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Foto (C) Florian Machl
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Mittelaltermarkt Traun - vom Regen in die Traufe?
Wie ein Wetterbericht: Wechselbäder von 'hoch' bis 'tief'
15. 5. 2008 - 10:00 - Florian Machl

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Ein Blick über das Lagergelände, getrennt vom Wassergraben.

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Das Wissensbringer-Zelt in aufrechtem Zustand. Man schrieb Windstärke 0-1 auf der nach oben offenen Wissensbringer-Skala.

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Der Verbindungsweg vom Innenhof zur Lagerwiese

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Schon anno 504 Strudelweltmeister gewesen? Augenzwinkernd glauben wir das nicht ganz, aber die Strudel sind ein Gedicht.

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Kartoffel wollen wohlgeköchelt sein. Die immer wieder auftauchende Kartoffeldebatte (weil historisch unkorrekt) nervt manchmal auch.

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Fredy erklärt auf Anfrage, daß in seinem Käsesalat keine Wurst verarbeitet wurde.

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Die beliebten und lehrreichen Workshops bei Viatoris Vitiosus.

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Via Nosta am Weg zum Umzug.

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Und da marschiert man auch schon munter um das Schloss...

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Es gibt immer etwas zu besprechen!

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Schandmaul Arnulf beim Dudelsack-Tuning

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Ambitioniert: die blutjungen Mittelalterfans einer Pfadfindergruppe

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Zu Gast im Lager: Barde Angus und seine ebenso musikalische Freundin deren Namen wir endlich einmal erfragen sollten.

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Isi und ihre Spezereyen standen unter dem direkten Schutz von Drachensporn, nachdem ihr Freund leider nicht am Fest teilnehmen konnte.

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Marktleben mit Musik von Rhiannon wie man sie kennt und liebt.

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Torxes von Freygeyst und Narrenknecht-Aushilfe "Schelmut" unterhalten die Vorbeiziehenden.

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Der Bogenschieß-Stand von Karl dem Kahlen fand guten Anklang.

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Bei Bierbrauer Ernesto konnte jeder selbst Brauereikenntnisse erwerben.

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Freundlich aber leider völlig ambientefreie Zone: das Zelt der Korbflechter und Besenbinder.

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Eine der vielen spontanen Jam-Sessions mit Beteiligung verschiedenster Gruppen.

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Modellieren von Drachenfiguren bei der Drachentöpferin.

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Pompo der Clown und Feuerkünstler durchschreitet den Markt auf Stelzen.

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Thomas, Herr des Zubers, beim Kassieren von Spannersilber und anderen Scherzen.

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Hungrige Narrenmäuler wollen gestopft werden.

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Heimliches Highlight: Rhiannon spielt leise stimmungsvolle Nummern wie Rabe, Rabe, die man live nur selten zu hören bekommt.

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Gut gelaunt und immer mit dabei: Ing. Harald Seidl, Bürgermeister von Traun.

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Besonderen Spaß macht die Rechtsprechung bei der Gerichtsverhandlung mit Via Nostra.

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Nach der Aburteilung wird sogleich vollstreckt.

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Und nach vollbrachtem, schweisstreibendem Tagwerk gibts feine Leckereien in der Narrenküche.

Am Wochenende vom 17. bis 18. Mai fand im Schloß Traun zum zweiten Mal ein mittelalterlicher Markt statt. Veranstalter ist die VEST, die Veranstaltungsgesellschaft der Stadt Traun, die alle zwei Jahre in Zusammenarbeit mit Sigrid Bergmann von Akultum Schörfling einen historischen Markt veranstaltet. Die Akultum Märkte sind von Schörfling bekannt, wo sie bis zur endgültigen Absage im Vorjahr eine lange Tradition hatten. Sie wurden immer für gute Qualität bei der Auswahl der Händler gerühmt und boten üblicherweise ein breitgefächertes Unterhaltungsprogramm von Gaukelei über Akrobatik bis hin zu mehreren namhaften Musikgruppen. Konnte der Markt in Traun diesen Erwartungen gerecht werden?

Schloß Traun ist die durch viele Baustufen gegangene Endform eines Bauwerks, das bis ins 12. Jahrhundert zurückdatiert wird. Es handelt sich um eine Wasserburg, von deren ehemaligen Grabenanlagen noch etwa das halbe Areal umschlossen wird. Im großzügigen Innenhof und den Wiesen rund um das Gelände fand der Markt statt. Auf den ersten Blick mochte man vermuten, es wäre ein eher kleiner Markt, doch sobald man den Innenhof verlassen hatte, befand man sich auf einem Rundgang auf Spazierwegen, die von Händlerzelten und Lagergruppen gesäumt waren.

Pech mit dem Wetter

Die Besonderheit von Traun in der heurigen Saison ist nicht nur, dass damit quasi der bisherige Fixpunkt Schörfling ersetzt wurde, sondern auch die Tatsache, dass es in Oberösterreich zwar viele Mittelaltervereine, aber ausgesprochen wenige Märkte gibt. Traun hätte also durchaus das Potential zu einer der schönsten Veranstaltungen in diesem Bundesland in sich. Die baulichen Gegebenheiten und die Veranstaltungsflächen sprechen ebenso für das Fest. Am besten verdeutlicht das die Aussage eines Einwohners: "Ich wusste gar nicht, daß wir mitten in Traun so schöne Flecken haben." Daß das Wetter nicht mitgespielt hat, ist eine andere Sache - obwohl: der Samstag war - trotz anderslautender Wettervorhersagen - weitgehend warm, trocken und angenehm. Nur wenige Wasserspritzer trauten sich durch eine manchmal dünn vorhandene Wolkendecke. Der Sonntag brachte dann aber leider Abkühlung und fast durchgehenden Nieselregen, was sich deutlich auf die Besucherzahlen auswirkte.

