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Die beliebten Henker in der Folterkammer

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Erstes Winterfest auf Burg Plankenstein
Zu hohe Erwartungen oder einfach nur Pech?
Sabine Lang
06.04.2013 23:08

Es war das erste Fest der Saison 2013 – ein Indoorfest im Winter auf einer Burg! Was sich anfangs ziemlich spannend und aufregend anhörte – führte bei einigen Darstellern und Händlern zu einem frühen und kalten Erwachen.

Im Mai 2012 feierte man auf Burg Plankenstein das erste Mittelalterfest – huscarl berichtete. Voll des Lobes für eine gelungene Auftaktveranstaltung zeigte sich die Community über die schöne Location und die gut ausgewählte Vielfalt an Händlern und Darstellern begeistert. An diese herausragende Leistung konnte man mit dem Indoorfest nicht anknüpfen.

Die Mauern alt, die Luft war kalt

Im Veranstaltungsflyer wurde mit „behaglicher Wärme“ geworben. Davon war leider nicht in allen Räumen der Burg etwas zu bemerken. Viele Darsteller und Händler hatten ihr Lager in eiskalten Räumen – sogar im ehemaligen „Kühlschrank“ der Burg, dem Felsenkeller – aufgeschlagen.

Auch mit Zimmer, nur wenig schlimmer

Auf Nachfragen der Darsteller während des Festes wurde vom Burgherren Erich Podstatny als Antwort vorgebracht, man solle sich doch ein Zimmer nehmen. Aus eigener Erfahrung der Redakteurin kann angemerkt werden, dass es auch in den Hotelzimmern nicht wesentlich wärmer war. Während manche Gäste sich begeistert über die Zimmer äußerten, kam es neben den Temperaturen auch zu verschiedenen Anmerkungen zur Hygiensituation in den Sanitärbereichen.

Auf diese Anmerkung erwiderte Podstatny, man hätte von Seiten der Burg Heizlüfter zur Verfügung gestellt, hätte man rechtzeitig über das kalte Zimmer Bescheid gesagt.

Nach dem Fest gab man via Facebook bekannt, dass es am Donnerstag Abend zu einem Ausfall der Heizungsanlage gekommen war und diese unter enormen Anstrengungen – eine Platine wäre aus der Südsteiermark geholt und eingebaut worden – wieder in Gang gebracht wurde.

Darstellerpracht, rettet Tag und Nacht

Die handverlesene Auswahl an Akteuren tröstete so manchen Besucher über die eisigen Verhältnisse in der Burg hinweg. Der Bogen an Lagergruppen spannte sich vom Frühmittelalter – dargestellt von der Eisenwacht im Felsenkeller – bis zum Spätmittelalter – mit Draconis Cognatio im zweiten Stock im Rittersaal.

Wünschenswert wäre im Zusammenhang mit den gut gewählten Darstellern, diese bereits im Vorfeld in die Ankündigung aufzunehmen. Einige der anwesenden Gruppen sind über die Szenegrenzen bekannt und entpuppen sich als Zuschauermagneten. So waren Arnulf das Schandmaul genauso wie die Henker zu bestaunen.

Bedienen und auch freundlich sein
das geht nicht allen Leuten ein


Von einigen Besuchern wurde die mangelnde Beschilderung kritisiert, nur wenige von ihnen fanden den Weg zum schön gestaltete Mokkazelt auf der Sonnenterrasse. Einige Schilder waren in der Burg verteilt, jedoch nicht flächendeckend angebracht. Kritik musste auch das Personal der Burg einstecken, vielfach bemängelten die Gäste Unfreundlichkeit und mangelnde Koordination der Angestellten. Als nachträgliche Erklärung wurde angemerkt, dass viele  Mitarbeiter bis zu 18 Stunden täglich für das Fest im Einsatz gewesen wären.

Gut Akteursessen gäbe es nirgendwo,
drum löffelt Suppe und seid froh


Als Zumutung empfanden einige Lagergruppen dem Vernehmen nach die angebotene Verpflegung. Im Vorfeld wurde den Lagergruppen à la carte-Verpflegung versprochen, diese Zusage wurde kurzfristig abgeändert. Für eine Essensmarke - diese wurden allerdings reichlich verteilt - konnte man aus vier verschiedenen Suppen auswählen. Wollte man die Suppe im Brotlaib genießen, schlug dieses mit EUR 1 Aufpreis zu Buche.

