huscarl.at
EditorialMarktlebenWissenschaftMusikKulturVereineChronikVermischtesKurzWahlRadioVideoSzeneSuche
in der Community anmelden
historische Abbildung


Neues Jahr, neues Glück
Fokus auf Wissenschaft und Service
Florian Machl
03.01.2012 08:57

Wie unschwer zu erkennen war, hat sich die inhaltliche Ausrichtung von Huscarl im Jahr 2011 deutlich verändert. Das Magazin, das sich seit bald fünf Jahren als eine Art "Zentralorgan" der Mittelalterszene etabliert hat, beschritt vor allem neue Wege. Mehr Fokus auf Wissenschaft war zwar schon lange angekündigt - so richtig umgesetzt wurde dieses Vorhaben aber erst im Vorjahr. In dieser Richtung soll es weitergehen. Einige Hintergründe dazu, sowie einige Einblicke in vergangene Ereignisse, soll nachfolgendes Editorial beschreiben. Dem Datum entsprechend sei vorweg aber erst einmal vom gesamten Team all unseren Lesern ein gutes neues Jahr gewünscht!

Das Jahr 2011 brachte eine Verwirrung von manchen Teilen der Stammleser mit sich. Denn wo blieben die regelmäßigen Festberichte? Nur spärlich statt wie gewohnt lückenlos wurde das eine oder andere Fest der österreichischen Mittelalterszene behandelt, statt dessen konnte man sich nahezu täglich auf Neuigkeiten aus der internationalen Archäologie und historischen Forschung verlassen. Dort gelang es uns teilweise, Themen exklusiv zu behandeln oder zumindest schneller als die "Massenmedien" zu sein. Darauf bin ich als Herausgeber stolz und genau dies ist eine Ausrichtung die mir persönlich inhaltliche Freude bereitet.

Die gute alte Motivation

Die Auseinandersetzung mit so manchem Thema der so genannten Mittelalterszene hingegen war dazu geeignet, eher weniger Freude zu bereiten. Diese Aussage kann aber sicher nicht pauschal für das vielköpfige und verschieden interessierte Huscarl-Team getroffen werden, wo sich jeder seine eigenen Tätigkeitsgebiete sucht und herausarbeitet. Tatsache ist, dass über die Jahre die meisten Festberichte mit kritischer Differenzierung in positive und negative Punkte vom Chefredakteur erstellt wurden. Dafür wurden kaum Kosten und Mühen gescheut. Dabei ist hervorzuheben, dass die Arbeit an Huscarl nicht profitorientiert, also ein reines Privatvergnügen aller Mitarbeiter ist. Wenn das Leben - wie bei jedem Hobbyisten - andere spannende Überraschungen und Herausforderungen bietet, wie im Fall des Chefredakteurs zwei aufgeweckte Kleinkinder, die sehr vehement Anwesenheit und Zeit einfordern, dann haben andere Dinge Pause. Diese persönliche "Problematik" wurde zum Glück durch hochmotivierte und besonders engagierte Teammitglieder abgefedert, die inzwischen den Großteil der Kurznachrichten selbständig erstellen.

Huscarl ist Service

Der Gedanke hinter Huscarl ist ein Servicegedanke hinsichtlich bestmöglicher Information, die Vernetzung der Mittelalterszene auch über ihre Grenzen hinaus und die Veröffentlichung der Meinungen möglichst vieler verschiedener Denkrichtungen und Lösungsansätze. Doch egal, wie viele Personen und deren Ansichten wir integriert haben (jeder kann thematisch passende Artikel einreichen), es zeigte sich, dass die Inhomogenität der Mittelalterszene, der freiwilligen Arbeit unserer Redakteure gegenübergestellt, auch zu Zeiten der Motivationslosigkeit führen kann. Investiert man beispielsweise drei Tage seiner Zeit für eine Anreise über hunderte Kilometer hinweg, fertigt unzählige Fotos an, bemüht sich um Gespräche und Hintergrundinformationen, sortiert und arbeitet das Material auf und fasst es schlussendlich zu einem Artikel zusammen, dann soll dies in irgendeiner Form einen Sinn ergeben. Es ist nicht zwingend Dankbarkeit, die man dafür einfordert (hier sei nochmals darauf hingewiesen, dass jeder Redakteur völlig andere Ansichten und Herangehensweisen hat), im Mindesten aber Respekt und ein gegenseitiges Zuhören.