Publikum war schwer zu begeistern

Die Zahl des Publikums war, aus welchen Gründen auch immer, auch schon am Samstag nicht berauschend. An der Werbung konnte es nicht gelegen haben, diese war flächendeckend mit dem Bild eines in Vollplattenrüstung kämpfenden Foetibus-Ritter im Einsatz, kaum eine Zeitung brachte nicht mindestens eine kleine Vorankündigung. Und dieses wenige Publikum zeigte sich auch sehr verhalten. Die anwesenden Künstler mußten sich oft sehr anstrengen, um ein angemessenes Handgeklapper zu erlangen - im Vergleich zu anderswo etwas mager. Und auch der Blick in die Hutgeld-Körbe sprach dieselbe Sprache.

Musikerszene harmoniert beeindruckend

Der Markt wurde im Positiven vom Zusammenhalt der Musikerszene überstrahlt. Neben Rhiannon und den Schandgesellen war auch Barde Angus mit einiger Begleitung anwesend, ausserdem die "Lagermusiker" von Viatoris Vitiosus und auch Helmut Grabherr, den wir erst ein Wochenende zuvor bei der Tuivelsminne angetroffen hatte. Dieser fungierte hier zwar eigentlich als Narrenknecht für Torxes von Freygeyst, ließ es sich aber nicht nehmen, auch selbst hin und wieder zum Instrument zu greifen. So entstanden neben den regulären Auftritten und Konzerten auch immer wieder spontane Jam-Sessions an verschiedenen Stellen des Geländes. Ein Musiker oder eine Gruppe begann zu spielen, andere stimmten ein und bildeten ein harmonisches Ganzes. Daraus entstanden Stimmungsbilder, die eine einzigartige Erinnerung bilden. Zum Beispiel am Sonntag, wo sich Rhiannon entschloss, ihre leisen Nummern im Bereich der Zeltlager zu spielen. Inmitten von ausladenden Bäumen hörte man Klänge, die man aufgrund der Bandumstrukturierung von Rhiannon in letzter Zeit eher selten hören durfte. So erfreute das wunderschön-melancholische Lied "Rabe, Rabe" das Ohr, das vor allem von Konzerten und der CD bekannt sein dürfte. Die Vollblut-Musikerin Karin, die zu der Formation dazugestoßen ist, feierte damit ihr Gesangsdebüt innerhalb der Gruppe und traf nicht nur jeden Ton auf eine berührende Art und Weise, sondern arbeitete auch beeindruckend die ganz besondere Essenz der Nummer heraus. Und wo wir schon bei CDs angelangt sind: Schandmaul Arnulf und seine Schandgesellen haben ihre erste Silberscheibe fertig und konnten am Markt auch schon einige Stücke davon an den interessierten Musikliebhaber bringen. Auch Ernesto, Leiermann von Wien, war immer wieder mit seinen imposanten Instrumenten und traditionellem Liedgut zu sehen und zu hören. Darüber hinaus war Stefan Reisenzahn von den Gasslspielern anwesend, der in die hohe Kunst des Instrumentenbaus einführte und so manches Mal mit virtuosem Solospiel oder Teilnahme an den gemeinsamen Sessions überzeugte.

Einblicke auf die Lagerwiese

Doch nicht nur Musikgruppen entwickelten sich. Präsentierte sich das Lager des Linzer Vereins Via Nostra in Aggstein noch ein wenig verschlossen, sah man bereits beim zweiten Markt mit ihrer Beteiligung eine willkommene Öffnung. Ein weitgezogenes Lager mit vielen Sitzmöglichkeiten und Ansprechpartnern wirkte einladend und wurde durchgehend von Szenemitgliedern als auch Besuchern genutzt - und auch einige Nachtschwärmer fanden dort eine eigentlich ungeplante Herberge. Dasselbe kann man vom Lager der Viatoris Vitiosus sagen, wo den ganzen Tag über fleissigst Handwerk betrieben wurde und Scharen von Schaulustigen selbst Hand anlegen durften oder kompetente Auskunft erhielten. Etwas unglücklich gelegen war das Lager der Drachensporn, die im Prinzip als Außengrenze zum Festgelände genutzt wurden. Waren zu wenig Zaun-Elemente vorhanden, oder was führt dazu, dass eine Lagergruppe halb außerhalb, halb innerhalb des Geländes positioniert wird und somit wohl die Funktion eines wehrhaften Grenzdorfes übernehmen muß? Doch auch dort, wie auch im Lager der eigens aus Bayern angereisten Fötibus Ritter herrschte trotz der feuchten Wetterlage durchgehend gute Laune. Mit dabei war auch eine ambitionierte, sehr junge Pfadfindergruppe mit selbstgebastelten Belagerungsmaschinen. Hier hoffen wir auf ein ungemindertes Interesse der Beteiligten auch in Zukunft, da hier sicher Potential für eine ernstzunehmende Mittelaltergruppe schlummert. Unbedingt hervorheben sollte man die militärisch perfekte Organisation der Drachensporn, die ihr gewaltiges, umfangreich ausgestattetes Lager immer innerhalb kürzester Zeit aufstellen und auch wieder abbrechen können. Insgesamt war das Feldlager in Traun sehr imposant anzusehen, da jeder der Vereine eine große Anzahl an Zelten aber auch Mitgliedern aufbieten konnte. Egal ob sich der Besucher eher für wilde Krieger oder sanfte Musiker und Handwerker interessierte - jeder kam auf seine Kosten.