Für die hervorragenden Speisen (z.B. Käsespätzle um EUR 7,90 oder gegrillte Rippchen um EUR 13,90) in der Burgtaverne konnten die Essensmarken nicht eingelöst werden. Statt der vereinbarten Getränkemarken wurden den Lagergruppen sechs Flaschen Mineralwasser und sechs Packungen Saft zur Verfügung gestellt. Auch hier mangelte es an Kommunikation, einige Lagergruppen äußerten sich dahingehend, nicht über diese Möglichkeit informiert worden zu sein.

Außen hui, innen ui.

Zusammenfassend kann festgehalten werden, dass die Burg ein schönes Ambiente für ein Indoorfest liefert. Zur gelungenen Auswahl der Akteure kann dem Veranstalter gratuliert werden. Zu wünschen für zukünftige Veranstaltungen bleibt, dass der Veranstalter sich der Sorgen seiner Darsteller mehr annimmt und die Kommunikation mit seinen Gästen verbessert. Insbesondere im Bereich der Werbung, damit genügend solcher Gäste auch erscheinen.


Interview mit dem Burgherren Erich Podstatny

Huscarl hat dem Burgverwalter Hrn. Erich Podstatny zu seiner Sicht über die Veranstaltung befragt, die kompletten ungekürzten und unveränderten Antworten sind im Anschluss zu lesen:

Huscarl: Was hat Sie dazu motiviert ein Indoorfest im Winter zu veranstalten?

Erich Podstatny: Meines Wissens gibt es kaum derartige Veranstaltungen im Winter. Wir haben gehofft, der Szene und den Besuchern hier einen würdigen Rahmen zu geben um auch zu Beginn des Jahres, innerhalb der Burgmauern, an einem derartigen Event teilzuhaben.

Huscarl: Was ist Ihrer Meinung nach der Grund für die wenigen zahlenden Gäste (Ihren Angaben nach 17 am Freitag)?

EP: Wir haben sehr stark auf elektronische Medien gesetzt und uns über eine sehr hohe Resonanz gefreut. Leider hat sich herausgestellt, dass die Ankündigungen über diese Plattformen mit der Realität nicht wirklich vergleichbar sind. Vielleicht ist es auch der ungewöhnliche Zeitpunkt, welcher die Leute nicht wirklich bewegt hat, den heimatlichen Hafen zu verlassen und zu uns zu kommen. Werbetechnisch wäre ein höherer Aufwand wahrscheinlich mit einer höheren Besucheranzahl belohnt worden, wirtschaftlich sind Werbemaßnahmen im Radio oder vielen Printmedien leider sehr teuer. Auch war kaum abzuschätzen welchen Ansturm die Säle und Gänge der Burg verkraften würden. Es gab unsererseits hier keine Erfahrungswerte und wir hatten gehofft, dass die Zusprüche über diverse Plattformen zumindest teilweise auch die Besucherrealität widerspiegeln. Dies wäre dann eine vernünftige Frequenz und keine Überfüllung gewesen.

Huscarl: Es wurde Kritik an kaum wahrnehmbarer Werbung laut. Ist das gerechtfertigt? Werden Sie Ihre Werbemaßnahmen weiter ausbauen?

EP:  Wie oben bereits erwähnt, ist Werbung in den meisten Bereichen sehr teuer.
Wir versuchen Kooperationen mit verschiedenen Printmedien einzugehen um künftig – besonders in diesem Sektor – halbwegs preiswert präsent sein zu können.
Auch wollen wir für künftige Veranstaltungen im Bereich von Flyern aktiver unterwegs sein. 

Huscarl: Manche Gruppen und Darsteller äußerten Kritik an der Verpflegung. Ist es zutreffend, dass Vereinbarungen zur Verpflegung der Lagergruppen nicht eingehalten wurden?

EP:  Es wurde eine sehr hohe Anzahl an kostenlosem Essen verabreicht. Alle Vereinbarungen wurden gänzlich eingehalten. Auch hier ist das Problem, wenn ein Vegetarier am Sonntag Abend zu mir sagt, dass für Ihn keine Speiseauswahl vorhanden war, ist dies leider eine Sache die in der Vergangenheit liegt und nicht mehr abänderbar ist. Die Personen, welche mich im Laufe der Veranstaltung angesprochen haben, wurden mit Falafel und anderem zufrieden gestellt. Auch war es kein Problem die kostenlosen Essensmarken gegen geringe Aufzahlung auf x-beliebige Speisen einzutauschen. Bei unserem Mai Fest 2012 haben wir statt Lagerverpflegung den Gruppen A la carte Essen zugestanden, dies ist nicht bei jeder Veranstaltung durchführbar und war – lt. Meiner Information – die erste und einzige Ausnahme in der Szene.

