huscarl.at
EditorialMarktlebenWissenschaftMusikKulturVereineChronikVermischtesKurzWahlRadioVideoSzeneSuche
in der Community anmelden
Foto: (C) Florian Machl
Foto: (C) Florian Machl
Foto: (C) Florian Machl

Familienbund Oberösterreich präsentiert: Drittes Landesritterfest Linz
Wo der Bildungshungrige hungrig bleibt, Familien aber trotzdem ihren Spass haben
9. 7. 2007 - 2:00 - Florian Machl

Diese Frage stellten sich die über 30.000 Besucher am Samstag, den 7. 7. in der Landeshauptstadt Linz, wo der Oberösterreichische Familienbund zum dritten Mal sein Landesritterfest veranstaltete. Mit der Durchführung betraut war das Welser Unternehmen Papageno Events, das auch vom Mittelalterfest Schärding bekannt ist. Perfektes Festwetter bei angenehmen Temperaturen bot die Bedingungen dafür, dass unüberschaubare Menschenmassen unterwegs waren, um das Spektakel zu besuchen. Die Veranstalter haben sich das eintägige Fest, das an sechs Standorten rund um das Linzer Schloss stattfand, wohl einiges kosten lassen. Doch zurück zur Ausgangsfrage: Ist wo Ritterfest draufsteht auch wirklich Ritterfest drin? Und: Was ist überhaupt ein Ritterfest?

An unterschiedlichen Programmpunkten mangelte es nicht. Nahezu jede halbe Stunde folgte ein Event auf den anderen. Aufgrund des Publikumsandranges am Hauptplatz, wo sich sicher an die zweitausend Menschen dicht um den Turnierplatz drängten, gab es ein sogenanntes Reiterspektakel und die 'Rittergruppe Frank & Frey' zu sehen. Die Berittenen trugen silberbemalte Schaumstoffhelme, Fantasie-Stoffbahnen um Reiter und Rösser wehten im manchmal heftigen Wind. Andere Vorstellungen an diesem Veranstaltungsort beinhalteten Fanfarengebläse, Fahnenschwingen und Kunstreiten sowie eine Feuershow als abendliches Finale.

Foto: (C) Florian Machl
Kinder formen Tonfiguren bei der Drachentöpferin aus Tauplitz
Handwerker und Marktstände

Die Qualität der zahlreichen Marktstände, die man auf um die 40 schätzen kann, war überaus unterschiedlich. Von Blumenkugeln, Plastikperlen und orientalischem Schnickschnack bis hin zu hochqualitativer Handwerksware aus Holz, Metall, Stein usw. war alles vertreten. Viele Händler hatten allerdings das Pech, in engen Durchzugsbereichen aufgestellt gewesen zu sein, wo neben dem Stand maximal drei Personen durchgehen konnten. So wurde durch das ständige Gedränge und Geschiebe sicher der eine oder andere Kauflustige unabsichtlich weiterbefördert. Generell schien die Stimmung unter der Händlerschaft gut zu sein, Linz gilt als angenehmer Ort mit kaufbereiter Bevölkerung, was sich auch diesmal wieder grossteils bewährt hat. Einige Stände kümmerten sich liebevoll um die Kinder und boten beispielsweise Ton-Modellierarbeiten an. Das Pferdereiten auf modernem Westernsattel mit Dame in Jeans und knallorangenem Leibchen kommentieren wir sicherheitshalber mit der Bezeichnung 'interessant'. Szeneinsider fühlten sich jedenfalls bei den Marktständen auf der Schlosswiese am besten aufgehoben, wo allgemein die beste Qualität geboten wurde und auch der Badezuber von Fahrend Volk zum Entspannen einlud.

Foto: (C) Florian Machl
Die Drachenreiter der Drachenfamilie
Attraktionen und Künstler

Das Areal war insgesamt so weiträumig und das Programm so dichtgedrängt, daß es sich als unmöglich gestaltete, auch nur die Hälfte davon zu sehen. Deshalb werden im Folgenden nur einige Details näher erwähnt. Man sah Attraktionen wie Bäckerschupfen, Gaukler, Zaubereien, Fakire, Schlangenbeschwörer, Märchenerzähler, Feuerschlucker und vieles mehr. Sehr unterhaltsam und mit liebevoll gestalteten Fabeltieren ausgestattet eroberten sich die Drachenreiter der 'Drachenfamilie' die Herzen der großen und kleinen Kinder. Besucher konnten unter anderem bei der Elbenschmiede Bogen- und Armbrustschiessen. Andererorts bot ein sogenannter Streichelzoo - bestehend aus einer Jungziege mit Muttertier, ein paar Hasen und Vögeln im Käfig - Gelegenheit, die Tiere einmal kräftig unter Stress zu setzen und wurde glücklicherweise schon gegen 16 Uhr abgebaut.