Anderswo: Futterneid und Denunziantentum

Bedauerlicherweise war nicht alles eitel Wonne. Ganz im Gegenteil war Traun ein Markt, wo Denunziantentum aufgrund von Neid und Mißgunst schon vor dem Fest für große Unruhe sorgte. Die Mißstimmung ist einem Marktgastronomen zu verdanken, der es sich nicht nehmen läßt, über alles und jeden nur das Schlechteste zu verbreiten - und es schien teilweise auch auf fruchtbaren Boden gefallen zu sein, was unter anderem durch zweierlei Maß der Auflagen für die anwesenden Gastronomen deutlich sichtbar wurde. Zwei Tage vor dem Markt kam die absurde Vorschrift auf den Tisch, man dürfe keine Gasbetriebenen Anlagen nutzen. Das wäre angeblich Gesetz. Nun, es wurde bislang drei Tage lang recherchiert und keine offizielle Stelle gefunden, die von diesem Gesetz gewußt hätte. Betroffen waren unter anderem Met Thomas, Isis Spezereyen, der Sündenbock Zuber und die Narrenküche von Torxes. Dass bei der schlosseigenen Gastronomie gleich drei Gasflaschen zum Einsatz kamen und ca. die Hälfte der tatsächlich existierenden Vorschriften für Festveranstaltungen nicht eingehalten wurden, interessierte offenbar keinen. Diese Veranstaltungsvorschriften wurden den Marktfahrern übrigens erst am ersten Tag der Veranstaltung ausgehändigt - unterhaltsamerweise sogar in einer veralteten Fassung, was für einigen Ärger sorgte - zudem konnten beim besten Willen in dieser Zeit nicht alle Vorgaben eingehalten werden. Es war für niemanden verständlich, warum Einzelpersonen, deren eigenes Angebot perfekt ambientetauglich ist und deren Produkte weithin guten Ruf genießen, eine Quelle derartigen Unfrieden sein müssen. Statt auf die eigene Leistung stolz zu sein, wurde hier alles schlechtgeredet was rundum zu finden war - und somit die Laune von vielen auf einen Tiefpunkt gebracht. Stichwörter, die uns dazu einfallen sind "unnötig" und "unverständlich", aber mancher kann wohl nicht aus seiner Haut. Übrigens: Etwas angenehmere Gastonomie-Kollegen haben statt brutaler Rundumschläge einfach vor dem Fest in die Zeitung geblickt, den Wetterbericht akzeptiert und angepaßt Vorräte eingekauft.

Durchgehend hohe Qualität der Gastronomie

Wie schon in Oberwaltersdorf beobachtet, war auch in Traun eine durchgehend hohe Qualität bei der Gastronomie zu bemerken. So schuf Fredy mit seinen vier kulinarischen Ständen, allesamt in sehr schöner Holzoptik gehalten, am Fuße mächtiger Bäume eine wahre Gastronomie-Oase. Besonders am Abend bot diese Anordnung ein imposantes Bild, sei es der stimmige Gastgarten oder die vielen Fackeln und Öllampen. So könnte ein Platz zum Wohlfühlen aussehen. Wieder mit dabei war auch Torxes mit seiner Narrenküche. Der Stand wurde vom Gauklerteam Halibux betreut, die nicht nur ins Ambiente passende Speisen servierten, sondern auch mit diversen Späßen unterhielten. Die Deko des neuen Standes wurde inzwischen stark aufgewertet, verschiedene 'Narrenbunte' Elemente wirken als echter Hingucker und Torxes' Lieblingsmarionette Pax wacht von hoch oben über das Geschehen. Mit dabei auch Isi mit ihren Spezereyen, verschiedene Leckerbissen aus den Zelten von Fahrend Volk, die Wanderbäckerei aus Deutschland und der Strudelbäcker, dessen Qualität weithin gelobt wurde. Man kann es nicht oft genug betonen, Strudelbacken kann er vorzüglichst, der Strudelbäcker, auch wenn wir ihm nicht glauben, daß er schon im Jahr 504 Strudelweltmeister geworden ist, wie im Stand beschildert. Interessant befanden wir auch das Angebot der Marmeladenhändlerin Gabriel, die verschiedenste exotische Sorten führt, die schon fast an die Handwerkskünste der Schokoladenmanufaktur Zotter erinnern. Die ansässige Gastronomie zeichnete sich einerseits durch hohe Qualität und freundliche Bedienung aus - andererseits aber leider auch durch wenig Einfallsreichtum und Anpassungswillen. Nur etwa die Hälfte des Bedienpersonals ließ sich in Renaissancegewänder kleiden, die angebotenen Speisen entsprachen wohl durchgehend der normalen Tageskarte. Glücklicherweise waren die Sonnenschirme im riesigen Gastgarten in einem schlichten weiß gehalten, sodaß hier optisch hauptsächlich der aus Biertischen bestehende Essens-Stand und die buntbedruckte Eis-Truhe negativ auffielen.