Ich bin überzeugt, dass unsere – durchwegs hausgemachten (Anm. d. Red. für die Käsespätzle wurden Fertigspätzle aus der Großpackung verwendet)  – Speisen, hohen Standards genügen und erhalte dementsprechend positive Rückmeldungen von Gästen und Akteuren. Wenn es für einen Einzelnen nicht passt, wäre es jedenfalls sinnvoll die Sache gleich anzusprechen, als mit einem Groll nach Hause zu fahren. Eine positive Lösung lässt sich immer finden.

Verschiedene Lagergruppen und Darsteller klagten über die Kommunikation. Ist Ihrer Ansicht nach die Kommunikation zwischen Veranstalter und Lagergruppen/Händlern gut gelaufen?

EP:  Eine Verallgemeinerung oder eine lapidare Feststellung von vielen ist immer sehr heikel.

Dass der eine oder andere sich mehr Kommunikation gewünscht hätte, steht außer Frage. Es ist für einen Veranstalter nicht einfach allen Wünschen gerecht zu werden. Fast 30 Personen eigenes Personal wollen geführt werden, viele Gäste erwarten ein persönliches Gespräch mit dem Burgherren und auch Akteure und Lagergruppen freuen sich über persönliche Ansprache. Dies alles ist mir bewusst und wird im größtmöglichen Umfang erfüllt. Auch wenn ich zu solchen Zeiten mehr als 18 Stunden täglich anwesend bin, ergibt sich aus der Vielzahl der Personen das ausführliche Gespräche nicht mit jedem einzelnen möglich sind. Dadurch gibt es ein sehr unterschiedliches Bild von denjenigen, die in Gespräche einbezogen waren und jenen die hier nicht in vollem Umfang betreut werden konnten. Feste in dieser Größenordnung verlangen auch ein gewisses Maß an Eigeninitiative und Eigendynamik. Mit Hannes (der Jausnträger) haben wir zusätzlich einen Mann engagiert, welcher ausschließlich für die Akteure und Händler zur Verfügung stand. Im Frühjahr, bei einem weit größerem Umfang, gab es hier keine Beschwerde, die mir bekannt wäre.

Huscarl: Wo sehen Sie die Stärken und Schwächen der Veranstaltung und Ihres Teams?

EP: Wir haben mit viel Einsatz und Engagement versucht eine alte und ehrwürdige Anlage einerseits so authentisch wie möglich wirken zu lassen und andererseits trotz großer technischer Probleme den Ansprüchen der heutigen Zeit Rechnung zu tragen. Die Quadratur des Kreises ist nicht immer in vollem Umfang zu erreichen. Auch hat sich gezeigt, dass nicht alle Mitwirkenden, egal ob Darsteller, Aussteller oder auch Gäste bereit waren, mitzuhelfen um die Annehmlichkeiten der Burg möglichst hoch zu halten. Hier ist besonders das Schließen der sehr aufwändig gestalteten Außentüren gemeint. Wenn 5-8 große Burgtüren bei einer Außentemperatur von Minusgraden kaum geschlossen werden, ist es sehr schwierig im Inneren angenehme Temperaturen zu erreichen. Die Burg Plankenstein hat eine Nutzfläche von 3500 m² und fast alle Bereiche waren in das Fest involviert. Die dementsprechenden Gesteinsmassen tun das restliche dazu, dass auch bei Einbringen von extremer Energie ein Wohlfühlcharakter im Temperaturbereich kaum erreichbar ist.
 
Für uns und unser Team war es auch das erste derartige Fest innerhalb der Burgmauern. Vermutlich werden wir es auch dabei belassen.
Mit Sicherheit könnte im Wiederholungsfall aus den gelernten Erfahrungen einiges abgeleitet und auch verbessert werden. Wir nehmen für uns sicher nicht in Anspruch, fehlerlos gearbeitet zu haben. Jedoch haben meine Crew und ich versucht alles zu geben um auch bei widrigen Umständen möglichst gute Arbeit abzuliefern.

Huscarl: Halten Sie Facebook für ein geeignetes Instrument zur Kommunikation mit Gästen und Darstellern?

