstes Jahr (und auch auf ein Fest, das wiederum über mehr als 2 Tage geht).

Kommentar von Renatus Germanicus am 02.05.2012 um 15:26

Die Veranstaltung
hat wohl für jeden Geschmack irgendetwas geboten.
Zwar gebe es hier und da und dort einiges was ich ändern würde aber ich bin ja auch nicht der Normal Besucher.
Wir verbrachten aufjeden Fall einen schönen und lustigen Samstag auf der Rosenburg.
Jedoch kann ich mir eine Kritik nicht verkneifen, die Kampfvorführung der Kreuzritter war schlecht, war langweilig, unorganisiert und wie es schon angesprochen wurde war es von der Darstellung auch nicht das Gelbe vom Ei.
Hier hätte man auch die Mittelaltermarkt Schwertträger bitten können sich im Ring zu messen. Wäre sicher spannender gewesen.
Aber das ist nur meine Meinung dazu, weil der Masse muss es ja gefallen und nicht mir als Geschichts-Nerd ;)

Kommentar von Rosenburg-Orga am 02.05.2012 um 13:36

Vielen Dank ...
... für die vielseitige Kritik mit Lob und Tadel.

Für Hunde gilt im Schloss Rosenburg durchgehend Leinenpflicht. Hunde ohne Leine sind uns auch aufgefallen, stellten sich aber als Tiere von Händlern heraus. Was das Versäumnis an sich nicht entschuldigen soll - es rechtfertigte aber aufgrund der Größe und des Verhaltens der Tiere keinen Platzverweis für die Hundehalter; wir behalten uns natürlich vor, die entsprechenden uneinsichtigen Anbieter ein weiteres Mal einzuladen.

Hinsichtlich der erwähnten Requisiten wie Schaukampfschwertern war das Kassapersonal instruiert, Besucher mit solchen Gegenständen ohne ausreichende Scheide zurück zum Fahrzeug zu schicken um diese dort zurückzulassen. Wir haben nicht das Personal und die Möglichkeiten einer \"Requisiten-Garderobe\". Dass dies während des großen Andrangs nicht bei allen Besuchern geklappt hat, tut uns leid.

Hinsichtlich der Auftritte der Schaukämpfer ist anzumerken, dass alle darstellenden Gruppen schriftlich versichert haben, dass sie über die notwendige Ausbildung und Versicherung für ihre Tätigkeiten verfügen. Es gibt wohl sehr selten einen größeren und sicheren Kampfplatz, wie unseren Kreis mit 20 Metern Innendurchmesser. Die Rettungsstation mit fahrbereitem Rettungswagen befand sich davon ca. 50 m Luftlinie entfernt.

Unfälle können immer passieren, auch wenn man eine Straße überquert oder in voller Rüstung steckt, wie man auch auf Huscarl nachlesen konnte. Die vergangenen vier Tage haben gezeigt, dass wir die richtigen Gruppen engagiert haben, die ihre Shows professionell und verletzungsfrei abgewickelt haben. Der einzige uns bekannte Vorfall betrifft eine Prellung bei einer Darstellerin der \"Dreschflegel\" die sich im Training bei einer mißglückten Rolle auf der Rasenfläche verletzt hat.

Zum Glück konnten wir so viel bieten, dass auch zu recht kritische und historisch gebildete Besucher einige authentische Perlen gefunden haben. Ein Mix, der sich unserer Meinung nach auszahlt. Und wie man sieht, kann auch der kritische Geist von weniger authentischen Darstellern wie den Henkern begeistert werden, die klar zu unserem Showprogramm zählten - für uns sind sie in jedem Fall Stars und Publikumslieblinge.

Wir freuen uns über Bewerbungen von historisch korrekten Vereinen und Gruppen, die wir gerne für kommende Feste in Evidenz halten.

