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Bildquelle: Wikipedia

Schwerpunkt: Wissensoffensive
Im Dienst der ständig wachsenden Leserschaft
13. 7. 2009 - 18:30
Florian Machl


Mit dem "Ende des Kuschelkurses" haben wir, mit etwas deutlicheren Marktberichten als gewohnt, bei manchen für Unruhe gesorgt. Diese Unruhe hat bei Abzockern aller Art sicher weiterhin ihre Berechtigung, doch der Fokus des Magazins wird in den nächsten Monaten auf anderen Dingen liegen. Der neue Schwerpunkt nennt sich "Wissensoffensive" und soll in die Richtung gehen, neue Wege zu eröffnen, um den oftmals vernachlässigten Wissenschaftsteil zu stärken. Dazu wurden national und international hochinteressante Kontakte in die Welt der Wissenschaft geknüpft.

Es gibt neue Kooperationen mit Museen und Instituten, wie die intensive Zusammenarbeit mit dem Museum für Urgeschichte in Asparn/Zaya. Besonders groß ist unsere Freude darüber, dass wir in Hinkunft auch über Neuigkeiten aus dem ÖAI, dem Österreichischen Archäologischen Institut berichten dürfen, mit dem die Kommunikation vorzüglich klappt. Ebenso gibt es neue internationale Kontakte, wie beispielsweise mit dem Archäologisches Nationalmuseum Saint-Germain-en-Laye in Frankreich, das uns regelmäßig mit interessanten Neuigkeiten versorgt. Im Zuge dessen werden wir den historischen Betrachtungszeitraum vom Mittelalter aus noch ein wenig in die Vergangenheit erweitern - was ich persönlich, wie jede Erweiterung von Möglichkeiten, überaus positiv betrachte.

Wir publizieren auch eure Arbeiten

Im Zuge der Wissensoffensive ist wie immer auch die Lesergemeinschaft zur Beteiligung aufgerufen. Bei vielen schlummert Wissen, das für die Allgemeinheit interessant wäre - aber noch nicht in eine geeignete Form gebracht wurde. Von der Rezension von Büchern und Videodokumentationen über die Beschreibung von Handwerksvorgängen bis hin zu eigenen wissenschaftlichen Arbeiten - all das interessiert uns als Redaktion, aber auch unsere ständig wachsende Leserschaft. Wir haben eine Menge interessanter Beiträge von Studenten erhalten, die momentan für Huscarl aufbereitet werden. Weitere Einreichungen sind uns stets willkommen.

Huscarl als Drehscheibe

Die Redaktion wird mehr und mehr zu einer Drehscheibe für viele Belange. So freuen wir uns, Kontakte herstellen und immer wieder Künstler und Händler vermitteln zu dürfen. Die Nachfrage nach diesem Service steigt - und auch daran messen wir das wachsende Interesse an Geschichte und themenbezogenen Veranstaltungen. Dass die Qualität dabei von "klein und erstmalig" bis "riesig und kommerziell" geht, ist klar, doch unsere Türen stehen jedem offen. Falls manchmal der Eindruck transportiert wird, Huscarl wäre nur für hundertprozentig authentische Feste da, dann kann dazu klar gesagt werden - das ist nicht richtig. Doch es ist uns eine Freude, begleitend mithelfen zu können, um ein Plastik-Themenfest zu einem schönen, stimmigen Mittelaltermarkt zu verwandeln.

Leserrekorde

Mit der wachsenden Leserschaft möchte ich dieses kurze Editorial auch abschließen. Die Besucherzahlen im Juni erfüllten uns mit Stolz, denn erstmalig haben wir die "magische" Zahl von 10.000 Personen überschritten, die unser Magazin im Monat betrachten. Dies sogar deutlich, denn wir kratzten bereits an der 11.000er Marke. Viele dieser Besucher lesen Huscarl jeden Tag. Das Projekt entwickelt sich wie geplant gut - die Mittelalterszene vergrößert sich, die Anzahl der historisch interessierten Menschen wächst und auch die Zahl der Feste und Veranstaltungen ist stets im Ansteigen begriffen. Es freut uns, dass wir diese Entwicklung nicht nur beobachten sondern auch aktiv mitgestalten können. Die große Leserbasis motiviert uns auch dazu, das Projekt eines gedruckten Magazins der österreichischen Szene weiter voranzutreiben.

Spannende, lehrreiche und unterhaltsame Lektüre wünscht
Florian Machl
Chefredakteur und Herausgeber



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