EP: Ich glaube, dass die Plattform dem Zeitgeist entspricht, jedoch kein geeignetes Mittel darstellt um konstruktive Kritik zu geben und daraus wertvolle Impulse für die Zukunft zu schaffen.

Für mich war es eine Prämiere bei der ich es auch gerne belassen möchte.
Ich schätze auch im 21. Jahrhundert noch den persönlichen Kontakt und bin froh, wenn ich - am besten gleich vor Ort - beim Auftreten von unterschiedlichen Meinungen, die Sache bereinigen kann und für viele Dinge noch Abhilfe schaffen kann.

Die Aufarbeitung von Geschehnissen der Vergangenheit ist eine rein geistige und bringt verlorene Stunden und Eindrücke nicht mehr zurück. In der Vergangenheit können wir kaum Änderungen herbeiführen, die Zukunft können wir in großen Teilen gestalten.

Huscarl: Welche Schäden wurden an Gemälden oder anderen Dingen (in Facebook erwähnt) festgestellt und wer ist dafür verantwortlich?

EP: Wenn derart viele Räumlichkeiten geöffnet sind, eine große Zahl an Gegenständen vertragen wird bzw. montiert oder demontiert werden und eine Vielzahl an Personen durch das Gebäude streifen, ist eine gewisse Abnutzung kaum vermeidbar.

Die Wände und die Kunstmalerei einiger Säle und Gänge sind sehr sensibel und kaum werden verschiedene Teile, wie z.B. Hölzer aber auch Waffen gegen die Wand gelehnt ergeben sich hier Kratzer, Absplitterungen und Flecken. Auch wenn beschlagene Deckel von Truhen sich an der Wand abstützen, kommt es hier zu Abschürfungen. Wenn geölte Waffen und sonstige Gerätschaften angegriffen und bewundert werden, und wenig später diese Hände zum Abstützen oder aus sonstigen Gründen an die Wand geraten sind hier Tapper unausweichlich.
Schön war für mich zu erkennen, dass es kaum zu mutwilligen Beschädigungen kam, sondern die Dinge eher durch Gedankenlosigkeit und Unwissenheit geschehen sind. An den notwendigen Restaurierungsarbeiten ändert dies zwar nichts, es bleibt aber ein besseres Gefühl.

Huscarl: Was ist die Strategie hinter den Genre-unüblichen Strip-Auftritten auf Ihren Veranstaltungen?

EP: Ich möchte gleich vorab richtig stellen, dass derartige Auftritte ausnahmslos NACH Marktschluss, außerhalb der Veranstaltung stattfinden.
 
Gerade in diesem Bereich zeigt sich ein extrem hohes Interesse. Diese Auftritte sind derart gut besucht, dass oft die Räumlichkeit dafür zu klein erscheint. Auch kann ich sagen, dass versucht wird eine möglichst hohe Ästhetik und einen gewissen Unterhaltungsfaktor zu wahren. Die Diskussionen davor und danach bringen mehr Bekanntheit als viele andere Werbemaßnahmen.

Bekannt werden immer wieder einige Stimmen, welche die Darbietung für unpassende erachten. Hier möchte ich festhalten: Wer nach Marktschluss den Weg quer durch die Burg in die Felsengrotte schafft und zu diesem späten Zeitpunkt seine Aufmerksamkeit auf die Bühne zu richten, hat sich vollkommen frei entschieden und den Willen, Gezeigtes zu betrachten. Jenen, die dies ablehnen, stehen weit großzügigere, leichter zu erreichende, besser ausgestattete und beheizte Räumlichkeiten zur Verfügung um den Abend ausklingen zu lassen.   
Dort müssen/können sie Nichts derartiges sehen! Jedoch zeigt die gelebte Praxis, dass die anderen Räumlichkeiten fast verwaist sind und sich in der Felsengrotten die Leute aneinander drängen. Egal was gesprochen wird, was gelebt wird ist offensichtlich.

Huscarl: Wird es wieder eine Veranstaltung dieser Art auf Ihrer Burg geben?

EP: Da es für den einen oder anderen offensichtlich nicht zufriedenstellend gelaufen ist, die Besucherzahlen gering waren und der Aufwand, die Säle und Räumlichkeiten vor der Veranstaltung zu räumen und nach der Veranstaltung zu restaurieren und von neuem mit Möbeln zu befüllen, sehr groß war stellt sich die Frage der Sinnhaftigkeit. Auch dürfte die verwinkelte Struktur der Burg für ein derartiges Fest rein im Inneren der Mauern von Burg Plankenstein nicht optimal geeignet sein.
 
