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(c) Gemeinfrei. Bildquelle: Wikipedia
Französische Guillotinen Links: Modell 1792, rechts: Modell 1872 (Bauzustand von 1907) – Modellnachbauten Maßstab 1:6


Kulturelles
220. Geburtstag eines Tötungsmittels: Happy Birthday, Guillotine!
20.03.2012 13:44
Simone "Mone" Jatropulus

Heute vor 220 Jahren wurde dem Entwurf einer für damalige Verhältnisse topmodernen Enthauptungsmaschine zugestimmt - die Geburtsstunde der Guillotine war angebrochen. Ob König oder Bettler, die Guillotine machte keinen Unterschied - sie behandelte alle Delinquenten gleich...

Ihren Namen verdankt das geschichtsträchtige Tötungsgerät mit dem scharfen Fallbeil dem französischen Arzt Joseph-Ignace Guillotin. Er war es, der gemeinsam mit Charles Henri Sanson, dem Henker von Paris, 1789 die grausame und entehrende Hinrichtung des Köpfens mit dem Schwert beenden wollte und daher die Einführung eines modernen Enthauptungsgerätes beantragte. Der königliche Leibarzt, Antoine Louis, erstellte im Auftrag der Nationalversammlung ein entsprechendes Gutachten und legte schließlich den ersten Entwurf basierend auf dem Fallbeil von Halifax vor, der am 20.03.1792 genehmigt wurde.

Joseph-Ignace Guillotin selbst litt schwer darunter, dass die Tötungsmaschine seinen Namen trug, obwohl er sie weder entworfen noch gebaut hatte, seinen Nachfahren ging es ebenso, bis sie einen anderen Namen annahmen.

Weiterführende Links:

externer Link Guillotine auf Wikipedia



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