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Ein garstiger Geselle


In eigener Sache
Wenn der Troll zum Stalker wird
13.12.2010 10:50
Florian Machl

Vergangene Woche sah sich die Administration dazu gezwungen, mehrere notorische Störenfriede aus der Community zu sperren. Knapp nachdem einer davon, im Huscarl Kommentarsystem auch als "Errol" bekannt, aus den Systemen verbannt wurde, traf auch schon das erste Drohschreiben ein... "Das waR jEtzt abeR eine ganz schlechte Idee. :)" ließ der sich anonym wähnende Verfasser die Redaktion wissen. Einen Tag später wurde dem Herausgeber ob der verfügten Sperre mit dem nächsten Mail "geistige Trägheit" attestiert.

Etwas weniger lustig gestaltete sich der Umstand, dass zufällig zeitgleich in verschiedenen Online-Foren und Blogs Kommentare unter dem Namen "Florian Machl" auftauchten. Mit dem Problem dahinter, dass die Aussagen weder von Huscarl-Herausgeber Machl getätigt wurden, noch sonderlich schmeichelhaft für seine Person und seine mit Huscarl vertretenen Anliegen ausfielen. So wurde ihm gegenüber den Forschungsarbeiten des von der Redaktion sehr geschätzten Mittelalter-Forschers Pohl in den Mund gelegt, er würde Mittelalterforschung für sinnlos erachten - wörtlich: "mittelalterforschung ist das letzte was unsere gesellschaft in der derzeitigen lage braucht." Die entsprechenden Medieneigentümer wurden informiert und arbeiten in der Verfolgung des mutmaßlich geistig abnormen Täters mit den Behörden zusammen.

So viel sei diesem fidelen Zeitgenossen ausgerichtet: Wenn man ein System ein Jahr lang benutzt und nur in den letzten Tagen einen Anonymisierungsdienst zur Verschleierung seiner Identität einsetzt, ist dies durchaus sehr passend mit dem Attribut "geistige Trägheit" zu beschreiben, auch "Leichtsinn" würde uns hierzu einfallen. Vor allem ist es aber vor Gericht ein ausgezeichneter Beleg für den Tatvorsatz. Es wäre wohl nicht der erste gewesen, der sich für schlauer und vor allem besser als der Rest der Menschheit hält, aber schlussendlich an seiner eigenen Arroganz scheitert.

Was dem Troll allerdings sehr gut gelungen ist, war es, wertvolle Arbeitszeit der Huscarl Mitarbeiter zu vernichten. Man kann sich bei ihm für die weiter verlängerte Wartezeit auf neue Artikel entsprechend bedanken.




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