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2010 - Jahr der Emotionen
War wirklich nur das Schlechtwetter schuld?
16.3.2011 - 15:00
Florian Machl Du must im System angemeldet sein, um Privatnachrichten zu versenden.

Wenn ich mein Editorial mit dem Titel "Saison der Emotionen" einleite, dann sind damit mehrheitlich Emotionen gemeint, die wir gesellschaftlich in einem eher negativen Kontext kennen. Neid, Mißgunst, Gier, Geltungssucht, Überheblichkeit, Streitlust. Dabei ist es nicht so, dass manche Menschen in der Mittelalterszene ihre guten Umgangsformen vergessen hätten. Vielmehr scheinen einige derjenigen lauter geworden zu sein, deren Probleme mit der Kinderstube nie ein großes Geheimnis darstellte. Sobald die ersten Festwochenenden von schweren Regenfällen und Kälte heimgesucht worden waren, begannen alte Fronten, an denen man schon lange Frieden vermutet hätte, wieder aufzubrechen... Der allgemeine Umgangston wurde rauer, was vor allem in den Foren und Kommentaren auf Huscarl zu verfolgen war. Doch sollten wir uns davon wirklich den Eindruck der schönen Erlebnisse vermiesen lassen, die das vergangene Jahr zu bieten hatte? Es war Zeit für eine Nachdenkpause, die ich als Herausgeber unserem Medium zwangsverordnet habe.

Mehrere Ereignisse, die für viele Emotionen sorgten, beschäftigten die Mittelalterszene zu Saisonbeginn. Die Freude über den traditionell harmonischen Beginn mit dem Fest in Langenzersdorf, wurde schnell überschattet, als so mancher Möchtegern-Veranstalter nicht nur aus Wettergründen schwere Verluste zu schreiben hatte. Als Beispiele sind das Mittelalterfest Graz zu nennen, dessen Veranstalter in Folge die Massenmedien mobilisierte, um gegen die Gastgeberstadt zu hetzen, die (neben dem Wetter) an seinem angeblichen 10.000 Euro Verlust schuld gewesen wäre. Freilich, schon das vorhergehende Fest in Graz war finanziell betrachtet ein vollständiger Reinfall gewesen - bei strahlendem Sonnenschein. Bei Veranstaltern ohne Rücklagen führte dies, wie vorherzusehen war, ein weiteres Mal zu einem Zustand, wo Akteure und Lagergruppen "freiwillig" auf Gagen verzichten mussten. Ein sehr ähnliches Spiel war in Wien zu beobachten, wo ebenfalls ohne Rücklagen aber auch ohne jeglichen Plan zur Wertschöpfung durch Eintritte oder Standgebühren ein Fest im Prater in den Sand gesetzt wurde. Auch hier war für den Veranstalter sehr schnell klar: Die Anderen müssen schuld sein. Ein Großteil der Gagen ist bis jetzt nicht bezahlt, Anwälte wurden mit der Einbringung beschäftigt.

Diesen Text veröffentlichen wir im Übrigen erst jetzt, nach Ende der Leserwahl, um uns zu all den anderen hochinteressanten Vorwürfe von der Seite der Kritisierten nicht auch noch eine aktive Beeinflussung nachsagen lassen zu müssen. Die Leserschaft hat sich bestimmt auch ohne Einflüsterung weise und unbeirrt entschieden.

Fehlgeleitetes Schutzbedürfnis?

Ist diese immer wieder auftauchende Mentalität dieser "Augen zu und durch, hinter mir die Sintflut"-Verteidigungsstrategie noch nachvollziehbar, potenziert sich mancher Ärger durch eine andere Verhaltensweise, die sich ebenso zuverlässig wiederholte, wie das Ticken eines Metronoms. Kleine, sehr überschaubare Personengrüppchen begannen solchermaßen aufgefallene Veranstalter unter anderem durch das Anzetteln persönlicher Kleinkriege zu verteidigen. Es ist wohl eine ganz besondere menschliche Konstante, dass mit dem Vorsatz, etwas vermeintlich Gutes zu tun, jegliches rationale Denkvermögen über Bord geworfen wird. Vergleichbare Beispiele außerhalb der Mittelalterszene gibt es genug, meistens am Rand der politischen Extreme, wo sich so manche Fanatiker am liebsten die Köpfe einschlagen würden. In der Welt abseits der Mittelalterszene ist es zugegebenermaßen einfacher, selbst zu recherchieren und sich eine Meinung auf Basis vieler Informationen zu bilden. Kritisches Bewußtsein gegenüber jeglicher Medienberichterstattung ist immer zu begrüßen. Das schließt Huscarl mit ein.

