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Lostvectors
Ein Casual Game das geeignet ist, Stunde um Stunde verpuffen zu lassen.

Lostvectors
Die Landkarte, auf der man linear die nächste Mission auswählen, aber auch bereits absolvierte Missionen wiederholen kann.

Lostvectors
Für ein kostenloses Flash-Spiel kann man sich über die abwechslungsreichen Levels gewiss nicht beklagen.

Lostvectors
Während der Held versucht das eigene Schloss zu verteidigen, hat der feindliche Drache feurigere Zukunftspläne.

Lostvectors
Unzählige Skills und Upgrades können erworben werden.

Lostvectors
Hier wird der Held bereits von eigenen Kampfeinheiten unterstützt.


Bowmaster: Winterstorm - kostenloses Fantasyspiel für zwischendurch
Geschicklichkeit, individuelle Fähigkeiten und Blutspritzer nach Maß
Florian Machl
21.12.2011 21:49

Lust darauf, zwischendurch ein paar Pfeile in Fantasy-Monster zu versenken? Levels steigern, Fähigkeiten erwerben, Geschicklichkeit beweisen? Der unabhängige Software-Entwickler Jason Reinsvold, der seine Spiele unter dem Label Lostvectors veröffentlicht, bietet das richtige Rezept: Bowmaster: Winterstorm. Wenn das Budget für die Winterfeiertage keine größeren Sprünge zu aktuell heißen Titeln wie Skyrim erlaubt, ist der kleine Fantasyspaß zum Nulltarif vielleicht genau die richtige Wahl. Suchtgefahr inklusive.

"Nur noch schnell dieses Level, Schatz!" Oft gehört, oft erreicht. Bei den Spielen von Jason Reinsvold von Lostvectors umso mehr. Der bescheiden auftretende Independent Programmierer wurde spätestens durch sein Flash-Projekt "Bowmaster" bekannt, mit dem er im Jahr 2002 ein "undergraduate degree" zum Software Engineer erwarb. Das Konzept war einfach - ein Bogenschütze verteidigt ein Schloss gegen angreifende Fantasy-Armeen. Schon damals waren - bei aus heutiger Sicht bescheidener Grafik - verschiedene Waffenupgrades für den Helden und gezielte Steigerungen der eigenen Fähigkeiten möglich. 

Dieses Rezept wurde seither ausgebaut. Während die Casual-Games-Spielercommunity sehnsüchtig auf den offiziellen zweiten Teil wartet, entwickelte Jason zuerst Bowmaster: Prelude und veröffentlichte nun vor kurzem Bowmaster: Winterstorm, ein Spiel, das wohl vieles vom "endgültigen Titel" beinhaltet und bereits bestens dazu geeignet ist, Stunde um Stunde sonst produktiv genutzter Zeit effektiv verpuffen zu lassen.

Direkt oder indirekt wird Pfeil um Pfeil abgeschickt...

Der Held kann aus drei verschiedenen Klassen ausgewählt werden, was sich auf seine stärksten zu erwebenden Spezialfähigkeiten auswirkt. Er kann sich frei am zweidimensionalen Spielfeld bewegen und seine Pfeile je nach Entfernung und Geländebeschaffenheit direkt oder indirekt in die anstürmenden Fußsoldaten, Fabelwesen, Belagerungsmaschinen oder Drachen versenken. Alle angreifenden "Monster" haben verschiedene Trefferzonen (Boom, Headshot!), die Schwierigkeit eines Schusses wird einzeln bewertet und kann zu Boni führen. Teilweise müssen erst Rüstungsteile gezielt entfernt werden, bis der Gegner zu treffen ist. Um einen Schild zu umgehen, ist auf die Füße zu zielen oder wenn möglich von hinten anzugreifen. Geschossen wird in zwei verschiedenen Modi: Herausfordernd (und am unterhaltsamsten) ist die Spielweise, in der man die Sehne spannt und die Schussrichtung einstellt. Hier ist einiges an Vorplanung nötig, was die ballistische Flugbahn betrifft. Der einfache Modus erlaubt "point and click" - also direktes Klicken auf die gewünschte Stelle, wo der Pfeil einschlagen soll.

Mengenweise Upgrades und
relativ langer Unterhaltungsfaktor


Für das Absolvieren der abwechslungsreichen Runden mit verschiedenen Missionszielen gibt es Gold, ebenso für besonders gut platzierte Treffer. Trifft man dabei "ausgeschüttete" Münzen noch im Flug - ein extraschwerer Schuss - wird der Bonus nochmals verdoppelt. Nach Rundenende geht es dann ans Einkaufen. Die Standardwaffe kann verbessert werden, Brandpfeile gegen Belagerungsmaschinen, spezielle Luftabwehrpfeile oder verschiedene magische Erweiterungen können erworben werden. Durch die Spiele von Lostvectors zieht sich als roter Faden das Konzept der "Elemente". Jedes Element hat einen bestimmten Gegenpart. So kann ein Feuerriese am besten mit Eis bekämpft werden - und dergleichen mehr. Es gibt Bomben, Mehrfachschüsse, Gift, Feuer, Blitze - alles was das Fantasy-Spielerherz begehrt und noch mehr. Zudem kann man seine eigene Armee aufbauen, die gegen den Feind ins Feld zieht. Aber Obacht, sobald eigene Einheiten eine gewisse Distanz überwunden haben, gilt "friendly fire", man kann sie also durch schlechtes Zielen verletzen oder töten. Die Trefferdarstellung kann mittels Auswahl der Menge an Blutspritzern ganz flexibel an die Stufe des individuellen Irrsinns angepasst werden.

Praktischer Weise merkt sich das Spiel den Spielstand, selbst bei Abbruch durch das Schließen des Browserfensters während einer Runde. Sobald man die Seite wieder besucht, kann man seinen Kampf gegen die Horden des Bösen fortführen. Die vorgeschlagene Erstellung eines Accounts ist optional und kann auch einfach weggeklickt werden.

Die Feiertage können also kommen - und auch in kurzen (sicher, sicher!) Büropausen wird man seinen Spaß haben.


Weiterführende Links:




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Vehi Mercatus


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