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Foto (C) Christian Mairitsch
Im sonst eher ruhigen Lungau fand das XI. Mittelalterfest in Mauterndorf statt.

Foto (C) Christian Mairitsch
Für das Lager verantwortlich zeigte sich wie im Vorjahr bereits Walter Zeller.

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Die Burg Mauterndorf ist ebenso wie die kleine Altstadt einen Besuch wert...

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Zwar wurde in dem teilweise zweifelhaften Museum nicht nur über den Inhalt des Badewasser und die Tätigkeit des Badenden gerätselt...

Foto (C) Andreas Ahammer
...dafür erfreute sich der Spielplatz enormer Beliebtheit.

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Neben I.33 Vorführungen von Turba Ferox...

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...und verschiedenen Fecthstilen der Soldknechte...

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...bot die tschechische Gruppe SIC Schaukämpfe in Piratenneuzeit-Outfit.

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Im Lager wurde bereits übliches Show-and-Tell geboten.

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Der Scharfrichter fand die seinen.

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Bei der Modeschau wurde den Besucher Kleidung und Rüstung des Mittelalters näher gebracht.

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Das schattige Lager wirkte auch bei Nacht idyllisch.

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Auch die Mauterndorfer Jugend suchte die Abkühlung im kleinen Zuber, dessen Wasser beklagenswerterweise nicht immer gewechselt wurde.

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Sichtlich Mühe gab sich die örtliche Gastronomie, die Modernes zu großen Teilen vermied.

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Der Spießblock scheute weder Wind noch Wetter.

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Selbst spätmittelalterliche Rengentänze erwiesen sich als wirkungslos.

11. Mittelalterfest Mauterndorf
Aus der Perspektive eines Darstellers
16. 7. 2010 - 17:45
Andreas Ahammer

Fotogalerie
Das Mittelalterfest in Mauterndorf, fand diesmal in seiner bereits elften Auflage am 10. und 11. Juli an einem neuen Termin statt. Organisiert von der sogenannten "ARGE Mittelalterfest Mauterndorf", welcher auch "Lagerkommandant" Walter Zeller angehört, ist es wie bereits im Vorjahr einen näheren Blick wert. Denn bereits 2009 erwies sich die Veranstaltung für Darsteller als besonders attraktiv.

Das sogenannte "Ritterlager" in Mauterndorf wird mit Walter Zeller, Hauptmann der "Wölfe zu Dunkelstein", von einem aktiven Szenemitglied organisiert. Durch sein Debut im Vorjahr hat das Fest, wie dem Redakteur aus verschiedenen Szeneohren zugeflüstert wurde, stark an Qualität gewonnen, für Darsteller sowie auch für Besucher. Eine Tatsache, welche bei näherer Betrachtung eigentlich wenig verwundern darf. Die Kontakte zu verschiedenen Gruppen bestanden bereits, die Gesprächsbasis beruhte von Beginn an auf einer freundschaftlichen Ebene (ohne dabei die Professionalität zu verlieren) und allen anderen Gründen voran: Er weiß wovon er spricht, was er will und was die Darsteller wollen und so ist der Raum für Missverständnisse eigentlich minimal. Dementsprechend ist Mauterndorf auch ein Fest, welches von Seiten der Darsteller gerne besucht wird, was sich umgekehrt natürlich auf die Stimmung vor Ort, die Qualität der Gruppen und somit auch auf das Erlebnis des Besuchers auswirkt.

Die anwesenden Gruppen

Wie bei jedem anderen Fest unterschieden sich die Gruppen auch in Mauterndorf in verschiedenen Punkten, was ja den gesunden Mix eines Festes ausmacht. Als Darsteller traf man - entsprechend der gemeinsamen Kontakte mit der Organisation - etliche Bekannte, wurde aber auch durch neue Gesichter überrascht. Neben den zahlenmäßig hervorstechenden Vertretern der Spätmittelalterszene Wölfe zu Dunkelstein (NÖ), Soldknechte (KTN), Draconis Cognatio (OÖ), Turba Ferox (W), Purger ze Inspruk (T) und der Kompagnie St. Barbara 1474 (NÖ) waren ebenfalls Darsteller des Hochmittelalters mit Clerkenwell 1160 (T), die Wikingerdarsteller Grex - Draconis (D) sowie die zeitlich in keine Epoche zuordenbaren Bachsfeller Söldner (eine Abspaltung der im Vorjahr anwesenden Khuenburger Ritterschaft zue Werfen) vor Ort anzutreffen.