Analyse einer nicht gegebenen Meinungsvielfalt

In der Mittelalterszene schrieb bislang ausschließlich Huscarl. Und so sehr sich unsere Redakteure um Objektivität, Sachlichkeit und vollständige Recherche bemühen - es ist und bleibt die einzige Informationsquelle. Sehr wohl wissen wir über Marktbegleiter und Trittbrettfahrer bescheid, die sich nicht zu schade sind, überall mit Sprüchen wie "Alle Berichte" zu werben und ihre Links mit dieser Behauptung quer durchs Land zu verteilen. Wenn solche Marktbegleiter innerhalb eines ganzen Jahres nicht eine einzige Textpublikation zustande bringen, aber fleißig daran beteiligt sind, hinter den Kulissen für Unfrieden zu sorgen, dann liegt etwas im Argen. Zum Einen ergibt sich die auch für uns unzufriedenstellende Tatsache, dass eine Meinungsvielfalt durch mehrere seriös arbeitende Medien nicht gegeben ist. Zum Anderen gibt es immer wieder Menschen, die auf diejenigen hereinfallen, die zwar viel und laut reden, aber selbst nichts leisten.

Dem gegenüber seien unsere sehr geschätzten Freunde des Printmagazins Miroque erwähnt, die als klare Redaktionslinie definiert haben: "Können wir über eine Sache nichts Gutes sagen, dann sagen wir gar nichts." Damit kann man sich aus sämtlichen Szenekriegen und -befindlichkeiten heraushalten, verzichtet allerdings auch auf das Prinzip der Informationspflicht. Dies ist alles andere als unlogisch, denn kritische Berichterstattung bringt kein Geld. Im Gegenteil, Freunde hat man, so lange man Schönwetterjournalismus betreibt, die ewig gleichen Lobhudeleien auf alles und jeden singt. Dann fließt tatsächlich Geld in die Inserentenkasse - aber nur, so lange man sich so verhält, wie der Inseratkunde es erwartet.

Eh kloa, bestechlich!

Was thematisch zu einem weiteren Beispiel des Ärgers führt, einem Fest in Salzburg in dessen Nachwehen einiges an Unfrieden zu lesen und zu hören war. Ein Fest, wo man zum wiederholten Male nicht in der Lage war, für eine ordentliche Infrastruktur, insbesondere hinsichtlich der Toilettenanlagen zu sorgen. Auch hier war - natürlich - das Wetter schuld. An allem. Die Gerüchteküche verbreitete, dass unsere Redaktion die wahre Großartigkeit des Festes nur darum nicht erkannt hat, weil wir nicht mit Inseratentgelten zufriedengestellt wurden. Nach einem kurzen Blick auf unsere Preisliste und dem Wissen im Hinterkopf, was heutzutage eine Dienstleistungsstunde kostet, darf dabei durchaus das eine oder andere Fragezeichen über den Köpfen auftauchen, ohne dass man eine Rollenspiel-Quest zu vergeben hat. Augenzwinkernd kann man anfügen, dass es uns bei Huscarl eigentlich klar sein müsste, dass sich Bestechungsgelder nicht ausgehen, wenn schon bei den Toiletten für die Besucher gespart wird.