Kommentar von anachronismus am 02.05.2012 um 13:05

Besucherkontrollen
Ich war Samstag da und war echt froh, dass wir solches Glück mit dem Wetter hatten. Das Essen in der Burgtaverne war übrigens hervorragend!
Was mich etwas gewundert hat, nachdem sich huscarl schon öfter gegen Blankwaffen und freilaufende Hunde ausgesprochen hat, warum das diesmal so gar nicht geklappt hat? Habe mehrere Leute mit ungeschützten Schwertern, Äxten und sogar einer geschliffenen Sense (o.O) über den Markt laufen sehen???
Auch ist mir nur bei einem einzigen Hund Leine und Beißkorb aufgefallen und der war soweit ich das einordnen kann von der Gruppe mit dem Bogenstand (war doch euer Hund der Schäfer oder?).

Bezüglich der Qualität des gebotenen fand ich das Händlerangebot sehr gut, mich hat insbesondere gefreut, dass die Bockschen und Vehi Mercatus da waren. Auch das Essensangebot war vielfältig und lecker. Auch die Musik war toll, überall gabs was anderes zu sehen und bei den Eulen hat man sogar spontan und ohne Ankündigung einige engagierte Musiker entdecken können.

Bei den Darstellergruppen hatte ich nach den vorausgehenden Ankündigungen und Besuch des gelungenen Klamfestes aber etwas mehr erwartet.

nur als Beispiel unter vielen: Die groß angekündigten Kreuzritter haben mich sehr enttäuscht. Das erste, was ich von ihnen sah, war das Lager, nun ja, über Steckstühle und Ikea-Kerzenhalter will ich nicht meckern, sie sind halt eine Schaukampftruppe.

Aber muss das sein, dass die erste Vorführung am Vormittag vor Kindern ohne jegliche Schutzbekleidung abgehalten wird?
Von einer Schaukampftruppe erwarte ich mir nicht, historisch gesehen perfekt in ihrer Zivilkleidung zu sein, aber zumindest die Kampfausstattung kann man doch dann passend gestalten?
Besonders interessant in dem Zusammenhang auch der junge Herr mit den zwei Schwertern im Rückentragegurt?
Und ist es wirklich so schwer, die Turnschuhe und Bundesheerstiefel durch gscheite Schuhe zu ersetzen? Da gibts doch einige Händler, die zumindest ambientiges zum günstigen Preis anbieten.

Großes Lob aber an die andere Gruppen, die beiden rechts vor dem Eingangstor zum inneren Burgteil waren sehr interessant, hier gabs tolle Ausstattung und Handwerk zu sehen. Und die Farben von der Färberin im unteren Garten waren so leuchtend, dass wir unbedingt hinschauen mussten. Danke für die Erklärungen, war sehr interessant! Auch die Henker haben uns begeistert, wie immer sind sie Gänsehautgaranten.

Also alles in allem ein schönes Fest, allerdings wie gesagt, nach allem, was huscarl in den letzten 2 Jahren so geschrieben hat und welche Einstellung zu verschiedenen Veranstaltermacken ihr vorbringt und nach der sehr begrüßenswerten neuausrichtung zu hoher Qualität und zu echtem Geschichtsinteresse hin, hatte ich einfach mehr erwartet als das. Denn das gebotene bekomm ich bei anderen Veranstaltern auch.

Kommentar von Lost Fletcher am 02.05.2012 um 10:17

Bogenstand
Wir sind uns durchaus bewusst, dass einige bereits auf Kommentare unsererseits warten. Allerdings wollen wir genau das nicht tun. Wir moechten keine Streitereien, jeder kann sich seine Meinung selbst bilden. Fuer uns war es ein schoenes und anstrengendes Fest.
Was wir nicht moechten, sind falsche Darstellung in welcher Richtung auch immer.
Wenn jemand an unserer Sichtweise interessiert ist, dann kann er uns persoenlich beim naechsten Fest ansprechen oder anderweitig kontaktieren.

LG Rudi (Obmann ALBS)

Kärntner Rittermehrkampf 2012

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