Festberichte nutzen sich ab

Das ist bei manchen Festen zu erzielen. Es zeigte sich aber, dass professionelle Veranstalter mit ebensolchen Umgangsformen, welche über das Aufzeigen von Verbesserungsmöglichkeiten nicht verstimmt sondern im Gegenteil erfreut sind, in der Regel ohnehin schon sehr nahe an der Perfektion liegen. Denn - das weiß jeder Insider - was will man einem Fest wie Purgstall oder Langenzersdorf, den traditionellen Anführern aller Beliebheitslisten, noch an Anregungen bieten können? Muss man sich tatsächlich auf das fragwürdige Niveau einer Diskussion über die Zulässigkeit freilaufender Hühner begeben? Die Redakteursarbeit gerät andernfalls aber in Gefahr, sich alljährlich zu wiederholen. Lob, wem Lob gebührt, Anerkennung und Rückmeldung für großartige Arbeit mag zwar durchaus seinen Reiz und vor allem seine Berechtigung haben. Doch all dies nutzt sich inhaltlich ab: Die Herausforderung, die wir an uns stellen, mit unserem Journalismus nicht nur Probleme aufzuzeigen sondern auch zu deren Verbesserung beizutragen, ist oft kaum noch gegeben.

Sinnfrage bei kritischer Szeneberichterstattung

Dem gegenüber stehen unverbesserliche "schwarze Schafe", die alljährlich weiter am Rande des Betruges oder der Gemeingefährdung entlangschlittern und sich durch nichts und niemanden davon abhalten lassen. Da kann schreiben, aufzeigen und aufdecken wer immer will, aggressive Beratungsresistenz erweist sich als nicht heilbar. Namen müssen an dieser Stelle nicht genannt werden - man kennt sie alle. Im Umgang mit solchen Menschen und ihren Aktivitäten sind die Meinungen in der Redaktion gespalten. Für meinen Teil als Chefredakteur muß ich anmerken, dass wir in der selben Zeit, die es benötigt, zum x-ten Male die halbseidenen Machenschaften von zwielichtigen Persönchen unanfechtbar dokumentiert aufzuzeigen, einige Dutzend wissenschaftliche Kurznachrichten recherchieren, übersetzen und präsentieren können. Beide Formen von Artikeln bewegen sich zwar im angepeilten Servicebereich, doch muß man am Boden der Realität bleiben: Ein Veranstalter der beispielsweise nicht gerne Gagen bezahlt, weil er den Rest des Jahres von der Sozialhilfe lebt und die Mittelalterszene als Vehikel für schnelles Geld sieht, mag einen Aufreger für ein bis zwei Wochen darstellen, über den man sich prächtig das Maul zerreißen kann. Doch ein gut aufbereiteter archäologischer Fund hat dem gegenüber in Jahrzehnten noch Bedeutung. In ein paar Jahren interessiert sich keiner mehr dafür, ob es einmal ein Mittelalterfest am Wiener Praterstrich gab. Und doch zählen solche Boulevard-Nachrichten stets auch zu den meistgelesenen Artikeln - zumindest kurzfristig - während Wissenschaftsthemen ihre Leser manchmal erst über die Jahre hinweg finden.