Wenig zufriedenstellende Konstanten

Allerdings - und hier kommt ein Knackpunkt der Geschichte - zogen sich folgende Konstanten durch die Saison 2010, die hier bei Huscarl niemanden glücklich machen. Sehr wohl wird vielerorts erwartet, dass wir unsere Redakteure unentgeltlich quer durchs Land schicken und Bilder und Berichte präsentieren. Kommt ein Bericht ein paar Wochen später als erhofft, ist sich kaum jemand zu schade, zu betonen, dass das wohl kaum eine gute Arbeitsleistung wäre. Ebenso wird erwartet, dass Huscarl Stellvertreterkriege führt, indem die Öffentlichkeit darüber informiert wird, wenn wieder einmal keine Gagen bezahlt wurden, jemand betrogen wurde, die Händler mit Minus heimfahren mussten, die Schlafräume unzumutbar waren oder man sich stundenlang anstellen mußte, um sich mit Ekel auf ein dreckverkrustetes Klos setzen zu dürfen. Sobald die - nach aufwändiger Auswertung der Faktenlage zu recht - beschuldigten Übeltäter aber beginnen, meist unter falschen Namen aus der Anonymität heraus unsere Mitarbeiter zu beflegeln, dann ist breites Stillschweigen eine weitere Konstante. Es treten gerade dann diejenigen auf den Plan, die in der Vergangenheit aufgrund eigener Fehlleistungen keine besonders gute Presse machten, und springen für ihre "Kollegen" in die Bresche, die doch nichts dafür könnten, schlussendlich wäre da ja noch das Wetter gewesen. Und die Anderen. Wie kommen aber wir dazu, diese Stellvertreterkriege stets alleine ausbaden zu müssen?

Ermüdender Dauerkrieg der Schwertmeister

Ständig im Zentrum der Emotionen war auch der aus unserer Sicht völlig unnötige Streit, wer von den verschiedenen Schwertkampf-Stilen und Richtungen denn nun über das bessere Kung-Fu verfügt. Es ging um die Frage, ob es authentischer ist, mit Stahlprügeln aufeinander einzudreschen, bis einer liegen bleibt - mit kollegialer Härte eben. Oder ob es sinnvoller ist, freundschaftlich seine Fähigkeiten und Erkenntnisse auszutesten, ohne Vollkontakt anzustreben, was wiederum von der Gegenseite als Feigheit und reine Theorie ausgelegt wird. Auf die Spitze trieb diese Diskussionen die deutsche Gruppe Holmgang, die nach wie vor behauptet, das einzig Wahre wäre es, sich mit scharfen Waffen zu messen, zumindest aber immer mit vollem Körpereinsatz und wenn möglich bis zum ersten Blut. Ein Miteinander erschien unmöglich, denn jede Seite brachte sehr viele Ausreden und Argumente vor, weshalb es nicht geht, zu Veranstaltungen und Turnieren der anderen zu kommen. Hingegen wurde nicht respektiert, wenn jemand sagte, seine Gruppe mache eben ihr eigenes Ding und sie wäre nicht an einem Kräftemessen interessiert. Diese stets mit intensiven Emotionen geführten Diskussionen flammen regelmäßig in allen Mittelalterforen auf. Und sie ermüden. Das Einzige, was wir in unserem eigenen Forum erreichen konnten, war eine weitgehend zwischenmenschlichen Umgangsformen angemessene Wortwahl. Stets mehrere Menschen damit beschäftigt zu halten, diese Streits schlichten, kann auf Dauer aber nicht Sinn und Zweck eines solchen Kommunikationsmittels sein.

In der Ruhe liegt die Kraft?

In den vergangenen Monaten war es sehr ruhig. Kaum eine Publikation verirrte sich auf unser Nachrichtenportal. Es war dies eine Gelegenheit, um sich in einer Zeit ohne Mittelalterfeste etwas zurückzunehmen und die Medienrealität von anderswo mit unserem Spartenmedium zu vergleichen. Aber auch, um festzustellen, was sich verändert, wenn die kostenlose Serviceleistung zurückgefahren wird. 15.000 Leser konsumierten unser Angebot regelmäßig in den Sommermonaten. Dem gegenüber stehen jährliche Betriebskosten von rund 20.000 Euro und eine Einnahmenseite, die in etwa einem Zehntel dieser Summe entspricht. Freilich, wir haben uns nie intensiv bemüht, das Medium kostendeckend zu machen. Dies hätte eine Erhöhung der Inseratkosten und eine offensive Bewerbung bedeutet. Dinge, die uns die finanzielle Unabhängigkeit nehmen würden.