Foto: (C) Florian Machl
Schaukampf der deutschen Gruppe Frank & Frey
Schaukampf

Schaukämpfe gab es unter anderem von oben erwähnter Rittergruppe Frank & Frey. In einem Areal von höchstens 3x6 Metern zeigten die deutschen Kämpfer lustige Bocksprünge und wie man erfolgreich vermeidet, das nahe umstehende Publikum zu verletzen. Dieses Gelände dürften die tschechischen Kämpfer der Gruppe Discordia, die auch bereits in Schärding zu sehen waren, offenbar verweigert haben, sie sperrten ein anderes Gebiet ab und zeigten einen gut eingeübten und schnellen Kampf in schwerer Rüstung. Die recht junge Vereinsformation Draconis Cognatio aus Linz war ebenso an einigen Schauplätzen zu sehen. Hier wurden laut Programm 'Grundschläge im Schaukampf' sowie 'Vorstellung verschiedener Waffengattungen' gezeigt, was als grundehrliche Aussage verstanden werden kann. Es dürfte ihr erster Auftritt vor so riesigen Menschenmengen gewesen sein und verdient allein schon deshalb Respekt und Anerkennung.

Foto: (C) Florian Machl
Musiker der tschechischen Gruppe Seculum
Musik vom Band und 'Üben vor Publikum'

Die ersten groben Abstriche muß man beim Musikprogramm machen. Hörte man am Turnierplatz mit Ausnahme der Fanfarenbläser hauptsächlich Filmmusik vom Band, begleitete den erstaunten Besucher auf den Weg durch die Altstadt zünftige Volksmusik mit Zieh-Harmonika. Auf einem Platz fand sich gar eine Bühne mit einem DJ für die besten Oldies aller Zeiten. Die hier entstehende Verwirrung ließ sich durch einen Blick ins Programmheft klären. Zeitgleich mit dem Ritterfest - und offensichtlich durchaus absichtlich - wurde im selben Areal die Veranstaltung "Bier & Brot Verkosterlebnis mit Bierhochzeit in der Altstadt" abgehalten. Wohlmeinend vergeben wir auch hier das Attribut 'interessant' und wollen darauf nicht näher eingehen. Mittelalterlich gemeint waren wohl die Auftritte von 'Seculum', den tapferen Musikern, die schon in Schärding allerlei Töne aus Ihren Instrumenten pressten. Beim diesmaligen, wohl zweiten 'Üben vor Publikum', erzeugten sie durchaus auch den einen oder anderen geraden Ton, insbesondere aus ihrer Trommel. Die hübsch anzusehende Bauchtänzerin, in dünne paillettenbesetzte Plastiktüchlein gehüllt, sorgte für ausreichende Ablenkung, um dem Publikum das eine oder andere Handgeklapper zu entlocken. Durchaus angenehm im Gegenzug dazu ein deutsches Musikerduo, unter dem Namen 'Angus der Barde' auftretend. Es wird sie vielleicht selbst verwundern, wenn wir sie hier ganz frech zum musikalischen Highlight des Tages küren.

Foto: (C) Florian Machl
Durchgehend gute Qualität bei der Gastronomie, aber keinerlei Bemühen um passendes Ambiente
Hochbetrieb bei der Gastronomie

Die Gastronomen konnten sich wahrlich nicht über schlechte Umsätze beschweren. An jeder Stelle, wo Essen und Trinken serviert wurde, bildeten sich längere Schlangen. Die Qualität von Essen und Getränken war durchgehend ausgezeichnet, die Bedienung überall den Umständen angepasst schnell, das Personal ausreichend. Leider war hier mit wenigen Ausnahmen keinerlei Bemühen um ein historisches Ambiente erkennbar. Gegessen wurde von Papptellern, getrunken aus Plastikbechern. Mittelalterlich war am Angebot meistens nichts, die Preisgestaltung dafür eher im höheren Bereich angesiedelt.