Problemfälle bei Marktbegleitern

Huscarl hat seit seiner Gründung im Jahr 2007 viele Nachahmer und Mitbewerber "überlebt". Auch 2011 glaubten wieder einige, mit einem "Szenemagazin" das schnelle Geld machen zu können. Die Projekte scheiterten, die Projektgründer sind teilweise zerstritten. Hörte man zu Beginn des Vorjahres noch Drohungen gegen Vereine und Einzelpersonen, sie werden es in der Mittelalterszene zu nichts bringen, wenn sie sich nicht mit den entsprechenden Personen gut stellen, wurde es mit Ausbleiben des schnellen Geldes aus dieser Ecke überraschend schnell ruhig. Vielen dieser Trittbrettfahrer gemeinsam ist der unehrenhafte Ansatz, durch Diebstahl (Copyright) und Betrug punkten zu wollen. Sachverhalte, die natürlich nicht unentdeckt bleiben. So war es sicher mit eine Entscheidungsgrundlage, den Fokus etwas von der Mittelalterszene weg in die oben beschriebene Richtung der zeitlosen Wissensvermittlung zu führen. Wir haben nicht ehrenamtlich Jahre des Aufwandes investiert, um dann beobachten zu müssen, wie Personen und Vereine, deren Aufstieg und Möglichkeiten wir mit unserer Arbeit gefördert haben, sich sympathisierend Diebesprojekten zuwenden, aber von unseren Redakteuren weiterhin den selben Arbeitseinsatz einfordern. Ohne jegliche Bereitschaft zur Gegenleistung, versteht sich. 2011 setzte ich als Herausgeber somit auf die Strategie, diese Mitbewerber bewusst auszuhungern. Wir lieferten ihnen keine Themen, wir agierten nicht gegen sie, ja wir erwähnten sie nicht einmal. Wenn jemand beispielsweise meinte, eine "bessere" Radiosendung machen zu können: bitte, gerne, nur zu. Vier arbeitsintensive, unentlohnte Arbeitstage pro Monat weniger für uns. Das Resultat ist bekannt. Doch es kostete uns weit weniger Substanz und Nerven, als eine ständige unfreundliche Auseinandersetzung gefordert hätte. Wie sagt der Chinese so schön: "Wenn Du lange genug an einen Fluss wartest, schwimmen die Leichen Deiner Feinde an Dir vorbei". Ein etwas drastisches Bild, zugegeben, mit etwas abgeschwächter Wortwahl aber auf den Punkt getroffen. So zeigte sich wohl am Ende, dass die Mittelalterszene in Summe einen Verlust erfahren musste, denn sowohl die (verschwundenen) Pseudo-Projekte als auch wir lieferten in diesen Bereichen gewiss keinen Mehrwert.

Motivierende Lichtblicke im Mitbewerb

Den unrühmlichen Gesellen gegenüber stehen viele redliche und professionelle Projekte, die wir gerne und häufig erwähnen, von denen wir stets lernen und wohin wir auch regen Austausch pflegen. Mehrere unserer Redakteure schreiben gut, gerne und oft für das empfehlenswerte deutsche Printmagazin "Miroque", das im großen und ganzen die selben Bereiche abdeckt, wie sie von Huscarl bekannt sind: Geschichte, Rezensionen, Musik. Herausragend ist stets die Arbeit von Chronico.de, einem deutschen Online-Magazin höchster Qualität. Daneben knüpfen wir aktuell Kontakte zum anspruchsvollen Printmagazin A-Faktor und hoffen auf eine mindestens so gute Kooperation, wie mit den beiden erwähnten Projekten. Nicht zuletzt seien unsere lieben Freunde von Radio Aena erwähnt, die nicht minder idealistisch seit langen Jahren ein einzigartiges Service für die Mittelalterszene anbieten und aus Deutschland von durchaus vergleichbaren Problemstellungen berichten, denen auch wir uns regelmäßig zu stellen haben.