Eine Sache, in die man nur investiert, aus der man aber keinen Gewinn zieht, ist ein Minusposten. Eine Liebhaberei aber auch eine Dummheit. Bei jedem Wirtschaftsbetrieb wird nach spätestens drei Jahren ein Kassasturz gemacht, jeder Businessplan ist darauf ausgelegt, nach eben diesen drei Jahren ein Plus zu erwirtschaften. Sicher ist: In den vergangenen Monaten hat das Magazin kein negatives Ergebnis verbucht. Sicher ist auch: Den Lesern war damit nicht gedient. Umso bezeichnender ist es, wenn die spärlichen Artikel in dieser Publikationspause sofort mit Kommentaren einschlägig bekannter Streithähne verziert wurden. Einige davon wurden dauerhaft gesperrt. Diese Personen sparen auch jetzt nicht mit übler Nachrede, aber toben sich nun glücklicherweise anderswo aus.

Änderungen in Inhalt und Ablauf

Notwendige Änderungen, um die Liebhaberei "Huscarl.at" weiterzuführen, kündigen sich an. Zum einen haben wir intern etliche (Programmier-)Projekte laufen, die Abläufe transparenter und schneller gestalten und die "Macht" über die Publikation in die Hände vieler legen werden. Marktberichte werden wohl reduziert, nicht jedes Wald- und Wiesenfest fragwürdiger inhaltlicher Ausrichtung darf in Hinkunft damit rechnen, von einem Redakteur besucht zu werden. Hinzu kommt, dass 15.000 Lesern eine aktive Szene von geschätzt 300 Personen gegenübersteht. Nur für die Mittelalterszene zu arbeiten und dabei auf die Befindlichkeiten jeder Einzelperson darin zu achten, geht völlig an unserer Leserschaft vorbei, dieser Realität müssen wir uns stellen.

Als Chefredakteur blicke ich vor allem auf die Berichterstattung über den Schwertfund in Linz mit Stolz zurück, eine viel beachtete Publikation, die auch von anderen Medien übernommen wurde. Hier wurde versucht, Qualität und Wissen auf eine Art und Weise zu schaffen, die nicht nur für den Moment interessant ist, sondern Lesern eventuell über Jahre hinweg einen Mehrwert bietet. Ob ein selbsterklärter dreifacher Ritter am Praterstrich ein Mittelalterfest versucht hat, interessiert in ein paar Monaten keinen Menschen mehr. Entsprechend sind auch die verfügbaren Ressourcen des Mediums einzuteilen. In Dinge, die unserer Meinung nach wichtig sind - und in belanglosen Szeneboulevard, der vielleicht in einer eigenen Rubrik seine Heimat finden soll, da er zumindest kurzfristig gerne gelesen wird.

Neue Kommunikationsvorgaben für Redakteure

Auch im Umgang mit der Leserschaft stehen Änderungen an. So werden unsere Redakteure keinerlei persönliche Anfeindungen in den Kommentaren mehr beantworten und sich in keine Diskussionen unter ihren Artikeln einbringen. Nur noch das Berichtigen eigener Fehler ist gestattet. Insgesamt werden wir darauf achten, dass Redakteure ausschließlich ihre inhaltliche Arbeit abliefern, aber nicht durch beleidigende Zurufe demotiviert oder gestört werden. Möchte jemand in Hinkunft mit einem Redakteur über seinen Artikel kommunizieren, ist dies per Privatnachricht möglich. Für Privatnachrichten gelten allerdings dieselben Höflichkeitsgebote, wie überall sonst in unserem Medium - für Zuwiderhandelnde mit allen bekannten Konsequenzen. Es sind nur sehr wenige Nutzer unseres Forums und des Kommentarsystems, die sich regelmäßig durch Ausfälligkeiten hervorgetan haben. Damit wurde 2010 unter den Mitarbeitern aber auch den Lesern keine gute Stimmung erzeugt. Unser Fehler in der Vergangenheit war diesbezüglich auch eine zu große Toleranz. Ein Fehler, der in unserer Gesellschaft häufig vorkommt und als Grundübel vieler Probleme einzuschätzen ist. Ein Mehrwert für die Leserschaft ist nicht zu erwarten, wenn wir einen Tonfall wie in den Foren von Krone Online zulassen. Dies wäre ein Niveau, wo wir nie hinwollten. Wir erhoffen gepflegtere Umgangsformen und ein generell ruhigeres, angenehmeres Klima im Jahr 2011. Auch was das Wetter betrifft. Als Herausgeber muß ich aber einsehen, dass ein Friede zwischen allen Personen und Gruppen der Mittelalterszene zwar eine nette Vision aber nicht die Realität darstellt.