Die Darstellungsqualität der Gruppen war, abgesehen von einem kleinen Ausrutscher, für ein mittelalterliches Stadtfest überdurchschnittlich gut, was natürlich auch für den Aktiven immer eine Freude ist. Auch die Bachsfeller Söldner - größtenteils in martialisch-schwarzes Leder gekleidet - haben sich laut einigen Meinungen vor Ort im Vergleich zum Vorjahr schon etwas verbessert. So könnte es dem Fest und Walter Zellers Interventionen zu verdanken sein, dass sich Gruppen auch verbessern. Sei es durch gegenseitigen Ansporn oder durch Kritik, in jedem Fall eine begrüßenswerte Entwicklung. Das Zusammenwirken mit anderen Gruppen auf einem Fest wirkt hoffentlich noch als weiterer Katalysator in die "richtige" Richtung.

Stadt und Burg

Aus dem Murtal kommend, erblickt man bereits aus einiger Entfernung die schöne Burg, welche im 15. Jahrhundert unter dem - beinahe als bauwütig zu bezeichnenden - Salzburger Erzbischof Leonhart von Keutschach massiv ausgebaut wurde. Bereits beim Einfahren in die Stadt erkennt man die Attraktivität des Altstadtkernes, welcher sich perfekt für ein Fest dieser Art eignet. Die Darsteller werden von Walter Zeller oder einem seiner Vereinskollegen begrüßt, welche allesamt gleichermaßen mit hilfreichen Infos und vor allem anpackenden Händen zur Hilfe bereit stehen. So kommt man gerne bei einem Fest an.

Ebenso beeindruckend ist die Burg selbst. Eine kompakte, aber dennoch große Anlage, welche von baugeschichtlicher Sicht her durchwegs interessant ist und noch dazu während der Veranstaltung mit freiem Eintritt lockte. Leider erwiesen sich die Ausstellung und die Schauräume teilweise von eher zweifelhafter Qualität, wenn auch mit Liebe gestaltet. Trauriger Höhepunkt war allerdings leider die Führung, bei der darauf hingewiesen wurde, dass "die Ritter" mit den Haken ihrer Hellebarden von Burgzinne zu Burgzinne klettern konnten. Eindeutiges Highlight blieb hier leider der großflächige Spielplatz, auf welchem sich neben Kindern auch der eine oder die andere Gewandete finden ließ. Zu erwähnen ist aber, dass die Burg in das Marktprogramm eingebunden war und so nicht nur Musikgruppen, sondern auch die tschechische Showtruppe SIC die Besucher im Burghof unterhielten.

Der Besucher

Dem geneigten Besucher wurde, wie man dem bereits Geschriebenen entnehmen kann, einiges geboten. Das Ganze hatte natürlich auch seinen Preis, der mir als Aktivem durchaus gerecht erscheint. 8,00 Euro für beide Tage; 6,00 Euro für einen Tag. Des Weiteren bekamen Gewandtete 50% Ermäßigung und es wurden spezielle Rabatte für Familien angeboten. Im Preis inbegriffen war, wie bereits erwähnt, der Eintritt in die Burg und die Führung in dieser.

Die Besucherschaft setzte sich, wie auch sonst bei solchen Stadtfesten üblich, größtenteils aus Bewohnern der näheren Umgebung zusammen. Die Besucherzahlen scheinen nicht sonderlich hoch gewesen zu sein, was aus Darstellersicht Aufgrund von drei Faktoren schwer zu beurteilen war. Erstens ist das Festgelände verhältnismäßig groß, zweitens wurde viel Programm geboten, sodass sich nicht alle Gäste an einem Platz einfanden. Drittens war - für die ortsansässigen Trägerschaften des Vereins wohl am wichtigsten - die Gastronomie erstaunlich gut besucht, sodass etliche Gäste wohl hauptsächlich sitzender Weise zu sehen waren. Genaue Besucherzahlen seitens des Veranstalters wurden leider bislang noch nicht bekanntgegeben. Allerdings erweckte es den Anschein als wäre das Fest eher mäßig besucht. Diese Mutmaßung kann auf zwei Tatsachen zurückgeführt werden. Einerseits war es mit rund 35 Grad und strahlend blauem Himmel für viele Familien sicher näher liegender ein Bad aufzusuchen, andererseits hatte das Fest Konkurrenz durch zwei große Feuerwehrfeste in der näheren Umgebung.