Viel von meiner Zeit und auch Kapital setze ich ein, damit wir als Team verschiedene Veranstaltungen auf der Burg für die Allgemeinheit ermöglichen. Während es eine Vielzahl von Veranstaltungen gibt wo der Profit im Vordergrund steht, versuchen wir mit möglichst guter Mundpropaganda und zufriedenen Gästen die Bekanntheit von Burg Plankenstein derart zu erhöhen, um ein Überleben dieser Anlage für die Öffentlichkeit zu erhalten. Es gibt genügend Burgen, welche nur noch von außen zu besichtigen sind. Ich habe die Hoffnung dass sich dieses Projekt früher oder später selbst erhalten kann, da ich nicht in der Lage bin über Jahrzehnte hinaus derartig große Mittel aufzubringen um die Erhaltung sicher zu stellen.
 
Wir wollen die äußerst positiv bewertete Maiveranstaltung des Vorjahres gerne dieses Jahr von 09.-12.05.2013 wiederholen und werden versuchen alles zu geben um das Mittelalter für Jedermann erlebbar zu machen. Hier ist das Areal für Mitwirkende und Gäste übersichtlicher angelegt, ohne Reiz oder Charme einzubüßen. Für Teilbereiche und Interessierte ist die Burg – welche die Mitte der Veranstaltung darstellt – ebenfalls geöffnet.

Eine Wiederholung der Veranstaltung rein im Inneren ist aus heutiger Sicht nicht besonders wahrscheinlich.
 
Huscarl: Vielen Dank für Ihre Mühe
 
EP: Ich bedanke mich für Ihr Interesse und erwarte mit Spannung Ihren Artikel. Vielleicht ist es Ihnen möglich ein bisschen auch in die Rolle des Burgerhalters oder Veranstalters zu schlüpfen um hier eine neue Perspektive zu eröffnen.
Außer der erwähnten  Facebook-Diskussion gab es eine Vielzahl an persönlichen aber auch schriftlichen positiven Stellungnahmen.

Ich habe immer noch die Hoffnung, dass die wenigen lauten, negativen Stimmen, letztendlich doch von einer Vielzahl der oft leiseren, positiven Stimmen übertönt werden können.

Weiterführende Links:




Der Bogenstand Gesierich

Fantasy Flagship

Isi's Spezereyen

Miroque - das Magazin

Radio Aena

Kultur- und Veranstaltungsgemeinschaft Eulenspiel

Vehi Mercatus

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1. Kommentar von anachronismus am 08.04.2013 um 14:13

Echt?
Da hat jemand zu Darstellern gesagt, sie sollen sich doch ein (kostenpflichtiges) Zimmer nehmen, wenn ihnen die Unterbringung in Räumen mit Minusgraden nicht passt? Ist das jetzt ein Gerücht oder ernst?
Also wenn das wirklich wahr ist, hätt ich als Darsteller aufgedreht. Das ALLERMINDESTE, was man erwarten kann, ist ein trockenes und warmes Platzerl, wo ma seinen Schlafsack aufschlagen kann. Ich wär einfach abgereist.

Alles in allem lese ich hier und aus der vorausgegangenen Online-Diskusion auf fb heraus, dass viele sich vielleicht einfach ein Eingeständnis von Fehlern und ein ehrliches "Entschuldigung" gewünscht hätten statt Rechtfertigungen und Schimpftiraden von jemandem, der es als Dienstleister eigentlich besser wissen sollte. Dass der Kunde König ist und dass man ihn auch im aufgebrachten oder im zu Unrecht aufgebrachten Zustand noch nett behandeln kann, das geht manchen Unternehmern nicht so wirklich ein, es schlägt sich aber immer merklich auf die Bilanzen nieder, wenn einmal das eigene Ego zurück gesteckt wird und man lächelt, auch wenns wehtut. Aber das ist wohl eine Frage des Servicebewusstseins.

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2. Kommentar von Neroly am 10.04.2013 um 12:42

vegetarisches Essen
...zum vegetarischen Essen muss ich sagen, dass ich der Chefin gegenüber erwähnt habe, dass ich nur genau eine Suppe essen kann (und auch bei der war ich mir nicht ganz sicher, wie vegetarisch sie wirklich war, aber sie war lecker) und es dann kein Problem war, für mein Markerl eine Portion Kartoffeln zu bekommen.
Ein Danke dafür!

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