Unterhaltungsprogramm

Beim Unterhaltungsprogramm lässt sich Organisatorin Sigrid Bergmann selten lumpen - auch wenn einige Künstler der Ansicht sind, dass es nett wäre die Verträge schon vor der Veranstaltung zu bekommen. Das vielfältige Spektrum der Musiker wurde ja schon beschrieben, daneben gab es Späße und Gaukeleien von Torxes es traten Seiltänzer, Stelzengeher, Jongleure auf - zu jeder Zeit war irgendwo etwas los. Die Gruppe Via Nostra führte mit Unterstützung von Bürgermeister, Torxes und Arnulf eine Gerichtsverhandlung nach recherchierter historischer Gesetzeslage vor. Inhaltlich sehr lehrreich, durch die Mitwirkenden sehr unterhaltsam, hätte man sich dennoch mehr Mitwirkende mit Stimmausbildung oder Mikrofonverstärkung gewünscht. Spektakuläre und zugleich unterhaltsame Schaukämpfe gab es von den Foetibus Rittern zu bewundern, wahre Meister ihres Fachs, die trotz der naturgemäß kriegerischen Inhalte groß und klein zu begeistern wussten. Ausgesprochen sympathisch fiel Feuerkünstler Pompo auf, der sein Können als Jongleur und Feuerschlucker mit großer pantomimischer Ausdrucksfähigkeit kombinierte. So erzählten auch viele nach der großen Abendshow am Samstag, dass dies der unangefochtene Höhepunkt des Marktes gewesen wäre. An vorderster Front Pompo, der seine Feuerstäbe vier Meter hoch durch die Luft wirbelte, dahinter Torxes mit seinen unvorstellbar hohen Feuersäulen - und auf der Bühne eine bunte Mischung aus allen anwesenden Musikgruppen, die gemeinsam musikalisch unterhielten. Einige Besucher und Akteure erholten sich dann noch bis in die frühen Morgenstenden im Badezuber Sündenbock, der diesmal mit stark verbesserter Dekoration - einem selbstgefertigtem Wandgemälde - auf sich aufmerksam machte.

Schwache Mischung an Händlern, einige Handwerker

Ungewohnt dürftig fiel die Auswahl der Händler aus. Hier kritisieren wir die Konzeptlosigkeit in der Zusammenstellung - von manchen Produktgattungen gab es vier Anbieter, von vielen höchstens einen oder keinen. Wer sich für Waffen und Rüstungen interessierte, musste sich mit einem Händler zufriedengeben und auch das Angebot an Gewandungen war eher dürftig. Gleich am Eingang waren einige Händler postiert, die überhaupt nicht ins Bild passten. Die übliche Veranstalterausrede bei solchen Ständen ist "wir mussten sie nehmen, weil wir aus politischen Gründen auch lokale Anbieter berücksichtigen müssen". Wir gestehen - wir haben in Traun nicht nach dem Grund gefragt, aber so unterschiedlich wird er nicht sein. Eine Überraschung bereitete der Wissensbringer mit seinem reichhaltigen Angebot an Büchern, Magazinen und Tonträgern. Das Zelt war nahezu kerzengerade aufgestellt, die Windstärke am Markt kann deshalb mit "Wissensbringer 0-1" angegeben werden. Schmuck verschiedenster Art gab es dafür an jeder Ecke zu finden. Bei den Handwerkern sah man auch schon Märkte mit mehr Angebot, doch hier hielt man sich eher im Mittelfeld. Zu bewundern war ein Korbflechter, ein Besenbinder, ein Schmied, über den Lagergruppen viel Gutes zu berichten wussten, sowie Bierbrauer Ernesto. Nicht zu vergessen die fleißigen Handwerker in den Lagern von Via Nostra und Viatoris Vitiosus, die dem Publikum bei Workshops verschiedenste Techniken näherbrachten.

Bogenschießen, Axtwerfen und... Blechdosen?

Diesmal konnten die Besucher beim Bogenstand von Karl dem Kahlen ihre Geschicklichkeit unter Beweis stellen, der gemeinsam mit seiner charmanten Gattin die Nachwuchs-Bogenschützen betreute. Axtwurf war im Lager von Drachensporn möglich. Für Kinder gab es die Möglichkeit zum Kinderschminken, es wurden dabei einige sehr prachtvolle Kreationen gezaubert. Und auch im Zelt der Drachentöpferin bot man eine willkommene Beschäftigungsmöglichkeit für die Kleinen, die von vielen Eltern dankbar angenommen wurde. Vollkommen entbehrlich hingegen empfanden wir den ORF-Stand, der glücklicherweise außerhalb des Festgeländes aufgebaut war. Wie üblich, wenn ein großes Medium einen Markt "sponsert", wurden hier weithin sichtbare Fahnen aufgezogen, modern bedruckte Textilbahnen, völlig unpassende Zelte und Kleidungen - gibt es denn wirklich keinen Veranstalter, der mit seinen Werbepartnern einmal ein vernünfiges Konzept ausarbeiten kann, das dem Anlass angemessen ist? Wenn hier Besucher mit Bällen auf Blechdosen schiessen, in einem Ambiente das ein herkömmliches Volksfest deutlich unterbietet, dann ist das dem ersten guten Eindruck eines historischen Marktes mehr als abträglich.