Der Markt und die Unterhaltung

Die Marktstände waren über ein recht großes Gebiet verteilt, wirkten aber nicht zerrissen. Das Angebot war breit gefächert, für den Besucher wie auch für den Mitwirkenden fanden sich Stände, die von Interesse waren, und die Lücken und freien Flächen wirkten nicht störend leer, sondern schafften in der samstäglichen Hitze eher Platz zum Atmen und ließen erkennen, dass hier auch noch Steigerungsmöglichkeiten für eine Fortsetzung im nächsten Jahr möglich wären. Erwähnenswert ist, dass der auf der Homepage angekündigte und von den vielen Spätmittelalter-Darstellern sehnlich erwartete Stand der Arma Bohemia aufgrund eines ausgefallenen Babysitters leider ausgeblieben war. Ob es sich dabei um eine Fehlankündigung oder einfaches Fernbleiben handelte - was in letzter Zeit bei verschiedenen Händlern ja immer wieder zu sehen war - kann bis dato nicht gesagt werden.

Bei keinem mittelalterlichen Stadtfest fehlen dürfen natürlich die Kampfvorführungen. Diesen Part übernahmen in Mauterndorf Turba Ferox, die Soldknechte und die tschechische Gruppe SIC. Während Turba Ferox und die Soldknechte in gewohnt guter Manier auf die Präsentation historischen Fechtens setzten (Turba Ferox mit Stücken aus I.33 und die Soldknechte mit spätmittelalterlichen Techniken zum Langen Schwert und zum Dolch), bot SIC eine zwar wenig authentische und aufgrund der Sprachbarrieren größtenteils dialogfreie Show, die aber voller Action und schneller Choreographien war. Der im Vorjahr von der Komapgnie St. Barbara 1474 gezeigte Kanonbeschuss musste heuer leider ausbleiben, da die Kanone derzeit Wartungsarbeiten unterzogen wird. Ein Bereich, in dem Sicherheit eindeutig vorgeht.

Für die Beschallung des Marktes waren neben einem scheinbar der Stadt selbst zugehörigen kleinen Fanfarenzug und einer imposanten Percussiongruppe die beiden Bands Heidenlärm und Die Gasslspieler zuständig. Diese Gruppen spielten sowohl auf einer eigens aufgestellten Showbühne, als auch an verschiedenen Orten in der Stadt. Beide Bands machten ihren Namen alle Ehre. Während Heidenlärm einen Heidenlärm machten und auf der Bühne besonders am Samstagabend mit eher rockigem als mittelalterlichen Liedgut die Menge zum Kochen brachten, unterhielten die Gasslspieler das eher ruhigere Publikum in den Gassln. Beide Arten sind auf ihre Weise unverzichtbar für ein Fest dieser Art, und beide Gruppen sind, von Seite des Aktiven her gesehen, sehr nette und umgängliche Kollegen. Ebenfalls zu sehen waren die zu großen Teilen in Mauterndorf und Umgebung beheimateten Machaera Adoratio, welche mit ihrer Feuershow durch die Straßen zogen.

In den Lagern herrschte - trotz der beinahe unerträglichen Hitze - permanent reges Treiben, wenn sich auch verhältnismäßig wenige Besucher zu der etwas abgelegenen Wiese bewegten. Dort wurde im Schatten gefochten, gequatscht, gekocht, geputzt, und dem einen oder anderen Handwerk nachgegangen. Das Lager selbst war durchaus ansehnlich und zwischen schattigen Bäumen gelegen, was alle Darsteller durchaus zu schätzen wussten. Auch den eher exponierten Standort des Lagers, welcher aufgrund der städtischen Topographie aber anders nicht möglich gewesen wäre, wussten alle zu schätzen. Waren zwar alle Gruppen an Kontakt mit den Besuchern interessiert und boten diesen auch, so blieben die Anstürme deren man sich nicht erwehren kann aus und die Kommunikation mit dem Publikum fand über das ganze Gelände verteilt in einer angenehmen Atmosphäre statt. Außerdem war es möglich sich mit interessierten Besuchern länger zu unterhalten und nicht in den Zwang einer Massenabfertigung zu verfallen.