Wissenschaftskooperation und externe Redaktionen

Intensiv verstärkt haben wir die Zusammenarbeit mit Universitätsinstituten, Museen und anderen archäologischen Einrichtungen. Manche davon haben sogar Zugang zu unserem Redaktionssystem erhalten und können ihre wichtigsten Nachrichten selbst einstellen. Eine Funktion, die wir im Jahr 2012 weiter ausbauen und propagieren werden. Diese steht beispielsweise - um auch der Szene-Berichterstattung neue Perspektiven zu geben - gerne auch Vereinen oder engagierten Einzelpersonen zur Verfügung, um Nachrichten über ihre Aktivitäten zu verbreiten. Hierzu ist nicht länger eine "Mitgliedschaft" im Huscarl Team notwendig, welche etwas strengere Pflichten hinsichtlich journalistischer Arbeit aber auch die Notwendigkeit zur ständigen internen Diskussion und eine klare persönliche Identifikation mit dem Projekt bedingt.

Problemkreis Vollkontakt

In der Betrachtung des vergangenen Jahres mit einfließen müssen auch manche bedenkliche Entwicklungen im Bereich des Vollkontakt-Sportes. Hier zeigte sich, dass eine Randgruppe an Personen, die offentsichtlich nicht gewillt sind, aus der Pubertät herauszutreten, kein Problem mit schwerer Körperverletzung und gar der Verwendung verfassungsfeindlicher Symbole hat. Dass hierbei Schluß mit lustig ist und eine klare Schädigung der Mehrheit aller anderen Ausübenden im Bereich historisch orientierter Hobbys vorlag, unterstrichen wir mit entsprechenden Anzeigen bei Staatsanwaltschaft und Verfassungsschutz. Huscarl steht für eine Berichterstattung abseits der Politik. Wenn Politik in den Bereich der Geschichte eindringt, kann nur Verfälschung und Verzerrung das Resultat sein. Insbesondere gegen Extremismus aller Seiten treten wir vehement auf. Auch wenn wir darüber niemals aktiv berichten, um solche sinnbefreiten Diskussionen gar nicht erst salonfähig zu machen, werden keinerlei Auswüchse und Ausflüge in den Bereich von Radikalität und Extremismus toleriert. Selbstverständlich ist davon niemals betroffen, was jemand in Abwesenheit der Öffentlichkeit in seinem Keller macht. Jedoch muss jedem in diesem Bereich klar sein, wie sehr die Geschichtswissenschaft beispielsweise durch die Pervertierung jahrhundertealter Symbole gelitten hat, wie schwierig es lange Zeit war, beispielsweise im Bereich der Germanen zu forschen, ohne in Verruf zu geraten. Mittlerweile ist dies durch jahrzehntelange Anstrengungen seriöser Wissenschaftler wieder möglich, deren Arbeit wir uneingeschränkt unterstützen. Um den Kreis zu schließen: Auch beim Vollkontakt-Sport haben sich Persönlichkeiten hervorgetan, die abseits der Anrüchigkeit und vor allem mit guten Sicherheitsvorkehrungen ihr Hobby professionell vorantreiben. Egal in welchem Bereich, wer sein Vorhaben im Rahmen der Gesetzgebung, ehrlich und "mit Herzblut" betreibt, kann damit rechnen, durch unsere Redakteure und unser Medium Hilfestellungen verschiedenster Art zu erhalten.

Was uns wirklich motiviert hat

Auch wenn der Rückblick insgesamt vielleicht einen etwas bitteren Beigeschmack mit sich führt, waren für uns auch viele schöne Momente zu erleben. Sowohl auf Mittelaltermärkten inmitten der Szene als auch in Museen, Ausstellungen oder der Erarbeitung so mancher spannender und wissensbringender Themen. Wir lasen viele gute Bücher, konsumierten interessante Filme und Videoprojekte und ließen uns von der Vielfalt der Wahrnehmung und Erforschung des Themas "Geschichte" beeindrucken, die noch unendlich viele weitere Facetten zu bieten hat. Wie ausgeführt, interessieren mich als Herausgeber all die kurzlebigen und zumeist äußerst kindischen Reibereien innerhalb der Mittelalterszene bestenfalls am Rande, sie lenken nur unnötig vom Wesentlichen ab.