Fazit

Traun war für mich ein Markt, auf dem teilweise eine so trübe Stimmung lag wie die Farbe der dichten Wolkendecke des Sonntags. Es waren viele Attraktionen vorhanden, aber irgendwie kam nichts so recht in Schwung. Das verhaltene, spärliche Publikum, die oben beschriebene Mißstimmung - all das waren Punkte, die ein herausragendes Markterlebnis verhinderten. Ich würde mir ein besseres Konzept bei der Wahl und Aufteilung der Stände wünschen. Wie auch immer man das in Traun anstellen kann: ein Mittel, um die Bevölkerung zu begeistern, muss wohl erst gefunden und dann erfolgreich eingesetzt werden.


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1. Kommentar von Rene am 20.05.2008 um 12:17
Danke für die Mithilfe
Hallo,

von den im Artikel beschriebenen Querelen haben wir nicht viel mitbekommen. Zumindest ich nicht. Das Einzige, was uns stimmungsmäßig zusetzte, war das Wetter am Sonntag.

Was auch ich beeindruckend fand, war das Aufgebot an Künstlern für diesen ja eher kleinen Markt. Da hatten die Organisatoren viel für die Besucher aufgeboten.

Von der Gastronomie habe ich nicht viel mitbekommen. Unsere Lagerköchin sorgt immer mit erstaunlicher Effizienz dafür, dass man kaum zum 'Fremdessen' kommt. Selbst das kostenlose Essen, dass der Veranstalter den Lagergruppen und Künstlern geboten hat, habe zumindest ich sausen lassen.

Ich möchte an dieser Stelle noch etwas nachholen, was wir während des Markts leider versäumt haben, und was mir im Nachhinein ziemlich peinlich ist: Diejenigen vorzustellen, die uns bei der Gerichtsverhandlung unterstützt haben.

Ich möchte mich daher bedanken bei:
- Arnulf dem Schandmaul
- Torxes
- Max von der Narrenküche
- Jakob Marberger (So wa[h][r]s)
- Den Mitspielern von Viatoris Vitiosus
Und natürlich bei Bürgermeister Ing. Harald Seidl.

Es war Klasse, wie Ihr uns unterstützt habt, und es hat zumindest von unserer Seite aus großen Spaß gemacht, mit euch zu spielen. (Ich hoffe, auch euch hat es Spaß gemacht.)

Was die akustischen Problem angeht, da hat Florian zweifelsohne Recht. Bei unserem nächsten Auftritt in Purgstall werden wir hoffentlich Headsets und Lautsprecher verwenden können, und für Märkte, auf denen das nicht geht, hilft nur: Üben. Torxes schafft's ja auch ohne Micro :-))

René (Via Nostra)

2. Kommentar von Die Huegelfee am 20.05.2008 um 12:36
Lieber Flo,
die Freundin vom Angus heißt Kathrin, oder Kathrin die Schmiedin, um ganz genau zu sein =)

3. Kommentar von Skima am 20.05.2008 um 13:07
Schnell vergangen...
ist das Wochenende. An Sigrid Bergmann möchte ich hier gerne ein Kompliment ausrichten - trotz merkwürdigen Vorschriften schafft sie es immer wieder einen Weg zu finden um ihre Veranstaltungen aufblühen zu lassen. Wie schon gesagt hat der Markt ein riesen Potential und ich bin schon gespannt, was uns von Sigrid noch erwartet - an kreativen Ideen mangelt es ihr keineswegs!

Positiv zu erwähnen ist auf jeden Fall die Verpflegung der Darsteller und Künstler - noch nie habe ich als Vegetarierin so gut auf einem Markt gegessen! Einmalig :-)

Weiters hat mir die Gerichtsverhandlung sehr gut gefallen, die nicht nur unterhaltsam, sondern auch sehr lehrreich war. Auf Mikrofone kann man denke ich auch weiterhin verzichten - einige Mitwirkende mit kräftiger Stimme wären aber sicherlich hilfreich. Die Zusammenarbeit der Gruppen untereinander hat aber super funktioniert! Habt ihr gut gemacht :-)

Wen ich noch hervorheben möchte ist die Dame mit den Specksteinen. Es ist erstaunlich, was sie alles quasi nebenbei bei ihren Workshops vermittelt. Das Material und ihre Ausführungen haben mich begeistert, so hoffe ich, sie des öfteren auf Märkten anzutreffen.

Über den Besuch von Angus samt Anhang habe ich mich natürlich auch sehr gefreut! Er ist immer wieder eine Bereicherung :-) Seine "musikalische Freundin" ist übrigens Kathrin die Schmiedin. Ihre Kunstwerke könnt ihr auf http://edlemetalle.de bewundern - wirklich sehenswert!!!

Bei dem Wetter abzubauen ist natürlich nicht so lustig, aber was solls - die schönen Stunden waren für mich überwiegend!

4. Kommentar von Griessu am 20.05.2008 um 13:20
War schön
Um mal an deinen Bericht was aus zu setzen, (gibt es denn wirklich keinen Veranstalter, der mit seinen Werbepartnern einmal ein vernünfiges Konzept ausarbeiten kann), in diesem Fall sage ich nur, achte auf deinen Bericht von Purgstall 2007 und den Werbeträger der Reifeisenbank.

Zum Markt selber.
Er war eigendlich recht net, auf grund der Wetter lage auch etwas Ruhiger als anderswo. Leider wahren nicht wirklich viele unterschiedliche Händler anwesend, einen Gewandungsstand z.B. habe ich garkeinen gesehen.

Alles in allem war der Markt sehr nett auch wenn ein bestimmter Redaktör trotz versprechen sich nicht in den Badezuber wagte *gg*.
Achja noch etwas ich bin keine WASSERLEICHE ok.