Florian Machl
Chefredakteur und Herausgeber
huscarl.at





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1. Kommentar von Ascuin am 18.03.2011 um 21:28

Toleranz
Mit Streitereien im Forum kenn ich mich nicht aus, weil ich weit über ein Jahr hier nicht aktiv war. Aber der Satz: "[...]Ein Fehler [Toleranz], der in unserer Gesellschaft häufig vorkommt und als Grundübel vieler Probleme einzuschätzen ist.[...]" hat mich echt stutzig gemacht.
Zensur und Diktate sind selbstverständlich einfacher als Toleranz, aber wie geht das konform mit mehr Transparenz??

Wenns hier nicht nur um ein Forum ginge, eine gefährliche Aussage!

Ihr wollt nicht auf ein tieferes Niveau? (letzter Absatz) aber genau mit diesem Satz begebt ihr euch dahin, auf das Niveau, der Intoleranten und Respektlosen ("Ermüdender Dauerkrieg der Schwertmeister") und Fingerzeiger.

Ich wollt schauen, ob es besser geworden ist, aber es hat sich nur verschlimmert! Mal schauen wie es in zwei Jahren hier aussieht. ;)

lg asc

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2. Kommentar von Grimjau am 20.03.2011 um 11:16

?
Einerseits jammerst du herum der Ton im Forum gefällt dir nicht, andererseits meckerst Du über Maßnahmen welche das ausufern von Streitigkeiten eindämmen soll. Es gibt eine "nette" Umschreibung für Personen die an allem was zu meckern haben.

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3. Kommentar von Rotschopf am 21.03.2011 um 20:45

lol
der Artikel ist kaum geschrieben, schon erfüllt er sich von selbst mit den üblichen Kommentaren ^^

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4. Kommentar von Einrun am 22.03.2011 um 13:14

Aus dem Zusammenhang gerissen
@Ascuin: es ist ebenso gefährlich, Zitate aus dem Zusammenhang zu reißen und diese Bruchstücke zu isolieren und zu kritisieren.
Das von Dir angeprangerte Zitat bezog sich - so man sich die Zeit nimmt, den ganzen Absatz und nicht nur Teile davon zu lesen - auf die Sichtweise des Autors, im Hinblick auf den Ton und die Ausdrucksweise in den Kommentaren in der Vergangenheit zu viel Toleranz geübt und Verbalentgleisungen mit zwei fest zugedrückten Augen ignoriert zu haben. Und genau das betrachtet der Autor als Fehler. Nicht die Toleranz an und für sich.

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5. Kommentar von grizane am 22.03.2011 um 23:38

auch Lob muss einmal sein ...
Ich lese die hier erscheinenden Artikel nur sporadisch - einmal öfter, dann mal wieder seltener. Ich kenne auch die Redakteure nicht persönlich und habe mir auch nicht die Mühe gemacht herauszufinden, ob ich eventuell hinter diversen im Forum verwendeten Namen Bekannte erkennen kann. Ich gehöre keinem Verein an und zähle mich auch zu keiner spezifischen Interessensgruppe, obwohl ich mich nun schon seit einigen Jahren mit der Thematik Mittelalter und ihren verschiedenen Darstellungsformen immer wieder beschäftige.