Foto: (C) Florian Machl
Bunte Faschingskostüme bei den Fanfarenbläsern
Historische Hintergründe?

Geschichtliche Korrektheit war den Veranstaltern sicherlich kein Anliegen. Suchte man nach einem Konzept, das vielleicht durch die unterschiedlichen Zeiten des Mittelalters führt oder sonst einer Struktur, so suchte man vergeblich. Die zahlreichen Ordner und Helfer wurden mit Kostümchen ausgestattet, die bestenfalls in einer drittklassigen Comedyshow als Überwürfe für Komparsen Verwendung finden würden. Irgendwelche glänzenden Kunststoffe, billigst in allen Farben des Regenbogens verarbeitet, dazu ein modernes Veranstaltungs-Halsband und als Draufgabe meist noch weisse Socken und Turnschuhe, zeichneten insgesamt ein deutliches Bild. Warum für solche Ausstattung nicht wenigstens Leinenstoffe zum Einsatz kommen, weiss niemand. Erschreckend auch die Faschingskostüme der Fanfarenbläser, mit grellem Neongrün durchmischt und Herrenstrumpfhosen garniert. Da wundert auch der Programmpunkt "Fadinger Prolog - Erinnerungen an den Bauernkriegshelden" nicht, auch wenn Stefan Fadinger eigentlich in der Zeit des Barocks lebte. Man kann natürlich argumentieren, dass es den Ritterstand mancherorts auch heute noch gibt, also im Prinzip ohnehin alles egal ist.

Foto: (C) Florian Machl
Der stimmungsvolle Badezuber von Milites regis
Endlich: Glaubwürdig authentisches beim historischen Lagerleben

Dabei muss dem Linzer Publikum vor allem zugute gehalten werden: Es ist interessiert. Es ist dankbar. Man hörte aus einer Vielzahl von Gesprächen an allen Marktständen und bei allen Unterhaltungsveranstaltungen heraus: Es besteht eine hohe Bereitschaft, sich mit der eigenen Geschichte auseinanderzusetzen und geradezu eine Gier nach fundierten Informationen. Diese fanden sich neben einigen Ständen vor allem im Ritterlager, das ausserhalb der Schlossmauern in einem Graben untergebracht war. Ausgesprochen professionell, authentisch und liebenswürdig zeigten sich hier die Mitglieder von 'Milites regis'. Neben einem wunderschönen Lager bot diese Gruppe auch einen stimmungsvollen Badezuber. Für den Unbeteiligten ein unterhaltsames Detail am Rande: Die Veranstalter hatten vergessen zu erwähnen, dass man zum Lagerplatz nicht mit dem Auto zufahren kann. So hatten die Besucher aus dem 800 km entfernten Norden, ebenso wie alle anderen Teilnehmer des Lagers, die besondere Ehre, ihre Ausrüstung über einen steilen Hügel zu tragen. Authentisch mittelalterlich eben. Bekannte Gesichter sah man bei den Zelten der ortsansässigen Gruppen Draconis Cognatio sowie Furor Celticus. Furor Celticus bildeten mit Ihren Zelten das äußerste Ende des Festgeländes und hier landeten letztendlich auch immer wieder diejenigen Besucher, die sich auf der Suche nach fundierter Hintergrundinformation befanden.