Gott zum Gruße
Griessu

5. Kommentar von Florian Machl (Administrator) am 20.05.2008 um 15:24
Ein Ritter-Pappschild ...
... wie in Purgstall ist noch kein Konzept. Es ist ein angenehmer Anfang. Unter Konzept verstünde ich z.b. dass alle Menschen an den Kassen statt dem allerorts üblichen Faschingsgewand z.B. einen Raiffeisen-Wappenrock mit dem alten Logo ohne modernem Schnickschnack tragen. Es gibt sehr viele Firmen, deren Logo man einfach auch in einer genähten Form verwenden könnte.
Oder ein Sponsor sein Wappen-Logo auf die Tonbecher aufbringen lässt. Oder schöne genähte Stoff-Fahnen statt der üblichen Zeitungswerbungs-Plastikfetzen... etc. Man braucht nur ein wenig Einfallsreichtum und guten Willen. Meistens sieht man nur hässliche aufblasbare Plastikwürste und Transparente, die jegliche Stimmung zunichte machen. Bin schon gespannt, was diesbezüglich in Schärding wieder herumstehen wird.

6. Kommentar von mina am 20.05.2008 um 17:56
schade schade ...
... dass ich so ein tolles fest - trotz schlechtwetters - verpasst habe ... und noch dazu wegen einer bösen grippe und mittelohrentzündung ...

7. Kommentar von Narr am 20.05.2008 um 18:42
Viele liebe Freunde
Also zuallererst möchte ich mich bei allen Künstlern im besonderen Pompo bedanken.
Es war echt volll toll mit ihm zusammen zuarbeiten.
Auch Rhiannon, Schandgesellen, meine Bergritter, Via Nostra, Drachensporn und Viatoris Vitiosus ihr wart echt supi.

Aber ich möchte jemanden eigendlich jemande oder so besonders herausheben und zwar meine fast Hexe von Hali Bux die Franziska (11 Jahre) die mit den Leucht Pois echt beeindruckt hat und Begeisterung hervorgerufen hat.
@Franzi weiter so und du wirst/bist eine ganz GROßE.

Zu allen anderen gilt schweigen ist Gold.

herzlichst euer Narr

8. Kommentar von halibux am 20.05.2008 um 19:23
Nachwuchsförderung
Natürlich bin ich als Mutter total und komplett voreingenommen und sowieso der Meinung, dass meine Tochter die Allerbeste meiner Töchter ist ;-)
Ich möchte mich bei allen Teilnehmern der Feuershow - Torxes und Pompo und den Schandgesellen und ganz speziell bei Rhiannon (für das Lied) bedanken. Franziska hat sich sehr gefreut, dass sie auch auftreten durfte und nachdem ihr anfangs die Knie sehr geschlottert haben, war sie nach ihrem Auftritt sehr, sehr stolz.
Aber echtes Feuer erlaube ich ihr trotzdem erst, wenn ich´s nicht mehr verbieten kann :-)
Nochmal Danke an alle
Bux

9. Kommentar von Perfuga am 20.05.2008 um 19:45
Es war wunderschön
Da es erst der zweite Mittelaltermarkt war, den ich besucht habe, kann ich natürlich nichts objektives schreiben, aber mir ist vor allem die angenehme Stimmung aufgefallen. Wirklich jeder einzelne Anwesende hat einen freundlichen, heiteren und gelassenen Eindruck gemacht. Ich habe mich wie in einer großen Familie gefühlt. Mit großer Begeisterung habe ich Rhiannon und die Schandgesellen gehört. Sie haben es geschafft, jegliche Unannehmlichkeit wie Hunger, Durst, Kälte und Nässe völlig zu vergessen und sonnige Wärme zu verbreiten. Rhiannon haben außerdem geduldigst alle Fragen, bezüglich des Geschichtereferates meines Sohnes beantwortet. Die wunderschönen leisen Lieder habe ich auch besonders genossen.
Bin noch heute mit breitem Grinsen in der Mariahilferstraße durch den strömenden Regen getänzelt. Ich fürchte, mich wird Regen jetzt immer an Traun und einen unvergesslichen Tag erinnern.....

Liebe Grüße, Perfuga

10. Kommentar von BuboNulus am 20.05.2008 um 20:35
Ui, lustig wars
Also die Bekleidung der "Veranstaltungsschlümpfe" im Glanzfaschingsponcho hatte durchaus etwas Schmerzhaftes, aber trotzdem ist das ganze Festchen seit dem letzten Mal deutlich gewachsen (Größe+Stil) kommt mir vor.

Dass die Besucher nicht wirklich wussten wann sie applaudieren sollten ist sehr stark aufgefallen. Aber irgendwer hat dann sowieso immer ein JUBÄÄÄHL reingegröhlt, dann gings. Mag vielleicht daran liegen dass man ab und zu mitdenken muss ob man jetzt klatschen/gröhlen darf/soll oder nicht. Wer weiss.

Ganz besonders in mein Herz geschlossen hab ich an diesem Abend (spääääätabends) den guten Ernesto ... weil im Fass noch Bier war und ich zugreifen durfte, da jongliert sich gleich nochmal so beschwingt.

Große Augen an die mini-Halibux-Frau, tolle Show! Hut ab!