Ich habe bislang auch nie ein Kommentar unter einen Artikel oder anhängender Diskussion gestellt, weil eine ausschweifende online-Präsenz im Allgemeinen nicht meinem Naturell entspricht. Heute jedoch werde ich einmal eine Ausnahme machen. Dazu bewegt hat mich eine Einladung auf anderer Plattform, bei der ich aufgefordert wurde der Gruppe der "Nicht-Huscarl-Leser" beizutreten. Eine Herabwürdigung von Leistung und Arbeit in dieser Art halte ich im Allgemeinen für eine traurige Entwicklung

Für mich, als "stille Leserin", ist es mir daher heute ein Bedürfnis ein Danke an huscarl zu richten und ein Lob auszusprechen: ein Danke für die viele Arbeit, die hinter den ganzen Artikeln und Beträgen steckt, für die viele Zeit und Mühe, die aufgewendet werden, um dieses Forum aktuell und lebendig zu gestalten. Und ein Lob, dass man sich in allen Beträgen im Wertschätzung bemüht und sich trotzdem nicht scheut Kritik anzubringen, kritische Punkte anzusprechen und auch auf Kritik von Außen zu reagieren.

Ich kann mir vorstellen, dass es durchaus zermürbend sein kann, wenn jedes Wort und jeder Halbsatz auf die Waagschale gelegt werden. Bekannt ist auch, dass unzufriedene Stimmen meist lauter rufen als die zufriedenen.

Ich wünsche daher viel Kraft für die kommende Saison und hoffe, dass ich meinen Beitrag hier an der richtigen Stelle platziert habe und für etwas Motivation sorgen konnte.

Liebe Grüße! Grizane

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6. Kommentar von Norbert am 23.03.2011 um 09:13

Ja, in der Tat.
Trotz meiner Probleme mit den Ansichten und der persönlichen Art des Herausgebers kann ich dem nur beipflichten.

Die Qualität der Berichterstattung, der Infomationsgehalt und der Unterhaltungswert des Magazins, so wie die Arbeit, die in der Recherche und der Aufbereitung steckt, gehören anerkannt!

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7. Kommentar von Christian von Rabenstein am 24.03.2011 um 10:59

Dem...
... kann ich mich nur anschließen. Das Team von Huscarl macht gute Arbeit und sollte sich diese nicht durch notorische Störenfriede verderben lassen. Auch wenn man persönlich nicht mit allen Aussagen oder Aktionen einverstanden ist, ist das noch lange kein Grund, sich unter das Kellerniveau zu begeben. Jedes Problem sollte sich freundlich und sachlich diskutieren lassen, egal auf welcher Seite der üblichen Fronten man steht, ob Veranstalter oder Besucher, Herausgeber oder Leser (oder bekennender Nicht-Leser). Wer damit nicht leben kann, soll sich bitte andere Blutwiesen suchen. Es wird ja niemand gezwungen Huscarl zu lesen und im Gegensatz zu anderen Medien werden auch keine staatlich diktierten Gebühren eingehoben. Das Gründen von ominösen Selbsthilfegruppen auf Facebook ist da auch eher sinnfrei und eignet sich nichtmal als Statement.

In diesem Sinne hoffe ich, auch weiterhin gute Artikel und sachliche Diskussionen auf Huscarl lesen zu können, in denen Toleranz gegenüber anderen Meinungen aber auch Konsequenz gegenüber unbelehrbaren Trollen herrscht.
Zum Glück beginnt ja bald die Lagersaison, dann haben manche Leute wieder anderes zu tun, als sich online zu prügeln. ;)

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8. Kommentar von rosenhexe am 26.03.2011 um 17:57