Foto: (C) Florian Machl
Das zeitgleich am selben Areal stattfindende Gastronomiefest
Auf einem der zahlreichen Grußbotschaften des Familienbundes stand als Zitat von Vizebürgermeister Dr. Erich Watzl zu lesen: Kultur und Tradition sollen für unsere Kinder fixe Bestandteile der Lebensqualität in unserer Stadt sein." Ein guter Vorsatz, den sicher jeder unterschreibt. Mittelalterfeste können grundsätzlich viele Seiten unserer europäischen Kulturgeschichte zeigen und den Besucher dabei lehrreich und spielerisch in eine andere Zeit entführen. Historische Veranstaltungen müssen keinesfalls langweilig und überkorrekt sein. Im Gegenteil, gerade ein Mittelalterfest bietet einmalige Chancen, durch einen bunten Mix an Unterhaltung, Musik und Kulinarischem - ausreichende Getränke nicht zu vergessen - wirklich jeden anzusprechen. Angesprochen hat dieses Fest sicherlich viele. Es in Verbindung mit einem öffentlichen Bildungsauftrag zu erwähnen, wäre verwegen. Dazu müsste man sich wohl einmal hinsetzen und gemeinsam mit Menschen, die über das notwendige Wissen verfügen, ehrliche Konzepte ausarbeiten. Linz ist voll von Historikern, hochgebildete und motivierte Menschen finden sich im Mitarbeiterstab der vielen Museen und Ausstellungen. Gerade auch im Schloßmuseum, das eine sehr große und interessante Mittelaltersammlung verfügt, wäre guter Rat sicherlich nicht allzu teuer. Wenn man ihn denn auch einholen will. Dieses Interesse sprechen wir den Veranstaltern des diesjährigen Festes vollständig ab. Andererseits: war die Zielsetzung ein ungezwungener Unterhaltungsmix für die ganze Familie, dann wurde sie sicherlich voll erfüllt.

Mißverständnisse, Absagen und Ärger im Vorfeld

Gutinformierte Kreise berichteten über einige Absagen und Probleme im Vorfeld der Veranstaltung. Die Kommunikation mit Veranstaltern bzw. Organisatoren soll sich bei einigen Teilnehmern besonders schwierig gestaltet haben. So sei manchen Künstlern vom Familienbund ein fixes Engagement zugesagt worden, was zur durchführenden Agentur aber nie wirklich durchgedrungen ist. Andere Darsteller wären zur Unterzeichnung des Händlervertrages gedrängt worden, demnach sie wohl für Ihren Auftritt hätten bezahlen sollen. Insbesondere in den letzten Wochen vor der Veranstaltung seien dann vielerorts die Telefone heissgelaufen, um noch weitere Marktstände und Darsteller für die Veranstaltung zu gewinnen. Manchen Gruppen wäre erzählt worden, dass sie sich gerne am Ritterlager beteiligen könnten, aber ohne Gage - das lässt den oben beschriebenen Sachverhalt vom Lager ohne Zufahrt noch dreister erscheinen. So mancher berichtete darüber hinaus von angespannter Stimmung und lautstarken Wortwechseln mit den Verantwortlichen beim Aufbau von Zelten und Ständen. Das sind offenbar die auftretenden Probleme, wenn Kommerz auf Kultur trifft.

Weiterführende Links:


Radio Aena

Huscarl Diskussionsforen




Noch schneller informiert:
Huscarl auf Facebook



Dieser Huscarl-Artikel ist mir eine kleine Spende wert:



1. Kommentar von Andoran am 13.07.2007 um 08:31

Linz 2007, Großes Fest mit kleinerem Inhalt
Auch wir Nordmänner vom Bjornsfolk waren am 07.07.07 (hat da nicht jemand Geburtstag) zugegen und orientierten uns nach einem kleinen Festplan vom Taubenmarkt hin zur Burg.
Leider war bis zu eben jener Burg rein gar nichts von mittelalterlichem Flair zu sehen. Erst oben angekommen war ein nettes kleines Märktchen zu bestaunen. Das Gesamtbild fällt daher für uns mittelprächtig aus, an den Schaustellern bei der Burg selbst gibt es aber nichts zu bemängeln.

Finde ich gut. Ich kann dir nicht folgen / verstehe dein Kommentar nicht. Dem Verfasser dieses Kommentars eine private Nachricht schicken. Community-Funktionen sind nur für angemeldete Benutzer verfügbar.


2. Kommentar von Baertollt am 17.07.2007 um 14:48

Alles in allem ein mehr als gelungenes Event
Das liest sich alles sehr nett. Die gelöste Volksfest-artige Stimmung ist schön eingefangen. Leider hast du glaube ich ein wenig zu viel Augenmerk auf „gewöhnlich gut unterrichtete Kreise“ gelegt.

