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Bildquelle: Dr. Lothar Jahn / Minnesang.com
Musikanten beim Vortrag im Kaisersaal

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Dr. Lothar Jahn auf Burg Trifels

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Minnesänger Knud Seckel

Bildquelle: Dr. Lothar Jahn / Minnesang.com
Ministerpräsident Kurt Beck als Kaiser.

Fußkuss für Ministerpräsident Kurt Beck
Stauferfest auf Burg Trifels
9. 9. 2010 - 08:00
Dr. Lothar Jahn


Am 7. und 8. August fand auf Burg Trifels das Stauferfest statt. Am Fuße der Burg gab es einen Mittelaltermarkt, auf der Burg selbst lebten die Künste der Stauferzeit auf: Tanz, Dichtung, Musik, Gesang und höfische Umgangsformen zur Zeit der Stauferkaiser wurden vorgestellt, dazu gab es Hintergrundinformationen über die Gefangenschaft von Richard Löwenherz auf der Burg, über die Rolle der Staufer als Mäzene und Förderer der Kunst und über die bewegten Zeiten der Kreuzzüge und Thronstreitigkeiten im 12. und 13. Jahrhundert.

Hunderte von Besuchern kamen, um die Vorträge und Konzerte zu erleben. Das abwechslungsreiche Musik- und Vortragsprogramm wurde von Dr. Lothar Jahn aus Hofgeismar konzipiert, der die beteiligten Künstler mal solistisch agieren ließ, um sie dann wieder im klangschönen Zusammenspiel zu präsentieren.

Minnesang im Kaisersaal

Als Geschichtenerzähler, Tanzmeister und Moderator führte Knud Hoppe durchs Fest, dessen Tasnz- und Theater-Gruppe "Faux pas" mit großer Freude agierte. Musiker vom Musiktheater Dingo spielten mit den unterschiedlichsten Instrumenten zusammen mit den Preisträgern der Minnesänger-Wettstreite auf Burg Trifels in den letzten beiden Jahren: Holger Schäfer (Göttingen), Hans Hegner (Berlin) und Knud Seckel (Alsbach) brachten mit ihren ausdrucksstarken Stimmen den altehrwürdigen Kaisersaal der Burg zum Klingen.

Hoher Gast: Kurt Beck

Am Sonntagnachmittag fand sich dann auch der Ministerpräsident von Rheinland-Pfalz Kurt Beck auf dem Trifels ein: Ihm wurde eine besondere Ehre zuteil. Zunächst widmeten ihm die Musikanten ein Lied, das einst Walther von der Vogelweide seinem Landesherren, dem Landgrafen Hermann von Thüringen, zugedacht hatte: Dort wurde der Herrscher für Großmut, Kunstverstand und Freigiebigkeit gepriesen. Sodann durfte der Ministerpräsident sogar einen Thron besteigen: Er bekam eine Krone aufgesetzt und schlüpfte in die Rolle des deutschen Kaisers Heinrich VI., dem der Trifels-Gefangene Richard Löwenherz die Füße küsste, um ihm zu huldigen. Kurt Beck bedankte sich mit einem stilechten Friedenskuss nach Stauferart und wurde mit einem zarten Minnelied aus der Feder von Heinrich von Veldeke belohnt.


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