äusserst erfreulich
ist die tatsache,dass es menschen gibt,denen ein gepflegter umgangston noch immer und trotz aller streitereien wichtig ist
bei aller liebe zum mittelalter,den festen und den feierlichkeiten werden heute nun einmal solche dinge nicht mehr mit dem schwert ausgetragen (wobei mir klar ist,dass es viele gibt,die dies bedauern)
betrüblich finde ich
zu lesen,dass es überhaupt derart,die üblichen und unvermeidlichen antisympathien überschreitenden,anfeindungen und offenbar massive meinungsverschiedenheiten und kleinkriege überhaupt gibt
hallo
hier wird niemand reich,kein veranstalter,kein darsteller,etc.....,obwohl ich hoffe,dass diejenigen,die darauf angewiesen sind,auch davon leben können
ansonsten gehört für alle die liebe zur sache dazu
auf eine wunderschöne saison,ohne streitereien freut sich
die rosenhexe

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9. Kommentar von singvogel am 12.04.2011 um 16:26

2010
......Zum Anderen gibt es immer wieder Menschen, die auf diejenigen hereinfallen, die zwar viel und laut reden, aber selbst nichts leisten....(das war zu Beginn so...die Besucherzahlen hier gehen ziemlich zurück)

Also jemand der soviel Zeit und Wortschatz investiert um nur über sich selbst zu schreiben (natürlich nur Gutes) und soviel Kritik (natürlich nur über andere) muss wohl eine kleine (oder große) Delle im Selbstwertgefühl haben.

Also ich fand das Jahr 2010 recht nett! Am schönsten sind die kleineren Feste ohne zuviel Trubel und Mediengetummel. Hier gibt  es zwar weder Preise (wozu auch) noch Berichte dafür schöne Erinnerungen.

Vogel

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10. Kommentar von Huscarl-Redaktion am 12.04.2011 um 16:38

Liebes Vögelchen...
... Meinung ist Meinung und sei jedem vergönnt.
Böswillige Fehlinformation ist natürlich etwas anderes. Aber wir können dich beruhigen und du musst auch keine Angst um uns haben. Die Besucherzahlen sind trotz Redaktionspause Monat für Monat um 10% gestiegen - und jetzt, zu Saisonbeginn stehen wir momentan bei einem 20% plus. Vergleichszeitraum ist das jeweilige Monat des Vorjahres. Liebe Grüße ins Vogelnest.

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11. Kommentar von Martl am 28.04.2011 um 11:03

Saison 2010 mit allen Drum und Dran
Nun. Ich finde auch, dass die letzte Saison schön war. Man richtet sich ein Fest (sei es als Veranstalter oder Besucher) so, wie man es braucht. Wenn ich mir selber keinen Spaß, Freude oder ähnliches machen kann, muss ich zuhaus bleiben, kann aber nicht gegen den Veranstalter oder das Fest an sich vorgehen. Finde ich zumindest. No Na ist es schöner, wenns bei einem Fest nicht regnet und man nicht ein Kilo "Gatsch" auf den Füßen mitschleppen muss. Oder wenn nur das geboten wird, was einem persönlich besser gefällt oder taugt, aber das wirds halt NIE spielen. Denn allen kann man es nicht recht machen. Das ist aber im täglichen Leben nicht anders, oder täusche ich mich?

Bezüglich Kritiken:
Wenn eine Kritik berechtigt ist, sollte man sie auch akzeptieren. Kritiken - egal ob positiv od. negativ - können hilfreiche Infos sein. Aber wie gesagt, wenn ich was kritisiere, sollte dies unbedingt berechtigt sein. Und wenn nun was geboten wird, was mir persönlich nicht taugt, kann ich zwar sagen "Das taugt mir nicht", aber kritisieren sollte man dann nicht. Weil vielleicht hats 10 anderen schon getaugt. Ihr wisst was ich meine...

Wegen den Streiterein diverser Gruppen kann ich nur sagen, dass ich hier auch auf dasselbe Prinzip zurückgreife. Ich muss ja nicht mit Gruppen, die mir nicht taugen, abhängen. Finde das auch eher peinlich, wenn auf Festen dann gestritten oder rumgepöbelt oder anschließend in Foren, im Internet hergezogen wird. Aber das muss jeder für sich selbst entscheiden...

So. Hoffe, dass ihr alle eine lässige Saison 2011 mit noch lässigeren Festen habt!

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