Den kleinen Unkenrufen zum Trotz möchte ich sowohl für den Veranstalter, als auch für die gesamte Veranstaltung eine Lanze brechen.
Als Baertollt von Frank und Frey ziehe ich seit fast zwanzig Jahren von MA Veranstaltung zu MA Veranstaltung. Dabei gibt es ganz großes Kino und echten Mumpitz. Aber in erster Linie mal vor allem viel Kommerz.
Die Veranstaltung in Linz war ein durch und durch lebendiges und zeitgemäßes Fest. Die ganze Innenstadt war involviert und für Groß und Klein gab es überall was nettes zu betrachten, bestaunen und ja auch käuflich zu erwerben.
Kein Eintrittsgeld, keine Sichtbarrieren und Extrakassen für besondere Veranstaltungen. Wer jetzt also in diesem Zusammenhang von Kommerz schreibt, sollte sich einmal auf ähnlichen Festivitäten umsehen.
Und daß in einer Stadt wie Linz, in der an diesem Tag das Leben geblüht hat und Unterhaltung und Kurzweil für jedermann geboten war, mehrere Veranstaltungen mit- und nebeneinander existieren können ist doch nichts negatives. Das Publikum von MA-Festen will unterhalten werden. Wenn jemand etwas wirklich authentisches sehen möchte, sei er beispielsweise ins Germanische Nationalmuseum in Nürnberg eingeladen.
Soweit so gut. Mit dem Veranstalter hatten wir definitiv keine Probleme. Flexibilität auf Seiten der Akteure ist halt ein wenig gefragt. Wer seine müden Knochen nicht zu Fuß auf die Burg bewegen kann, soll nicht über Authentizität philosophieren. Akteure sollten sich immer bewußt sein, daß sie Dienstleister sind, Menschen unterhalten sollen und nicht Gäste auf einem Mittelalter Zeltlager. Sich mit örtlichen Gegebenheiten zu arrangieren und schnell und flexibel zu agieren ist dabei nach meiner Erfahrung eine conditio sine qua non.
Gruppen, die auf Zeltlager fahren wollen, sollen dafür bezahlen und Gruppen, die mit im höchsten Maße unprofessionellen "Kampfübungen" mit minderwertigem Material auf einander einprügeln wollen sollen zu Hause bleiben. Mehrfacher Schwertbruch vor Publikum ist nicht nur rufschädigend für die ganze Szene, sondern unverantwortliche und mutwillige Gefährdung Dritter.

Ich spreche glaube ich im Sinne unserer ganzen Truppe, wenn ich sage, daß uns das Wochenende sehr gut gefallen hat und wir uns durchaus gut und fair behandelt gefühlt haben. Wenn man den Veranstaltern etwas vorwerfen kann, ist es uns nicht aufgefallen. Wir sind gerne wieder dabei.

Baertollt von Frank und Frey

Finde ich gut. Ich kann dir nicht folgen / verstehe dein Kommentar nicht. Dem Verfasser dieses Kommentars eine private Nachricht schicken. Community-Funktionen sind nur für angemeldete Benutzer verfügbar.


3. Kommentar von Franz Mettauer am 11.08.2007 um 21:44

Wo der Bildungshungrige hungrig bleibt...
Lieber Florian!

Gar trefflich hast Du das Getriebe beim dritten Linzer Landesritterfest beschrieben. Zwar ist der Familienbund Oberösterreich zu loben für die Müh und Plag ein Ritterfest zu Stande zu bringen, doch auch ich bin der Ansicht, wo Ritterfest draufsteht, sollte Ritterfest drinnen sein. Sicher hat der Familienbund Oberösterreich auch einen Bildungsauftrag zu erfüllen. Wäre ich ein Schandmaul, so hätte ich das Fest nicht Landesritterfest, sondern ehrlicherweise „Gschnas bei den Rittersleut“ genannt.

Knapp außerhalb der Bannmeile des Veranstaltungstrubels spielten Straßenmusiker. Und da war Mittelalter drinnen!
Ich habe nichts an den Künsten von Angus dem Barden auszusetzen, will sie keineswegs schmälern, aber wenn ich so wie Du ganz frech ein musikalisches Highlight küren dürfte, dann sind es diese Straßenmusiker. Es bleibt mir schleierhaft, wieso sie der Veranstalter nicht engagiert hat.

Finde ich gut. Ich kann dir nicht folgen / verstehe dein Kommentar nicht. Dem Verfasser dieses Kommentars eine private Nachricht schicken. Community-Funktionen sind nur für angemeldete Benutzer verfügbar.



Du erhältst derzeit keine E-Mail-Benachrichtigung, wenn
neue Kommentare zu diesem Artikel verfasst werden. Ändern.