Großes Danke an die Zubertruppe, für Spaß und Met und Unterstand und sowieso und überhaupt. (Bussl von meiner Flauschemaus)
Besonders spaßig war die 2 Uhr früh Jongliersession :D

Entschuldigen möcht ich mich bei der Nachtwache, die hab ich anscheinend des Nachmittags mit der Peitsche lautstark um den Schlaf gebracht.. upsi.

Alles in allem, feines Fest.
P.S.: unter der Bühne schläft sich ganz gut

Ahja, gibts eigentlich schon eine Anlaufstelle wo ich die ganzen Fotos vom Fest unterbring?

11. Kommentar von das Schandmaul am 21.05.2008 um 01:19
Für mich...
...war es bisher das schönte Fest dieser Saison, da wir zwar (so mein Eindruck) die meiste Zeit gespielt haben, aber es sich nie wie Arbeit angefühlt hat. Seien es die Umzüge, das Spielen mit den eigenen Leuten, das Zusammenspiel mit Angus (kleine Auffrischung, warum wir in Burghausen viel Spaß hatten) und natürlich der Auftritt der "Traun Allstar Bigband", Frauen und Männer mit 6 Dudelsäcken und 4 Trommeln... - ich hatte fast immer Partystimmung.
Das Publikum war mal so, mal so - das möchte ich jetzt nicht über einen Kamm scheren - manche zäh, andere sind voll mitgegangen...

Was die Sonntäglichen Besucher betrifft: ich hätte mir weniger Leute und mehr Regenschirme erwartet. Ich fand, die (vorhandenen) Gäste waren hart im Nehmen. Die Versorgung durch die Veranstalter war gut und die Gäste haben sich - nach meiner Einschätzung auch wohlgefühlt.

LG, Arnulf
(hab Euch alle lieb)

12. Kommentar von vonderauen am 21.05.2008 um 07:56
Schöner Saisonstart
Also für mich wars der erste Markt der Saison , und es war toll , all die lieben alten Bekannten wieder mal zu treffen und zu kommusizieren.

13. Kommentar von tina am 21.05.2008 um 10:44
regenstimmung...
also für mich war es ein recht gemütlicher markt mit vielen tolles gesprächen ( auch wenn ich mir etwas mehr gute STände erhofft hatte ). irgendwie war die kombination der anwesenden darstellern sehr angenehm... es wurde auch viel zusammen gemacht u das war wirklich schön!

wo ich arnulf recht gebe ist dass die paar leute die am so kamen dafür wirklich interessiert u ganz gut drauf waren. besser als das publikum am sa nachmittag...

14. Kommentar von Florian Machl (Administrator) am 22.05.2008 um 10:04
Veranstalterrückmeldung
Das Gesetz bezüglich der Verwendung von Flüssiggas wäre eine Verordnung des Landes, die künftig in jedem Bundesland eingeführt werden solle. Es würde vorsehen, dass Flüssiggas-Behälter nicht öffentlich zugänglich zu positionieren sind und 5m Abstand vom Gasbehältnis zum Zuschauerbereich einzuhalten ist. Wir werden dies in der kommenden Woche bei der Landesregierung hinterfragen. Von einem Gas-Verbot sei jedenfalls nie die Rede gewesen.

Die Gastronomie, die sich nicht an die Vorgaben gehalten hätte, wäre als außerhalb des Veranstaltungsbereichs zu betrachten und falle nicht in die Verantwortung der Veranstalter. Die Veranstalter hätten keine Strafzahlung riskieren wollen und darum auf die penible Einhaltung aller Vorschriften und Verordnungen geachtet.

15. Kommentar von Narr am 22.05.2008 um 14:06
keine Probleme und auch sonst gut
Also hier an dieser Stelle sei gesagt die Narrenküche hat und hatte keine schwierigkeiten Gesetze einzuhalten und zubefolgen.
Wir sind halt flexibeeelllll.

Auch war der Markt für die Narrenküche durchaus ein Erfolg, viele liebe Gäste und Besucher. Da gleich ein herzliches Danke an all unsere Gäste, wir werden euch weiterhin versuchen zu verwöhnen und zu Überaschen,gleich am 23 mai im Cembrankeller gehts weiter, juhhuuuu..

Maximus der Koch und meine wenigkeit sind sehr zufrieden und haben auch den Wetterbericht studiert und somit gut kalkuliert.
Wir sind auch der Meinung das jeder eine Daseinsberechtigung besitzt und somit blöd Gerede einen nur selber schadet, darum werden wir uns immer um gute zusammen Arbeit bemühen.

Wer nicht will der hat schon wer nicht kann der ....... solls bleiben lassen.

Wir leben zum Glück für alle in einen freien Land und auch nicht mehr im Mittelalter, das sollte jeder beherzigen und wenn jemand nicht damit zurecht kommt darf er gerne zu uns kommen und uns sein Herzilein ausschütten wir reden mit jeden.

Viel liebe Füße die Narrenküche

Und bitte die Welt ist viel zu ernst um ernst genommen zu werden

16. Kommentar von philipp prudlo am 22.05.2008 um 16:38
Ein schönes Fest trotz Sonntagsregen
Uns, den Foetibus Rittern aus Füssen, hat das Fest in Traun sehr gut gefallen.
Es war mal schön, keinen "Umzugsstress" zu haben.
Ich finde das das Fest im vergleich zum ersten mal, wo wir auch schon zu gast sein durften, eine absolute Steigerung hatte.
Besonders schön war es nach der langen Winterpause unsere guten Freunde wieder zu sehen! Torxes, nicht traurig sein, das wir am Samstag kein so gutes Sitzfleisch hatten bei deiner Narrenküche, aber wir waren einfach platt!
Und die kleine Musikeinlage mit Rhiannon und uns Musikalischen Analphabeten war doch auch nicht schlecht!