Sehr liebevoll gestaltet war ebenfalls die Gastronomie, welche auch die Darsteller verköstigte. Während bei anderen Stadtfesten immer wieder Plastikmöbel, Eskimosonnenschirme und andere Anachronismen zu sehen waren, so blieb dies hier größtenteils aus. Tomaten und andere Kleinigkeiten wurden zwar angeboten, was bei normalen - ansässigen - Gastronomen allerdings nicht wundert und ein Verzicht darauf wohl auch nicht zu verlangen ist, allerdings in einem erträglichen Maß. Bemerkenswert, dass hier scheinbar die gesamte Wirteschaft hinter dem Fest steht und mit entsprechendem Enthusiasmus auch daran arbeitet. Dementsprechend - und aufgrund der enormen Hitze - waren die Plätze auch gut ausgelastet. Weitere kleine und große Attraktionen wie eine mittelalterliche "Modenschau", das Handwerk an diversen Ständen, oder ein Scharfrichter für Kinder sollen hier auch noch zusätzlich Erwähnung finden.

Der Spießblock

Diese "Attraktion" der Marktes, welche im Zuge des täglichen und von vielen Darstellern sonst oft so verhassten Umzuges stattfand, soll, weil es ein Unikum der österreichischen Marktszene darstellt, hier eigens erwähnt werden. Während für den Darsteller Umzüge und Paraden sonst meist "stop-and-go" in brütender Hitze bedeuten, so ist dies in Mauterndorf anders. Da neben Walter Zeller auch der Großteil der Anwesenden mit ihrer Darstellung im Spätmittelalter beheimatet waren, wurde wie bereits im Vorjahr ein großer Stangenblock gebildet, welcher "vereinsübergreifend" am Umzug teilnahm und schließlich einige Bewegungs- und Angriffsabläufe unter kompetenter Erklärung von Walter Zeller und gekonnter Befehlsgabe von Michael Staudinger vorführte. Obwohl neben den "üblichen Verdächtigen" der Spätmittelalterfraktion auch andere daran teilnahmen und es nur eine einstündige Übung in den Vormittagsstunden gegeben hatte, klappten beinahe alle Kommandos ohne Probleme mit den gezählten 54 Mann. Eine ansehnliche Zahl, welche allerdings nur durch das in Kauf nehmen einiger Anachronismen erreicht werden konnte. Ein Kompromiss, über welchen man sicher diskutieren könnte.

Finnisch mit Aufguss

Für jeden Darsteller ist eines immer ausschlaggebend bei einem Fest: das Wetter. Kann mein Programm stattfinden, werde ich sterben vor Hitze, werde ich triefend nass zu Hause ankommen, rostet mein Helm, wie wird mein Zelt jemals trocknen... All diese Fragen stellten sich viele in Mauterndorf, da das Fest im Vorjahr bekanntlich mit Regen gesegnet war. Dieses Jahr standen aber alle Zeiger auf Schönwetter. Dementsprechend quälte man sich bei rund 35° durch das samstägliche Programm. Erfrischung brachte neben dem Schatten der eiskalte - aber leider nicht mit Wassertauscheinheit versehene - Kleinzuber sowie die vorhandenen Duschen. Die konnten in der nahegelegenen Volksschule von den Darstellern ebenso genutzt werden wie die dortigen WC-Anlagen. Eigentlich eine Selbstverständlichkeit welche sich leider bis zu etlichen Veranstaltern, die noch immer meinen, ihre Darsteller wie Tiere halten zu können, nicht durchgesprochen hat.** Die Hitze des ersten Tages wurde nur noch durch die Temperaturen des Sonntags übertroffen, sodass einige bereits stöhnten als es erneut zum Umzug ging. Wäre der Spaß des Spießblocks nicht gewesen, hätten wohl viele einen Platz unter dem Sonnensegel vorgezogen. Die Ernüchterung kam allerdings wenige Minuten vor dem Start der Parade. Platzregen, Gewittersturm, Hagelkörner und ein Zeller'sches Gesicht, dessen Miene sich langsam aber sicher der Witterung anpasste.

