Chronik
Händewaschen als Weltkulturerbe
23.05.2012 09:00
Elisabeth Schmidbauer
Benediktiner-Mönche wollen das Händewaschen zum Weltkulturerbe erklären. Das Wasch-Ritual hat bei den Mönchen eine sehr lange Tradition und ist mittlerweile vom Aussterben bedroht.
Ordensmänner des Benediktiner-Klosters Gut Aich und die gemeinnützigen Badblumauer Werkstätten wollen das traditionelle Händewaschen der Mönche zum Weltkulturerbe erheben. Daher haben sie das Ritual des Händewaschens als immaterielles Weltkulturerbe bei der Unesco eingereicht
"Es ist eine Form der Lebensqualitätsvermittlung, die so menschlich, einfach und voller Ehrfurcht ist", erklärt P. Johannes Pausch, Prior des Klosters Gut Aich, das Ansuchen der Mönche. Das Händewaschen hat bei den Mönchen eine sehr lange Tradition und geht auf den Ordensgründer selbt, den Heiligen Benedikt von Nursia, zurück.
Dennoch droht das traditionsreiche Ritual auszusterben. Seit zwei Jahren betreiben das Gut Aich und seine Mönche das Händewaschen seiner Gäste daher sehr intensiv.
Weiterführende Links:
APA OTS
Wikipedia
Du erhältst derzeit keine E-Mail-Benachrichtigung, wenn neue Kommentare zu diesem Artikel verfasst werden.