Wissensvermittler und Wegweiser

Unser Weg geht mehr und mehr in Richtung nachhaltiger Serviceleistungen. Wir wollen Wissensvermittler oder Wegweiser zu anderen Orten des Wissens sein. Die Trennung der Themengebiete wird sich in absehbarer Zeit auf der Startseite von Huscarl noch mehr ausdrücken als bisher, um unseren Lesern den Einstieg in Bereiche zu erleichtern, die sie individuell interessieren. Sei es eine klarere Darstellung der historischen Zeitperioden oder die Unterscheidung zwischen modernen Veranstaltungsthemen und Wissenschaft und Archäologie. Auch die laufende kulturelle Auseinandersetzung mit historischen Motiven, sei es in Film, Buch oder Spiel, wird weiterhin nicht zu kurz kommen. Und in all diesen Bereichen könnt ihr Euch aktiv einbringen, ungeachtet Eurer Herkunft oder Meinung. Geschmack ist verschieden und das ist gut so. Solange die Form gewahrt wird, ist jede Ansicht willkommen und zulässig.

In diesem Sinne nochmals ein gutes und erfolgreiches neues Jahr 2012
Florian Machl
Chefredakteur und Herausgeber


Weiterführende Links:




Der Bogenstand Gesierich

Steam Dreams

Kultur- und Veranstaltungsgemeinschaft Eulenspiel

Radio Aena

Isi's Spezereyen

Miroque - das Magazin

Vehi Mercatus




Noch schneller informiert:
Huscarl auf Facebook



Dieser Huscarl-Artikel ist mir eine kleine Spende wert:




1. Kommentar von elmarto am 03.01.2012 um 14:47

Festberichte usw...
...für Berichte/Erlebtes von Festen und ähnlichem stelle wäre es schön, wenn das Forum vermehrt genutzt werden würde. Es gibt  viele User auf huscarl.at; das forum hingegen führt ein wenig ein Stiefkinderdasein. Sicher, es gibt einige (teils sehr) aktive user; ich selbst bin eher der mitleser, aber hier würde sich wohl mehr tun, wenn die feste dort besprochen werden würden. vielleicht kann man ja für vergangene feste forumsthreads eröffnen (ich weiss, dass steht jedem frei, ich könnte also auch) und dort die feste revue passieren lassen. genauso kann man mit den anderen, jetzt nicht mehr so prominent vertretenen themen auf der seite vorgehen, der "klatsch und tratsch" sozusagen. hier also mein aufruf:
Besucht das Forum!

Finde ich gut. Ich kann dir nicht folgen / verstehe dein Kommentar nicht. Dem Verfasser dieses Kommentars eine private Nachricht schicken. Community-Funktionen sind nur für angemeldete Benutzer verfügbar.


2. Kommentar von Florian Machl (Administrator) am 03.01.2012 um 22:59

Forum
Danke lieber elmarto für die Idee - ich befürchte aber, dass alle Forenanbieter in der Zeit von Facebook nur noch ein Nischendasein führen. Was schade ist, denn Facebook ist sehr kurzlebig und kaum hat man etwas gepostet, ist es schon wieder in der Menge an Information verschwunden. Das versucht man dort jetzt mit der Timeline zu verbessern, aber ich glaube eine dauerhaft übersichtliche Diskussion wäre tatsächlich nur in einem Forum sinnvoll...

Finde ich gut. Ich kann dir nicht folgen / verstehe dein Kommentar nicht. Dem Verfasser dieses Kommentars eine private Nachricht schicken. Community-Funktionen sind nur für angemeldete Benutzer verfügbar.



Du erhältst derzeit keine E-Mail-Benachrichtigung, wenn
neue Kommentare zu diesem Artikel verfasst werden. Ändern.