Ach ja,Kleiner Tipp an Torxes: Sag deiner lieben Mitarbeiterin in der Narrenküche doch sie soll beim nächsten mal nen Kaffee für den Hauptmann der Foetibus Ritter da haben;-)

Kaffee nicht Kaafeeee........;-)

Ein herzliches Danke an Drachenspornfür die freundliche leihgabe der Armbrust für unseren Schaukampf und an Met Thomas für den schönen Steinkrug und natürlich an Sigrid und die Orga für die sensationelle Verpflegung und die hübschen Kassenmädels !!

Philipp Prudlo
oder
Wolf von Schwangau
1. Hauptmann der Foetibus Ritter

17. Kommentar von halibux am 22.05.2008 um 17:20
Kaffeeeeeee heißt das !! oder @Philipp
Wir - die Halibuxe - sind immer und überall mit unserer Kaffeeee-maschine unterwegs und haben - was Geschmack und Aussprache betrifft - auch schon Entwicklungsarbeit in deutschen Landen geleistet
Und auch dich werden wir noch überzeugen !
Also, bei nächster Möglichkeit bist du herzlichst auf einen Kaaffeee in einem Häferl eingeladen (=so ähnlich wie Kaffee in Tasse, nur besser :-)

liebe Grüße

Bux + Hali

PS: Und nur der Vollständigkeit halber und damit die Narrenküche keine Schwierigkeiten bekommt: es war immer unser privater Kaffeeeee, den wir mit Freunden geteilt haben. Torxes hat nie Kaffee verkauft oder sonstwie an Kunden angeboten.

18. Kommentar von G-G am 27.05.2008 um 18:02
Lob wird dankend vermerkt!
Wollte nur mal vermelden, dass die "Marmeladenhändlerin" sich für ihre Kreationen selbst in die Küche stellt, ebenso wie für den Schmuck, den sie auch führt, in die (eigene) Werkstatt. Jedenfalls, ein Dank fürs Lob.
Dem Lob für Via Nostra für ihr gastfreundliches Lager kann ich mich nur anschließen. Wenn man mit seiner beinahe mittelalterlichen Kutsche fix und fertig ankommt und von eben diesen Nachbarn mit Eiskaffee (oder, Halibux, war es Kaffeeeeee?) aus der Dose gedopt wird, dankt man Gott für die Jetztzeit, dass es so etwas schon gibt und für so liebe Nachbarn! Klar, dass man da Abends einfällt, wie wohl auch jener junge Mann, welcher auf der hölzernen Bank selig einschlummerte und es wohl nur der mit der späten Stunde begründeten Bequehmlichkeit der Anwesenden verdankte, sich nicht - nur zur Sicherheit, versteht sich - durch sein langes Blondhaar an die Bank gebunden zu finden. ;-)
Dass die Besucher sehr zäh in ihrer Begeiserungsfähigkeit waren, lag wohl an regionalen Eigenheiten.

19. Kommentar von halibux am 27.05.2008 um 19:55
@ G-G
;-) was aus der Dose kommt, muss Kaffee sein.
Für Kaffeeeeee braucht man und frau kochendes Wasser und gemahlene Bohnen.
Im Falle des Kaffeeees ist mir - wie wahrscheinlich nicht verborgen geblieben ist - die Authentizität sehr wichtig, die des Kaffees, nicht die des Mittelalters !
lg
Bux

20. Kommentar von G-G am 28.05.2008 um 20:33
Kaffeeee!
Also, wenn die Mittelalterleute gewußt hätten, was sie mitbringen, hätten sie die Türken eingeladen... Bei mir Koffeinjunkey rennst Du offene Türen ein! Habe gerade meinen Lehrsaal im BfI um eine Keffeemaschine bereichert, weil mich sonst der Kaffeeautomat ins Armenhaus oder der Koffeinentzug ins Irrenhaus gebraxcht hätte. In diesem Sinne, wir erkennen uns wahrscheinlich am Kaffee aus dem Tonkrug? LG,GG

21. Kommentar von Petra am 29.05.2008 um 00:48
Es war ein Gewandungsstand da!
Lieber Griessu,
es war genau ein Gewandungsstand mitten im Innenhof von Brunhildes Gewandungen. Wollt ich nur mal so gesagt haben.... ;-)
Gott zum Grusse
Petra

22. Kommentar von Florian Machl (Administrator) am 29.05.2008 um 08:16
Ein Gewandungsstand...
... war da, sogar ein recht guter. Im Artikel steht "Das Angebot an Gewandungen war eher dürftig." - Das zielte nicht auf die Qualität der Gewandungen, sondern auf die Anzahl der Stände - im Vergleich zu sehr, sehr vielen Schmuckhändlern. Es ist für Markthändler hochproblematisch, wenn aus ihrer Produktgattung zu viele Mitbewerber anwesend sind, weil die Verkaufszahlen somit zwangsläufig sinken. Hier ist ein gutes Management der Veranstalter im Vorfeld gefragt, um Chancengleichheit zu schaffen.

23. Kommentar von Griessu am 29.05.2008 um 11:14
Ein Gewandungsstand
Ich sagte ja nicht das keiner da war, sondern das ich keinen gesehen habe.
Warum auch immer????


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