Als er aber sah, dass sich der Spießblock in bester Laune mit "Singing in the rain" auf den Lippen in Bewegung setzte, sah auch er, dass selbst das schlimmste Wetter die gruppendynamische Kraft der Gemeinschaft nicht bremsen konnte und sich die ohnehin schon durchnässte Masse nicht aufhalten ließ... gemäß dem österreichischen Motto: Weil's eh schon wurscht is! Den knöcheltiefen Bächen folgend, bewegte sich der Block Richtung "Exerzierplatz" wo beschlossen wurde abzutreten und ob des Wetters auf eine weitere Vorführung zu verzichten. Nachdem allerdings schon alle bis auf die Bruche/Unterkleider durchnässt waren, startete das Fähnlein einen "JETZT"-Sprechchor, welcher bei Besuchern gleichfalls wie bei Walter Zeller und den restlichen Organisatoren das Lächeln kleiner Kinder unter dem Weihnachtsbaum empor zauberte. Ein Gänsehaut-Moment mit unglaublicher Stimmung, welcher ohne das gute Verhältnis zwischen den Darstellern untereinander sowie gegenüber der Organisation sicher nicht möglich gewesen wäre. Nach einer Stunde Dauerregen war das Schauspiel zu Ende und ob der fortgeschrittenen Zeit wurde von den meisten Gruppen begonnen das Lager abzubauen. Der Markt wurde noch besucht und das Fest klang langsam, aber ruhig und gut gelaunt aus.

Lohnendes Fest für Darsteller und Besucher

Alles in allem ein Fest, welches ich aufgrund der vielen bekannten Gesichter und der netten Organisation sicher wieder besuchen werde. Allerdings auch ein Fest, welches ich Freunden als Besucher empfehlen würde. Einerseits aufgrund der schönen Stadtkulisse, andererseits aufgrund des abwechslungsreichen und sehr bemühten Programms. Somit bleibt meiner Meinung nur zu hoffen, dass auch im nächsten Jahr wieder eine Fortsetzung folgen wird.


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1. Kommentar von castello am 17.07.2010 um 17:36

Guter Durchschnitt
..nachdem ich letzte Woche den Hochkönig gemacht hab,
hab ich mich auch noch Sonntags voller Freude nach Mauterndorf begeben.

Vielleicht war´s die anfdängliche Hitze - Besucher waren zumeist in und um die
Gastronomie zu finden. Meiner Meinung nach auch die mit den meisten Ständen anwesende Händlerschar.
Marek hatte ein kleines Zelt mit Waren sehr schlechter Qualität und der Rest war eine Mischung aus Feuerwehrfest und Jahrmarkt. Koreanische Trommler - die ich heiß liebe - auf einem Mittelalterfest,
eine Überraschung. Leider hat das  schlechte Wetter mit  Genauigkeit den Start des Umzuges getroffen
und ich bewundere die Akteure für Ihren Langmut dem Hagel zu trotzen.

Das kleine feine Lager, einige gute Gespräche, einiges zum Kauf feilgeboten - alles zusammen
Guter Durchschnitt nicht mehr!

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2. Kommentar von Bombastus am 18.07.2010 um 22:20

Anmerkung
der Vollständigkeit zuliebe: Auch Draconis Cognatio ist eingesprungen, um 2 kurze Schaukämpfe am Marktplatz zu zeigen.

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3. Kommentar von Martin der Eitle am 20.07.2010 um 17:12

Mauterndorf - 1a!
Ich kann die Aussagen des Artikels nur bestätigen!

Mauterndorf ist ein wirklich sehr schöner und gemütlicher Markt, bei dem man als Lagerernder voll auf seine Kosten kommt!

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4. Kommentar von Florian Machl (Administrator) am 21.07.2010 um 07:43

Wunderschöne Kulisse
Ich war im Vorjahr da, heuer wollte ich mir das HGM nicht entgehen lassen - und freue mich, dass die Feste in Zukunft nicht mehr zusammenfallen sollen. Im Prinzip interessieren sich viele Gruppen für beide Veranstaltungen - so eine entweder/oder Wahl ist nicht angenehm.

Die Kulisse in Mauterndorf ist einmalig - was man auch an den kräftigen und gut inszenierten Fotos von Christian Mairitsch sieht - im Vorjahr war der Himmel bedauerlicherweise eher grau. Man wird dort von allen Seiten gut beraten und betreut und der Wechsel in der Organisation der Händlerschaft hat der Veranstaltung wohl nicht geschadet - wohl ganz im Gegenteil. Ein Fest, wo "der ganze Ort mitmacht" ist der Idealzustand, der in Österreich nur selten erreicht wird.

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